Chapter 13.2 ✓

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Wir sind in der Schule angekommen und laufen gerade durch den Gang zu unseren Schließfächern, als Allison das Thema wieder anspricht. „Ich denke, wir sollten die anderen einweihen. Wenn es wirklich Deucalions Ziel ist dich zu benutzen, um die übernatürliche Welt an sich zu reißen dann schaffen wir das nicht alleine und die anderen sind ja sowieso an ihm dran." Wir stehen vor ihrem Schließfach. „Natürlich das ist mir klar, aber wir wissen nicht, ob dasstimmt und warum unnötig für noch mehr Stress sorgen. Verstehst du?" Sie holt ihre Bücher heraus und dreht sich zu mir um. „Ich verstehe deine Sorge, aber ich wohne jetzt schon sei tknapp drei Jahren in Beacon Hills und glaub mir, bis jetzt hatte alles eine Bedeutung. Immer." Wir schlendern weiter durch den Gang. „Okay, wenn du drauf bestehst sagen wir es den anderen nachher, zufrieden?" Allison lacht. „ Ja, jetzt schon." Ich fange auch an zu lachen. Sie ist wirklich eine gute Freundin. Wir sind an meinem Schließfach angekommen. Ich schaue mich um und sehe die Schüler in die Klassenräume verschwinden. Allison und ich haben jetzt Geschichte. Auf dem Weg zur Klasse gucke ich mich mehrmals um. „Was ist los?" „Ich habe die anderen heute noch nicht gesehen – niemanden von ihnen. Findest du das nicht auch komisch?" Wir betreten den Klassenraum. „Doch da ist dein Bruder und dahinten ist Stiles." Sie zeigt auf die beiden genannten Personen, wobei ich Ethan schon neben Danny entdeckt hatte. Stiles hingegen sitzt nicht wie üblich neben Scott sondern alleine. Wir begeben uns zu der Sitzreihe vor Stiles. „Aber keine Werwölfe." nuschle ich. Ich lasse mich auf einen der beiden Plätze sinken und packe mein Etui aus. Allison guckt mich von der Seite achselzuckend an und setzt sich neben mich. „Hey. Mädels, wo sind den alle?" Stiles hat sich nach vorne gelehnt und guckt uns fragend an. Wir drehen uns zu ihm herum. „Du weißt von nichts?" Ich lege meine Hände auf seinen Tisch ab und bette darin meinen Kopf, sodass mein Kinn auf den Händen liegt. Ich hab den Jungen immer noch im Blick und warte auf eine Antwort doch dieser guckt mich eher entgeistert an. Er schüttelt den Kopf und guckt mich mit einen komischen Blick an als er antwortet. „Sonst würde ich doch nicht fragen oder ?" Seine Stimme hat einen abschätzigen Unterton. Er vertraut dir nicht. Wenn noch nicht mal Stiles weiß wo alle geblieben sind, dann muss irgendwas passiert sein. „Irgendwas stimmt hier nicht." Ich komme mit meinem Kopf hoch und gucke abwechselnd Allison und Stiles an, um die Dringlichkeit meiner Aussage zu zeigen und sie zu einer Antwort zu drängen. Stiles wollte gerade was sagen, als unser Gespräch Mr. Harris unterbricht. „Mr. Stilinski, Ms. Argent und Ms. Hale wollen sie ihre Sorgen mit uns teilen, oder darf ich mit dem Unterricht anfangen?" „Soweit ich weiß sind sie nicht unser Geschichtslehrer." „Mr. Stilinski wenigstens wissen sie auf anhieb den Unterschied zwischen einer Frau und einem Mann. Hätten sie auch noch zugehört wüssten sie, dass ich die Vertretung für Mrs. Moron bin, aber wir wollen ja nicht zu viel von ihnen erwarten nicht wahr?" Stiles ist empört und zieht scharf die Luft ein, jedoch verkneift er sich einen weiteren Kommentar und lässt sich in den Stuhl zurückfallen. „Gute Entscheidung Mr. Stilinski." Allison und ich drehen uns auch wieder um und lassen den Unterricht über uns ergehen. Nach einer Weile tippt mich Allison von der Seite an. „Ich kann heute nach der Schule gar nicht so lange. Bekannte von meinem Dad kommen mit