Kapitel 39 Flavia

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Hallo Miteinander. Ich bin gerade unterwegs und überarbeite und schreibe trotzdem Kapitel, dass nennt man mal Einsatz.🌸😂 Viel Spass euch🦋

Ich lege mein Handy beiseite und lege mich noch einmal hin, lauschen den Wellen und geniesse den Moment

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Ich lege mein Handy beiseite und lege mich noch einmal hin, lauschen den Wellen und geniesse den Moment

Ich war alleine im Zimmer, doch die Stimmen, die durch die Wände drangen, liessen mich nicht in Ruhe. Sie hallten wie ein unaufhörliches Rauschen in meinem Kopf, selbst wenn ich versuchte, sie zu ignorieren. Alex' tiefe Stimme, ruhig und bestimmt, und die andere—die, die ich längst kannte, obwohl ich sie nie wirklich wollte hören—James.

„Das hier ist nicht der richtige Zeitpunkt, Alex", hörte ich ihn sagen. „Du solltest sie nicht in diese Entscheidung hineinziehen. Sie weiss noch nicht, was es bedeutet."

Ich erstarrte. Der kalte Schauer, der mir über den Rücken lief, war nicht nur der Kühle des Raumes geschuldet. Es war die Art, wie James sprach, wie er es immer tat, wenn er von Dingen sprach, die er nicht verstand oder die zu gefährlich waren. Er hatte diese unheimliche Fähigkeit, zu wissen, wie er alles in Zweifel ziehen konnte—alle, auch mich.

„Sie ist nicht dumm, James", hörte ich Alex antworten, seine Stimme kühler, als sie je war. „Sie weiss mehr, als du denkst. Und sie wird sich dem stellen müssen, was auf uns zukommt."

Ich stand regungslos am Fenster, der Blick auf den nächtlichen Himmel verloren, aber in meinem Kopf lief der Film weiter. Ich wusste, dass sie sich auf etwas vorbereiteten—etwas, das sie mir nicht erzählen wollten, obwohl sie dachten, sie könnten es vor mir verstecken. Es war typisch. Ich hatte immer das Gefühl, dass ich ein Stück weit nicht dazupassen würde, egal wie nah ich an Alex war.

Ich wollte mich nicht in das Gespräch einmischen. Ich hatte gelernt, dass es nicht gut war, in diese Gespräche zwischen den beiden einzugreifen. Sie waren mehr als nur Freunde. Sie waren Partner in einem Krieg, den ich nicht vollständig verstand, ein Krieg, den ich nie für mich selbst wollte. Doch ich war jetzt mittendrin. Und ich konnte nicht zurück.

„Was, wenn sie es nicht verkraftet?" James' Stimme war eindringlich. „Was, wenn sie—"

„Das ist ihre Entscheidung", unterbrach Alex ihn, ein unmissverständlicher Klang in seiner Stimme. „Ich kann sie nicht in Watte packen, James. Das ist nicht der Weg. Sie wird sich entscheiden müssen, ob sie bei mir bleibt, oder ob sie geht."

Das war es. Der Moment, in dem mein Herz stehenblieb. Diese Worte. Sie trafen mich wie ein Schlag, und doch wusste ich, dass sie nicht unbegründet waren. Alex war kein Mann der halben Sachen. Er hatte mir nie versprochen, dass ich immer sicher sein würde. Er hatte mir nie gesagt, dass unsere Welt sauber war. Aber ich hatte nie wirklich gewusst, dass es für ihn eine Grenze gab, eine Grenze, an der er mich loslassen würde.

Ein Schritt näher an die Tür. Ich musste hören, was sie noch sagten. Ich konnte es nicht ignorieren.

„Du musst mir vertrauen", sagte Alex, und ich hörte, wie er einen tiefen Atemzug nahm. „Ich werde alles tun, um sie zu schützen, aber ich kann nicht mehr für sie entscheiden. Nicht in allem."

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