Chapter 9 ✓

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Isaac Pov:

Scott und ich rennen sofort los, als der Schrei ertönt und finden uns schnell neben Stiles wieder. Die ganzen Schüler sind um einen Baum versammelt. Ich sehe auch wieso. Ein braunhaariger Junge hängt stranguliert, mit aufgeschlitzter Kehle und einem Loch im Kopf dort. Seine ganze Kleidung ist blutverschmiert. Es ist nicht schön anzusehen. Ich glaube sogar, er ging auf unsere Schule. „Das muss er sein.", vermutet Stiles und guckt zu uns beiden herüber. Keine 5 Minuten später kommt auch schon der Sheriff, Stiles Vater mit einem Team angerannt. „Hey, geh zurück! Sperren sie alles ab, bevor die Beweise zertrampelt werden. Die Kinder sollen verschwinden." Er geht zur Leiche. „Zurücktreten! Alle zurücktreten!", will seine Partnerin helfen, doch keiner hört zu. Stiles geht schnurstracks auf Noah zu. „Dad! Dad! Sieh hier her." Er fasst seinen Vater an der Schulter und führt ihn näher zur Leiche heran. Er zeigt ihm, dass die Verletzungen identisch mit denen der anderen Opfer sind. Scott und ich verfolgen einfach nur das Geschehen. „Ja das sehe ich Junge. Geh einfach zurück zur Schule.", ist das Einzige was der Sheriff dazu sagt. Hilfesuchend wendet er sich an den Coach. „Ihr habt es gehört Leute. Hier gibt's nichts zu sehen. Wahrscheinlich nur ein obdachloser Junge." Ich höre, wie Scott sich räuspert. „Coach. Er war in der 12ten." Der Coach wirkt betrübt. „Er war aber nicht im Team oder?" Sogar jetzt denk er nur an Lacrosse? Ich schnaube. „Nein! Oh Gott nein! NEIN!" Ein Mädchen rennt zum Baum – völlig aufgelöst. Sie wird vom Deputy festgehalten. Sie wert sich dagegen und will zum Jungen zurück. Der Sheriff zeigt uns, dass wir weitergehen sollen. Ich erhasche noch einen kurzen Blick auf Lena und ihre Brüder. Sie wirkt entsetzt, aber die beiden dagegen gucken sich einfach nur an. Bestimmt waren sie es. Ich kenne Lena, egal was sie auch behaupten mag, das tue ich. Das vorhin im Flur – hat nichts gutes zu bedeuten. Ihr Auftreten war ernst gemeint, aber ihre Augen haben sie verraten – haben bedauern ausgedrückt. Warum dann die ganze Show? Ich bin ratlos. Max und Laurin. Ich habe sie kontaktiert, sobald wir von Salem wieder in Beacon Hills waren. Mit Max habe ich schon jahrelang Kontakt. Wir sind zusammen aufgewachsen. Er hielt mich auf dem laufenden, als Lena bei den Lancasters wohnte. Ich war einfach zu feige mich ihr zu stellen. Aber sie war mir wichtig. Ich musste wissen, dass es ihr gut geht. Sie kennen Lena. Wahrscheinlich so gut, wie ihre eigenen Brüder sie. Ich werde die Lancasterbrüder um Hilfe bitten. Besonders nach gerade. Wie sie sich uns entgegengestellt hat. Das Brüllen hat uns verwirrt, aber geschockt waren wir, als ihre Augen rot aufleuchteten. Ich weiß nicht, ob ich beunruhigt sein sollte. Max kann mir bestimmt mehr zu ihrem Fluch sagen. Ich muss später auch auf jedenfall mit Scott und Derek über diesen Vorfall reden. Stiles, Scott und ich gehen zurück zur Schule etwas abseits von den anderen Schülern, damit wir ungestört reden können. Ich fange sofort an meine Vermutung anzusprechen. „Habt ihr gesehen, wie die Drillinge ihn angesehen haben?" "Als hätten sie keine Ahnung was passiert ist?" Wie konnte er nur so Blind sein? „Nein nein. Im Gegenteil." Ich drehe mich noch mal um und beobachte die Drei. Stiles ist anderer Meinung und dreht sich ein bisschen schräg nach rechts, damit er mich besser sehen kann. „Er wurde mit einer Hundeleine stranguliert...also bin ich der Einzige, der die fehlende Werwolfattitüde bei diesen Morden auffällt?" Er hebt fragend seine Hände und guckt mich und Scott irritiert an. „Glaubst du es war ein Zufall? Sie tauchen auf und plötzlich sterben Menschen?" Ich werde etwas lauter und gucke Stiles in die Augen. „Nein, aber ich glaube dennoch nicht, dass sie es waren." Scott blickt zwischen uns her. „Scott, was meinst du?" Dieser überlegt ein bisschen, bevor er antwortet. „Ich weiß noch nicht." Dies lässt seinen besten Freund ungläubig die Hände vor der Brust verschränken. „Du weißt noch nicht?" „Naja er hat nicht ganz unrecht. Ganz ehrlich Alter, Menschenopfer?" Stiles senkt seine Hände und guckt fassungslos seinen besten Freund an. Wild gestikuliert Stiles mit den Händen. „Scott! Deine Augen leuchten, wie gelbe LEDs okay? Haare wachsen dir auf den Wangen und dann verschwinden sie plötzlich wieder. Würde ich dich jetzt erstechen, würdest du auf magische weiße heilen. Und du hast Probleme damit, dir Menschenopfer vorzustellen?" Scott gibt einen Seufzer von sich und dreht sich zu mir. „Auch ein gutes Argument." Mir ist egal, was sie denken. „Scheiß egal. Sie haben ihn und das Mädchen umgebracht. Und ich werde sie auch töten." Ich gucke noch einmal zu Scott und laufe dann alleine weiter zur Schule. Sie werden es büßen, hierher gekommen zu sein.

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