ihrem Schützling zu Besuch. Das habe ich ganz vergessen." „Ist nicht so schlimm. Du musst auch nicht mit. Wenn kann ich dir nachher auch sagen wie es gelaufen ist.", flüstern wir weiter. „Okay, wenn es kein Problem ist. Dann ruf mich heute Abend an okay?" „Werde ich. Wie meintest du das Bekannte mit ihrem Schützling kommen?" „Ms. Argent und Ms. Hale haben sie irgendwas produktives zu meinem Unterricht beizutragen, oder lassen sie mich weiter unterrichten?" Schon verfallen wir wieder ins Schweigen und passen auf. Wir haben beide keine Lust auf Nachsitzen. Zum Glück schellt es nach fünf Minuten zur nächsten Stunde. Wir stehen auf und gehen zur nächsten Klasse. „Um auf deine Frage zurückzukommen. Zwei Bekannte von meinem Vater sind zu Besuch und sie haben ein Mädchen etwas jünger als wir dabei, was sie aus einen Werwolfrudel befreit haben. Sie wissen nicht, was die Werwölfe von ihr wollten. Die beiden Brüder haben sie aufgenommen  und führten sie langsam in die Welt der Jäger ein. Sie kam aus dem Heim und war ein Jahr verschwunden, bis sie von den Jungs gefunden wurde." „Oh Gott. Das ist ja schrecklich. Sie wurde ein Jahr festgehalten?" Allison nickt. „Ja das ist jetzt auch schon ein Jahr her. Sie ist jetzt 15 Jahre, glaube ich und mittlerweile eine richtig gute Jägerin." „Dann hat sie ja echt Glück gehabt, dass die Brüder sie gefunden haben." „Ja das stimmt. Vielleicht lernst du sie mal kennen. Keine Ahnung wie lange die Drei bleiben." „Gerne. Es ist immer gut, wenn mehr Jäger da sind. Vielleicht können sie auch bei dem Kampf gegen Deucalion helfen.", überlege ich, als ich meine Bücher für die nächste Stunde hole. Allison lehnt sich neben mich an der Wand an. „Ich glaube, dass war auch der Sinn warum mein Dad sie geholt hat. Er will, dass wir uns aus der ganzen Werwolfsache raus halten. Das war die Bedingung nach letzten Jahr damit wir hier bleiben und nicht weg ziehen. Meine Mom ist ja gestorben und vieles mehr." , erklärt sie mir und guckt traurig zu Boden. „Das wusste ich gar nicht. Tut mir leid Allison." Sie guckt mich an und lächelt leicht. „Wie solltest du das wissen, wenn ich es nie erwähnt habe?" Ich zucke mit den Schultern und lächle auch. Ich drehe mich um, als ich auf der anderen Seite des Flures Isaac erblicke. Ich stupse Alli an und gucke mich einmal um, ob Ethan nicht in der Nähe ist. Nirgends zu sehen. Der ist heute wohl sehr mit Danny beschäftigt. Ich gehe auf Isaac zu, der mich auch schon von Weitem gesehen hat. „Ich muss mit dir reden." „Will ich das den auch." Er lehnt sich gelangweilt an der Wand an. Im ersten Moment bin ich erschrocken, doch dann erinnere ich mich wieder daran, was wir abgemacht haben. „Sie will doch nur mit dir reden. Das erträgt dein Ego wohl doch." , mischt sich die Braunhaarige ein. Ich gucke mich nochmal um und sehe Ethan immer noch nirgends. Ich ziehe ihn zur Sicherheit trotzdem in den nächst freien Klassenraum. „Ethan ist gerade nicht in der Nähe. Wir müssen richtig reden." Er kreuzt die Arme vor der Brust und setzt sich auf einen Tisch. „Dann schieß mal los." Und schon wieder schmückt sein umwerfendes Lächeln sein Gesicht. „Wo sind alle? Scott, Boyd, Cora? Es ist kein einziger Werwolf aus deinem Rudel in der Schule." „Scott war hier, aber musste weg und die anderen haben was zu erledigen." Ich gucke ihn verwundert an. „Und warum bist du dann nicht dort, sonder hier in der Schule?" „Um was zu lernen, warum besucht man den die Schule Lena?" Ich gehe auf ihn zu und tippe energisch mit einem Finger gegen seine Brust. „Isaac! Du weißt genau was ich meine." Er kratzt sich