Chapter 2.2 ✓

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Ende der zweiten Stunde gehe ich zum Sekretariat, wo ich nach Absprache mit Ethan und Aiden verabredet bin. „Du solltest doch ein bisschen früher da sein und nicht erst, wenn die Pause schon angefangen hat.", meckert Aiden mich an, als ich in Sichtweite bin. „Wow. Warum so schlecht Laune?", erwidre ich nur. „Mira hat ihn abblitzen lassen. "Ethan kommt gerade aus dem Sekretariat und gesellt sich zu uns. Er klopft Aiden auf die Schulter, der ihn wütend anfunkelt. „Das wird schon wieder, auch wenn es absolut deine eigene Schuld war. Okay auch ein bisschen meine.". Ethan kann ein Lachen nicht unterdrücken. Prüfend mustre ich meine Brüder. „Oh man, was habt ihr jetzt schon wieder gemacht? Will ich es überhaupt wissen? Hör doch einfach mal auf ihre Schwärmerei für dich auszunutzen." „Ja Ethan fick dich und Lena ich habe verstanden ich bin ein Arsch. Können wir uns jetzt wieder auf das reguläre Problem konzentrieren?" Bevor wir damit anfangen, gibt uns Ethan eben die Unterlagen, die er aus dem Sekretariat abgeholt hat. Es sind unsere Stundenpläne und Schulbücher für die neue Schule. Warum wurden die Bücher den hierher geschickt? Ist doch total unlogisch. Ich verfrachte alles, ohne einmal drauf zu schauen, in meine Tasche und laufe den beiden hinterher. Wir sind auf dem Weg in die Cafeteria als Ethan vorschlägt, den Unbekannten zu foltern, um zu gucken was er weiß. „Wir werden ihn nicht foltern. Wollt ihr sein ganzes Rudel auf euch aufmerksam machen! Das würde Deucalion bestimmt nicht gefallen." gebe ich entsetzt von mir. „Was ist, wenn er ein Omega ist? Dann wäre das kein Problem." , beteiligt sich nun auch Aiden am Gespräch. „Das bezweifle ich. Er hat nicht nach einem Omega gerochen und außerdem war da noch der blaue Jeep. Ich könnte wetten, dass sie zusammen gehören. So fällt diese Möglichkeit auch weg." Dann hat Ethan die perfekte Idee. Wenn es die Verfolger wirklich auf mich abgesehen haben, warum geben wir ihnen dann nicht eine Gelegenheit? Da ich nachher noch in die Stadt will, werden meine Brüder mich nicht nach der Schule mitnehmen, sondern ich fahre mit dem Bus. Ethan und Aiden halten sich solange bedeckt, bis sie die Gelegenheit haben meine Verfolger zu umstellen. Sie werden sich dann auf ihre Weise mit ihnen unterhalten. Davon konnte ich sie nicht abhalten. „Lena! Wir haben Mathe kommst du!" Meine Freundin Rachel ist hinter mir aufgetaucht und zieht mich von meinem Platz mit in den Unterricht. Die Pause ist vorbei. Ich verabschiede mich noch von meinen besseren Hälften und folge ihr dann in Richtung Klassenraum.

„Hast du mitbekommen, was deine Brüder mit Mira gemacht haben? Natürlich hast du das mitbekommen, oder? Also ich meine hauptsächlich Aiden, Ethan ist ja Schwul, dachte ich eigentlich. Also hast du es jetzt mitbekommen?" Rachel ist die perfekte Definition von Nervtötend. Ja ich weiß, sie ist meine Freundin, irgendwie, aber sie ist auch total anstrengend. Sie muss immer über alles Bescheid wissen und damit meine ich wirklich alles. Alles was unsere Schule, die Stadt, nein die ganze Welt angeht. Sprichst du nur ein falsches Thema an, nur eins, hört sie nicht mehr auf zu reden, gar nicht mehr. Wenn du Glück hast, ist sie einmal im Monat nicht so gesprächig und du hast deine Ruhe, oder du machst es so wie ich und ignorierst sie. Jedoch reizt mich dieses Thema. Ich würde wirklich gerne wissen was Aiden angestellt hat. „Ich weiß nur das mein Bruder mal wieder ein totaler Arsch war.", gebe ich von mir, als wir uns in der hintersten Reihe des Klassenraums einen Platz suchen. „Also, so wie ich es mitbekommen habe, haben sie sich in ihrer Freistunde gerade in einen Raum zurückgezogen und wollten ein bisschen rummachen, als Mira irgendwas komisch vor kam. Und das komische war, es war Ethan. Aiden hat ein Foto davon gemacht. Ein sehr freizügiges Foto versteht sich. Manche sagen, dass es ein Bild von ihr in Unterwäsche war, andere, dass sie gar nichts mehr an hatte. Das Ende vom ganzen Spiel war, dass Ethan eine Backpfeife und Aiden eine Backpfeife und einen Tritt in die Eier kassiert hat. Ob das Foto gelöscht ist, weiß keiner." Ich sitze mit offenen Mund vor meiner Freundin. „Sie haben was gemacht?" Ich kann es nicht glauben. Sie können mit dem Scheiß auch nicht aufhören. Rachel redet schon längst weiter, doch ich höre ihr nicht mehr zu. Die beiden Idioten haben genau wie ich Mathe und betreten gerade vor meiner Lehrerin den Klassenraum. 

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