Anna-Lena Hale ist was besonderes. Und sie hasst es.
Nicht nur, dass sie als geborener Werwolf Verwandlungsprobleme hat, sondern auch ist ihre Familiengeschichte mehr als kompliziert.
Seit dem großen Feuer wohnt sie nicht mehr in Beacon Hills und...
„Aufwachen!" Sofort stehen wir Drei kerzengerade, wenn auch immer noch total verschlafen vor Melissas Bett. Ich reibe mir die Augen und gucke mich verwirrt um, bevor ich richtig wahrnehme was los ist. „Was soll das Ganze?", zieht mich Melissas Stimme zurück in die Wirklichkeit. Isaac schaut Melissa, wie ein aufgeschrecktes Reh an und dreht sich mit seinen erweiterten, eisblauen Augen zu Scott und mir. „Ähh wir wollten auf sie aufpassen." „Wir wollten sicher gehen, dass du nicht das dritte Opfer wirst.", macht Scott weiter. „Und so war es die beste Möglichkeit.", deute ich auf die Decken auf dem Boden. Scotts Mom mustert uns irritiert. „Aber ihr Drei habt alle geschlafen." Isaacs Kopf ist geneigt und er hat eine Hand in seinen Nacken gelegt. Wahrscheinlich wegen dem unbequemem Schlafplatz. Mein Rücken schmerzt auch leicht wegen dem harten Boden. Ich lege meine Hände in den Rücken und beobachte Scott, der mich überlegend anschaut. „Du hattest die letzte Schicht." Ich drehe mich komplett zu ihm. „Was nein. Isaac war nochmal nach mir dran." Ich drehe mich zu dem anderen Beta und blicke in seine verwirrten blauen Augen. „Wovon redest du da? Ich hatte nicht die letzte Schicht." „Doch du.", mache ich ihm klar. Er guckt von Scott und mir zu Melissa. Mittlerweile hat er seine Hände in die Seite gestemmt. „Vielleicht hatte ich doch die letzte Schicht." Melissa lächelt einfach nur und schüttelt amüsiert den Kopf. „Meine tollen Helden. Habt ihr nicht gesagt, dass es alle Ärzte waren? Ich hab doch keinen Doktortitel, daher denke ich, dass mir nichts passieren wird." Scott geht auf das Bett zu. „Ja, aber es könnte jede Art von Heiler treffen Mom und du warst gestern definitiv eine Heilerin." „Alles klar, aber heute werde ich niemandes Menschenopfer sein und ihr Drei bewegt jetzt eure Hintern und geht in die Schule."
Gesagt getan. Schnell haben wir und fertig gemacht und noch gefrühstückt. Scott ist mit seinem Bike los gefahren und Isaac und ich wollen in mein Auto steigen, als ein schwarzer Porsche vor uns hält.
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„Mitfahrgelegenheit?"
Ein grinsender Jackson schaut mir entgegen. „Ich soll nicht in fremde Autos einsteigen Sorry.", erwidre ich ernst. „Witzig Kleine jetzt steig ein.", macht er mir die Beifahrertür von seiner Seite elegant auf. „Hey und was ist mit mir?", beschwert sich Isaac. Ich deute ihm hinten einzusteigen. Er guckt mich ernst an. „Bei Jackson ins Auto, bestimmt.", lachte er leicht auf. „Also du kannst natürlich auch laufen.", ist das Letzte was ich sage, bevor ich einsteige. Als ich mich anschnalle, höre ich die hintere Tür aufgehen. „Lahey hab ich dir das erlaubt?", fragt Jackson den Lockenkopf. „Nein, aber da du meine Mitfahrgelegenheit mitnimmst... Pech gehabt.", antwortet er emotionslos. „Anscheinend bevorzugt sie ja die Gesellschaft anderer mehr, als deine." Jackson schaut durch den Innenspiegel nach hinten und wirft ihm ein selbstsicheres Grinsen zu. Oh Gott. Die können ja gar nicht miteinander. „Okay Jungs jetzt beruhigen wir uns wieder. Mir ist egal, was zwischen euch vorgefallen ist. Ihr seid zwei meiner engsten Freunde und ich werde mir euren bescheuerten Machtkampf bestimmt nicht 24/7 antun.", gebe ich von mir und gucke sie ernst an. Ich bekomme von beiden Seiten nur ein Ja zu hören und Jacks fährt los. Es ist kein weiter Weg zur Schule vielleicht 15 Minuten, aber von dieser Zeit sind jetzt schon 10 Minuten Stille. Diese Stille ist so unangenehm, dass ich irgendwas sagen muss, oder wenigstens das Radio anstellen sollte. „Was ist eigentlich in meiner Abwesenheit hier passiert? Derek hat mir von dem Kampf erzählt und dem Stress mit deinen Brüdern.", wendet sich Jackson an mich. Ich lache auf. „Oh Gott ich glaube, dass sind zu viele Infos für 5 Minuten Autofahrt. Ausführlicher Bericht in der Schule und jetzt nur gesagt, dass ich kein gutes Gefühl habe heute auf Ethan und Aiden zu treffen." „Warum das den?", vernehme ich die hohe Stimme von Isaac an mein Ohr. „Weil ich seit letzter Woche jegliche Kommunikation mit den beiden abgebrochen habe und zu Ethan meinte, dass er den anderen beibringen kann, dass ich aus dem Rudel raus bin. Aiden wird stinksauer sein und wir müssen sie langsam überzeugen die Seite zu wechseln." Ich seufze deprimiert. Ich spüre kleine Blitze durch meinen Körper jagen, als er mir von hinten über den Arm streichelt. „Das wird schon. Ihr habt bestimmt schon viel schlimmere Situation überstanden." Ich lächle, was er zwar nicht sehen kann, aber egal. „Ja stimmt." „Ethan und Aiden lieben dich. Ich kenne sie schon etwas und ich bezweifle, dass sie es lange ohne dich an ihrer Seite zu haben, aushalten werden.", versucht auch Jackson mich aufzumuntern. Jetzt weiß ich wieder warum ich diese beiden Jungs so gern habe.
