Neues Kapitel!!!🌸
Wie konnte Flavia nur so tief in diese Situation geraten? Sie richtete ihre Waffe auf ihre eigenen Leute. Die, mit denen sie einst Seite an Seite gekämpft hatte. Ihre eigenen Verbündeten. Was hatte sie sich nur dabei gedacht? Doch dann kam mir der Gedanke, dass sie sich vielleicht überhaupt nicht bewusst war, wie weit sie sich schon in diesem Netz aus Lügen und Verrat verfangen hatte. Sie hatte sich geändert. Und vielleicht hatte sie das Gefühl, dass sie keine andere Wahl hatte.
Aber sie war meine Frau. Und als ihre Hand in meiner lag, war es meine Verantwortung, sie zu beschützen. Ohne zu zögern zog ich also ebenfalls meine Waffe, nicht aus Wut oder Hass, sondern aus einem tiefen Gefühl des Schutzes, das mich durchflutete.
Als die ersten Schüsse fielen, war alles so chaotisch. In diesem Moment war mir klar, dass das, was uns hier umgab, viel mehr war als nur eine Schiesserei. Es war ein Kampf um Leben und Tod. Doch während ich mich sicher fühlte, wusste ich, dass Flavia in Gefahr war. Ihre Entschlossenheit war beeindruckend, aber sie war auch verletzlich. Wir standen nicht nur gegen die äusseren Bedrohungen an, sondern auch gegen uns selbst, gegen alles, was wir für richtig hielten, und gegen das, was wir zu tun glaubten.
Die ersten Schüsse verfehlten uns, doch dann hörte ich das Zischen einer Kugel, und bevor ich reagieren konnte, sah ich, wie sie taumelte. Der Moment schien sich in Zeitlupe zu dehnen. Flavia fiel zu Boden. Meine Welt blieb für einen Moment stehen. Ihr Blick traf mich, als wollte sie mir etwas sagen – doch keine Worte kamen. Ihre Augen, die einst vor Leben sprühten, begannen sich zu trüben.
Ein schreckliches Gefühl überkam mich. Nicht nur, dass ich sie hier und jetzt verlieren könnte, sondern dass sie in diesem Moment für immer von mir fortgenommen werden könnte. Wie konnte ich zulassen, dass es so weit kam? Ich hatte sie in diese Welt gezogen, in diese gefährliche Welt, die ihr fast das Leben gekostet hatte. Und hier sass ich nun, zwischen den Resten eines Lebens, das wir gemeinsam hätten führen können.
Ich wusste, dass ich sie nicht einfach hier lassen konnte. Ihre Haut war eiskalt, ihr Atem flach. Mit einem schnellen Ruck hob ich sie hoch, hielt sie an mich gepresst. Die Angst in mir wuchs, als ich ihren Puls spürte, der immer schwächer wurde. Es war, als würde sich der Raum um mich herum aufzulösen beginnen, und das einzige, was noch fest in meinen Händen lag, war sie.
Doch wohin sollte ich sie bringen? Ein Krankenhaus war keine Option. Sie hatte Wunden, die niemand untersuchen durfte, denn das würde nur bedeuten, dass alle von ihrer Verbindung zu dieser Welt erfahren würden. Sie war in dieser Hinsicht genauso verwundbar wie ich, vielleicht sogar mehr. Und ich konnte sie nicht gefährden. Aber ich wusste auch, dass sie kaum noch durchhalten würde. Die Menge an Blut, die sie verloren hatte, war zu viel. Ihr Zustand war hoffnungslos, aber ich wollte nicht aufgeben.
Also brachte ich sie in eine abgelegene Hütte im Wald. Eine Zuflucht, die uns vor den Augen der Welt verbarg, aber nichts an der Realität ändern konnte, die wir nun beide ertragen mussten. Ich legte sie vorsichtig auf den Boden und deckte sie mit meiner Jacke zu. Ihre Hand war so kalt, als hätte der Frost sie bereits ergriffen. Ihre Augen waren halb geöffnet, und ich konnte sehen, wie sehr sie kämpfte. Doch sie war zu erschöpft, zu schwach, um die Welt um sich herum zu verstehen.
