Chapter 39 ✓

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Pov Lena:

„Es muss auf einer theologischen Strömung, oder einen Schnittpunkt von Zweien sein. Oder dort, wo alle zusammenlaufen. Derek hat Paige zum sterben dorthin gebracht.", fasst Stiles unsere Erkenntnisse nochmals zusammen. Er lehnt mittig am Behandlungstisch und schaut durch die Runde. Ich stehe neben ihm. Auf der anderen Seite Allison und Lydia. Jackson und Isaac stehen bei Deaton gegenüber von uns. „Mein Dad und Gerard waren früher mal dort, aber Gerard weiß nicht mehr wo es war und mein Dad ist leider nicht hier, um es uns zu sagen." „Ja meiner auch nicht." Stiles schaut zur Braunhaarigen hoch. „Und du weißt auch nicht wo der Ort ist?", fragt Lydia mich. Ich blicke unschlüssig in die Runde. „Wenn ich es mal wusste, dann habe ich auch keine Erinnerungen mehr daran." „Und wie finden wir jetzt diesen Ort?", wirft Isaac genervt ein. Ich schaue hoffnungsvoll zu Deaton, sowie alle anderen in diesem Raum auch. Er muss doch noch einen Weg kennen. „Es gibt einen Weg, aber er ist gefährlich. Doch das geht nicht ohne Scott."


Deaton, Stiles und ich sind aufgebrochen, um uns mit Scott zu treffen. Wir stehen mitten im Wald angelehnt am Jeep. Die dunkle Nacht umgibt uns. Nur die Scheinwerfer vom Auto geben Licht. Keiner durchbricht die Stille, alle in ihren eigenen Gedanken versunken. Keine 5 Minuten nach unserer Ankunft horche ich auf. Knackende Äste kündigen Scott an. Wir gehen aufeinander zu. „Wie habt ihr es herausgefunden?", kommt der Werwolf sofort zur Sache. „Durch Lydia und du?" „Durch Morell -", er wirft dem Druiden ein kurzen Blick zu. „Keiner der anderen Alphas weiß wo er ist." „Wirst du es ihnen sagen, wenn es funktioniert?" Ich verschränke meine Arme und mustre Scott interessiert. „Allein kann ich Jennifer nicht aufhalten." Schweigen. „Wie wäre es, wenn wir uns zuerst darauf konzentrieren eure Eltern zu finden." „Wie ist der Plan.", will der baldige Alpha wissen. „So gesehen werden Du, Allison und Stiles stellvertretende Opfer für eure Eltern sein." „Wir sterben für sie?" Unsicherheit spiegelt sich im Gesicht des Dunkelhaarigen wieder. „Aber er kann euch zurück holen." Stiles nickt zustimmend, mustert Deaton dann aber nochmal skeptisch. „Ähm Sie können uns doch zurück holen?" „Ich sagte vorhin, dass es gefährlich sein kann. Wenn alles funktioniert, werdet ihr Drei ein paar Sekunden lang Tod sein. Aber eines muss ich euch mit auf dem Weg geben: Das ist eine gefährliche Angelegenheit und das hat seinen Grund. Ihr werdet einem Ort, dem Nemeton, der lange keine Macht mehr hatte, wieder Macht zuführen. Diese Art Macht ist wie ein Magnet. Sie wird das Übernatürliche anziehen. Die Art, durch die eine Familie, wie die Argents die Seiten eines Bestiariums füllen können. Es wird sie hierher locken, wie eine Signalstation." Oh Wow das klingt heftig. „Das klingt -", der Mensch überlegt, „nicht sehr viel schlimmer, als all das was wir bisher schon kennen." „Du wirst überrascht, was ihr noch alles sehen werdet." „War es das?", frage ich nach, da das sehr beängstigend klingt und ich mir echt Sorgen um meine Freunde mache. Deaton schaut mich schon mit diesem Blick an. „Nein. Es wird sich auch auf die Jungs auswirken." Er schaut sie an. „Wie?", fragt Scott. „Ihr werdet es nicht sehen können, aber dafür werdet ihr es jeden Tag spüren. Für den Rest eures Lebens. Es wird eine Art...Dunkelheit um eurer Herz sein und das permanent, wie eine Narbe." „Wie ein Tattoo." Ich blicke den Jungen vor mir an. Sehr in Gedanken versunken, genau wie sein bester Freund. Als alle Fragen vorerst geklärt sind fahren wir zurück zu den anderen. Doch bevor wir anfangen können, müssen die Drei betroffenen nochmal nach Hause, um etwas persönliches ihrer Eltern zu holen. Der Rest wartet. Jackson und Isaac unterhalten sich normal, ohne irgendwelche Sticheleien. Ich leiste Deaton Gesellschaft. „Brachst du Hilfe?" „Kannst du hinten aus dem Regal die Wasserminze holen?" Ich nicke und mache mich auf dem Weg. Als ich zurückkomme stehen drei von den vier Badewannen aufgereiht in der Mitte und die Jungs füllen kaltes Wasser hinein. Der Druide weist mich an die Blätter von zwei Pflanzen in jeweils jede Wanne zu tun. Scott, Stiles und Allison kommen an, als wir eine Packung Eiswürfel in jede Wanne befördern. „Also gut was habt ihr dabei?" Deaton schaut zu Stiles. „Ähm von meinem Dad die Dienstmarke. Jennifer hat sie einfach zerdrückt. Also hab ich versucht sie wieder gerade zu biegen. Es sieht noch nicht so toll aus ähm..." „Das muss es nicht, solange es von Bedeutung ist.", unterbricht ihn der Druide sanft. Alle schauen mitfühlend zu dem Menschen. Er streicht über die Marke. Jackson schaut auf die Kugel, die die Jägerin in der Hand hält. „Ist das eine echte Silberkugel?" „Mein Dad hat sie in eine Art Zeremonie angefertigt. Wenn einer von uns die Fähigkeit des Jägers erlernt, dann erstellen wir so eine Kugel, als Beleg unseres Kodex." Allison umschließt die Kugel mit ihrer Hand. „Und Scott?" „Mein Dad gab meiner Mum diese Uhr, als sie im Krankenhaus anfing. Sie sagte, die Uhr war das Einzige, dass in ihrer Ehe funktionierte." Bei der Erwähnung seines Vaters schaue ich Stiles an. Sollten wir ihm nicht sagen, dass sein Dad wieder da ist? Das werde ich aber lieber Stiles überlassen. „Okay. Ihr Drei werdet jetzt hierein steigen, wir anderen werden euch unter Wasser halten, bis ihr im Grunde ähm Tod seid. Aber sie werden euch nicht nur unter Wasser halten, sondern euch auch wieder zurückholen können. Jemand, der eine starke Verbindung zu euch hat, so was wie eine emotionale Leine." Ich kann mir schon denken, dass ich dabei außen vor bin und nur als Zuschauer agiere. Lydia will sich währenddessen auf dem Weg zu Allison machen, wird aber von Deaton aufgehalten. „Lydia. Du gehst zu Stiles." Okay..

The True AlphaWo Geschichten leben. Entdecke jetzt