Wir sind gerade dabei ins Gebäude zu gehen, als Isaac stehen bleibt. Er guckt komisch auf sein Handy. Ich halte Jackson vom weitergehen zurück, der mich nur verwirrt mustert. Sein Blick gleitet zu Isaac. „Was ist los?", fragt der Ex-Kanima. „Es ist Derek. Das Alpharudel will ihn angreifen und zwar heute. Er wird nicht alleine gegen vier Alphas ankommen. Ich werde mir Boyd schnappen und zum Loft gehen." Scheiße sie wollen Derek. Wir sind etwas von der kommenden Schülermasse weggegangen. Ich glaube es ist nicht so vorteilhaft, wenn sie unser Gespräch mitbekommen. Wir flüstern. „Ihr beide werdet aber noch weniger gegen sie ankommen Isaac." „Wir können ihn aber auch nicht alleine kämpfen lassen. Wir lassen uns irgendwas einfallen." Ich habe Angst um ihn, aber er hat recht. Ich nicke langsam. „Ich werde mit dir kommen. Desto mehr desto besser nicht?" Ich schaue zwischen ihnen hin und her. „Passt bitte auf euch auf okay? Und meldet euch zwischendurch, oder wenn ihr Hilfe braucht. Und seid nicht zu übermütig. Ich kenne euch und das kann dann nur böse enden und...", quassle ich drauf los. Isaac ist währenddessen auf mich zu gekommen und hat meine Hände in seine genommen. „Wir werden aufpassen versprochen und wir werden auch ein Auge auf deine Brüder haben.", spricht er mit ruhiger Stimme auf mich ein. Ich nicke und habe mich schon wieder in seinen unglaublichen Augen verloren. Er mustert mich auch etwas länger und achtet genau auf meine Gesten. Im nächsten Moment drückt er mir einen schnellen Kuss auf die Wange und löst sich dann von mir. „Ich hole Boyd. Wir treffen uns an deinem Auto.", teilt er Jackson mit, bevor er mit seinem typischem Grinsen im Gesicht verschwindet. „Was war das den?", reißt mich die Stimme meines besten Freundes aus Gedanken. Ich drehe mich grinsend um und tu auf unwissend. „Was meinst du?" „Kleine du hast dich nicht etwa in Lahey verliebt, oder?" Er zieht eine Augenbraue hoch. Ich zucke mit den Schultern. „Und wenn schon." „Ich dachte echt du hättest besseren Geschmack.", erwidert er ernst. Ich gucke ihn empört an. „Hey, Jacks nicht witzig." Ich ziehe einen Schmollmund. Er kommt auf mich zu und legt einen Arm um mich. „Ich mach mir doch nur Sorgen um dich." „Ja aber du kennst Isaac doch." „Ja deswegen doch. Du hast mir da mal so eine Geschichte erzählt nicht?" „Da waren wir noch klein das kann man nicht vergleichen." Er gibt nach. „Okay okay. Wenn du ihn magst dann schnappe ihn dir. Aber tut er dir weh, wird er sich wünschen mich niemals kennen gelernt zu haben." Ich lächle. „Okay Jacks." Er verdreht die Augen, was mich nur zum Lachen bring. Er mag es nicht, wenn ich ihn in der Öffentlichkeit Jacks nenne. „Ich muss jetzt los. Pass auf dich auf Kleine." Zur Verabschiedung drückt er mir einen Kuss auf den Scheitel. Ja Jackson hat auch eine liebevolle Seite an sich. Ich weiß, er hat auch eine nervige, arrogante, aber halt auch manchmal diese Seite.