Was hätte ich nur tun können, um sie zu retten? Ich hatte alles falsch gemacht. Ich hatte sie in diese Welt hineingezogen, und jetzt würde sie wahrscheinlich dafür bezahlen müssen. In meiner Brust pochte ein fast unerträglicher Schmerz, der mich daran erinnerte, wie schnell das Leben zerbrechen konnte. „Es tut mir leid", flüsterte ich in die Stille der Hütte, mehr zu mir selbst als zu ihr. „Es tut mir so leid, Lada."
Ich fühlte mich hilflos. Mein Kopf war voll von Gedanken, die sich immer wieder im Kreis drehten. Hätte ich sie nie geküsst, nie in diese Welt gezogen, hätte sie dann noch gelebt? Hätte sie ihr Leben anders leben können? Wäre sie jetzt nicht in meiner Nähe, schwach und in meinem Arm zerbrechend?
Die Kälte in der Hütte schien immer mehr von mir Besitz zu ergreifen. Der Raum um mich wurde dunkler, als ob sich der Himmel selbst über uns schloss. Und inmitten all dieser Leere sass ich einfach da, hielt ihre Hand und spürte, wie der Schmerz in mir wuchs. Ich konnte nichts tun, als ihre Wunden stumm betrachtend. Ihre Augen waren nun geschlossen, und die Stille zwischen uns war alles, was ich noch hatte.
Doch dann – ein leises Geräusch, kaum hörbar, und dann sah ich es. Ihr Brustkorb hob und senkte sich schwach. Es war ein kaum merklicher Atemzug, aber er war da. Mein Herz sprang vor Freude, als ich ihre Hand fester drückte und sie anschaute. Ihre Lippen flimmern, als wollte sie ein Wort sagen, doch sie schaffte es nicht. Ihre Augen öffneten sich langsam, und sie blickte mich an, als würde sie sich selbst nicht glauben können, dass sie noch lebte.
„Hast du mich vermisst?" fragte sie mit einem schwachen Lächeln, das in diesem Moment mehr war als nur eine Frage. Es war ein Zeichen des Lebens, das sich durch die Dunkelheit kämpfte. Ich konnte kaum fassen, dass sie noch da war, dass sie noch atmete. Und obwohl sie nicht bei bester Gesundheit war, spürte ich, wie der Funken Hoffnung wieder in mir aufloderte.
„Flavia... du bist noch hier", flüsterte ich, als wäre das alles, was ich sagen konnte. Die Worte fielen mir schwer, aber sie mussten raus. Ich hatte sie fast verloren, und jetzt war sie wieder hier, wenn auch schwach und verletzlich.
In diesem Moment wusste ich, dass ich sie niemals wieder loslassen würde. Ich würde alles tun, um sie zu beschützen. Doch ich konnte nicht einfach hier sitzen bleiben. Der Kampf war noch nicht vorbei. Ich hörte Geräusche von draussen, Schützen, die sich näherten. Ich konnte nicht zulassen, dass sie in Gefahr geriet. Sie war noch nicht vollkommen gerettet.
„Ich werde dich nicht aufgeben", sagte ich leise, mehr zu mir selbst als zu ihr. „Ich hole dich hier raus, Flavia. Du bist nicht allein."
In einer letzten, verzweifelten Entscheidung beugte ich mich über sie und gab ihr einen sanften Kuss auf die Stirn. Ein Versprechen. Ein letzter Akt der Fürsorge. Denn ich wusste, dass dies nicht das Ende war. Egal, was die Welt gegen uns stellte – wir würden zusammen durchhalten.
Denkt ihr Alex findet einen Weg?
Was denkt ihr ist mit Flavia passiert?
Schafft sie es echt?
Voten nicht vergessen 💞
Grüsschen
Malia💕
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Mafia dances
RomanceEine Geschichte über Rivalisierende Mafias eine Zwangshochzeit und Fakedating. Also eine ganz normale Lovestory oder? Flavia Rousso hat keinen anderen Ausweg: Um ihre Familie zu retten, wird sie an Alex Rodriguez, einen gefürchteten Mafia-Boss, verk...
