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Ich weiss nicht, wie lange ich schon in dieser Starre gefangen bin. Der Wald um mich herum wirkt immer undurchdringlicher. Die Bäume stehen dicht beieinander, ihre Äste wie dunkle, drohende Hände, die mich beobachten. Die Luft ist kalt und riecht nach feuchtem Laub und Erde. Mein Körper fühlt sich schwer und fremd an, als wäre ich nicht wirklich hier – als ob all das, was ich erlebe, nur ein langer, düsterer Traum wäre.
Ich erinnere mich nur noch an Fragmente. Ich wachte in dieser Hütte auf, verwirrt und benommen, ohne zu wissen, wie ich dorthin gekommen war. Ich hatte das Gefühl, dass etwas nicht stimmte – ein unbestimmtes Gefühl der Bedrohung. Der einzige Impuls, der mir geblieben war, war der Drang, wegzukommen. So weit wie möglich. Also lief ich, ohne nachzudenken, ohne zu wissen, wohin mich meine Schritte führen würden. Mein Körper gehorchte mir kaum noch, jeder Schritt fühlte sich an, als würde er mich weiter von der Realität entfernen. Doch irgendetwas trieb mich an, etwas, das ich nicht benennen konnte. Die Unruhe in mir wuchs, als wäre ich von einer unsichtbaren Kraft angetrieben.
Der Wald war dicht, die Bäume standen wie Mauern, die mich einengten. Bald konnte ich nicht mehr, stolperte und fiel zu Boden. Meine Knie schmerzten, meine Muskeln waren müde, aber ich konnte nicht aufhören, weiterzugehen. Irgendetwas zog mich weiter, als ob das Schicksal mich nicht loslassen wollte. Als ich schliesslich zu Boden ging, mich auf den kalten, feuchten Boden sinken liess, war ich fast dankbar, dass der Boden mich aufnahm. Ich lag dort, meine Hände in das Moos grabend, die kühle Erde um mich herum. Ich schloss die Augen, spürte den Wind, der durch die Blätter rauschte, und versuchte, meinen Atem zu beruhigen. Alles fühlte sich so fremd an, so surreal. Warum war ich hier? Was hatte mich hierher geführt?
Ein Schimmer von Klarheit durchbrach die Dunkelheit in meinem Kopf. Ich dachte an den Moment, als ich aus dem Lagerhaus geflüchtet war. Die Kälte. Der Schock. Die Drogenkontrolle. Doch dann – nichts. Alles war verschwommen, als wäre es nie wirklich passiert. Die Erinnerungen schienen sich mit der Zeit aufzulösen, als würde der Nebel in meinem Kopf immer dichter werden. Ich wusste, dass ich Antworten brauchte, aber meine Gedanken waren wie ein verheddertes Netz.
Später...
Als ich langsam wieder zu mir komme, spüre ich den süssen Geschmack in meinem Mund und öffne vorsichtig die Augen. Alles ist unscharf, der Raum verschwimmt vor mir. Doch dann – ein Gesicht. Zwei strahlend grüne Augen, die mich mit einer Mischung aus Besorgnis und Sanftheit ansehen. Ich atme scharf ein. „Alex...", flüstere ich kaum hörbar, und mein Herz schlägt plötzlich schneller.
Er war es. Wie konnte er hier sein? Wie hatte er mich gefunden? Inmitten dieses Waldes, irgendwo in Italien – wie war das möglich? Ich versuche, mich zu bewegen, aber meine Glieder sind schwer, ich fühle mich wie gelähmt.
„Flavia, du bist sicher", sagt er sanft, als würde er mir die Zeit geben, mich zu orientieren. Doch seine Stimme ist wie ein Felsen, auf den ich mich stütze, als würde sie mir Halt geben in diesem Moment der Verwirrung.
Ich spüre, wie er mich behutsam in seine Arme hebt, seinen vertrauten, beruhigenden Duft um mich. Ein Teil von mir will sich einfach in diese Sicherheit fallen lassen. Aber gleichzeitig wehrt sich ein anderer Teil. Ich bin nicht mehr die Flavia, die er gekannt hat. Ich habe mich verändert. Irgendwie fühle ich mich zwischen den Welten – zwischen dem Leben, das ich hatte, und dem, was mich jetzt erwartet.
„Wie... wie hast du mich gefunden?" meine Stimme ist kaum mehr als ein Flüstern, doch ich weiss, dass ich diese Antwort brauche. Dass ich wissen muss, wie er hierher kam, wie er mich fand.
„Es war nicht einfach", sagt er, sein Blick wandert über mein Gesicht. „Aber ich konnte dich nicht einfach lassen. Nicht nach allem, was wir durchgemacht haben." Seine Worte sind schwer, beladen mit einer Bedeutung, die ich nicht ganz fassen kann. „Ich musste dich finden, Flavia. Du bist nicht allein."
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Mafia dances
RomanceEine Geschichte über Rivalisierende Mafias eine Zwangshochzeit und Fakedating. Also eine ganz normale Lovestory oder? Flavia Rousso hat keinen anderen Ausweg: Um ihre Familie zu retten, wird sie an Alex Rodriguez, einen gefürchteten Mafia-Boss, verk...