am Hinterkopf und guckt mich mit einen schiefen Grinsen an. „Okay. Vielleicht bin ich auch hier weil Derek will dass ich auf dich aufpasse während die anderen ein Hinterhalt gegen Deucalions Rudel planen." „Was?! Habt ihr völlig den Verstand verloren?" Wie dumm... Zu wie viel Prozent wetten wir, dass das schief gehen wird? „Dann ist Scott auch zu ihnen gegangen, als er es erfahren hat?", kommt Allison einen Schritt auf uns zu. Der Junge nickt und beobachtet uns. „Ich werde zu Derek gehen.", beschließe ich und bewege mich auf die Tür zu. Isaac hat da wohl andere Pläne und versperrt mir den Weg. „Und genau das wollte Derek nicht, da er wusste wie du und Scott reagieren würden. Einen den er überreden muss reicht ihm." Ich gucke ungläubig. „Weißt du, wie egal mir das ist? Ich werde nicht dabei zusehen, wie sie sich gegenseitig umbringen solange ich meine Brüder nicht aus diesem Rudel geholt habe und sie MIT Derek an einer Seite kämpfen und nicht gegen ihn. Was ist denn mit unserem Plan?" Ich bleibe stehen und gucke ihm in die Augen. „Isaac bitte. Ich will euch doch nur davor beschützen nicht überstürzt zu handeln." Bei dem Gesagten berühren sich unsere Hände und ich merke, wie eine angenehme Wärme durch meinen Körper zieht. Er lässt seine eisblauen Augen nicht von mir ab und macht auch keine Anstalten seine Hände meinen zu entziehen. „Du hast mir davon erzählt. Du weißt ich kann nicht nichts tun." flüstre ich. Er lächelt und gibt einen Seufzer von sich. „Ich weiß. Versprich mir nur, dass du aufpassen wirst okay? Denn das kann heute sehr übel enden." „Versprochen." Ich lächle und strecke mich, um ihm einen Kuss auf die Wange zu geben. Ich entziehe meine Hände und schaue nochmal bevor ich gehe zu einer grinsenden Allison. „Sag das es mir nicht gut ging und ich mich abgemeldet habe, okay?"„Werde ich machen. Pass auf dich auf und vergiss nicht mich nachher anzurufen." „Werde ich machen." rufe ich ihr noch im Weggehen hinterher. Ich gucke zurück und fange Isaacs Blick ein. Danach gehe ich geradewegs auf den Ausgang zu und laufe zu meinen Pech Ethan und Danny über den Weg. Eigentlich hätte ich vor weiter zu gehen, doch da mich beide erblickt haben und sich in mein direktes Sichtfeld stellen geht das schlecht. „Hi Lena, du warst heute morgen so schnell weg." „Ähm ja. Ich habe mich mit Allison vor der Schule zum Frühstück getroffen und irgendwie ist mir das Essen wohl nicht bekommen. Ich werde Nachhause gehen." Ich halte mir den Bauch und setzte ein schmerzverzerrtes Gesicht auf. Danny guckt mich mitfühlend an. „Dann gute Besserung und entspann dich." Ich lächle ihn an. „Danke Danny." Für Ethan war das wohl nicht überzeugend. Er kennt mich einfach und weiß, dass irgendwas nicht stimmt. "Ich werde Aiden sagen, dass du Nachhause kommst und er nach dir gucken soll." „Natürlich. Sag ihm aber, dass ich erst noch zum Arzt will." Bevor ich mich jetzt noch verplappre oder es einfach noch unglaubwürdiger wird, verschwinde ich lieber. Ich lächle beide noch an und mache mich dann auf dem Weg. 


Mach keine Dummheiten. Danny kannst du mit der Nummer täusche mich aber nicht.

Werde ich nicht. Ich hab nur was zu erledigen. Ich muss mit Deaton sprechen, wegen mir. (Lena). 


Ich steige in meinen Wagen ein und fahre los zu Derek. Ich hoffe, Ethan hat mir das mit Deaton abgenommen. Stimmt ja auch, nur dass ich erst noch was anderes zu erledigen habe. Ich muss jetzt erst mal Derek von seinem Plan abbringen. Denn das wird nicht gut gehen. Deucalion ist ihnen immer einen Schritt voraus. Ich weiß nicht wie, aber das ist er. Wir brauchen einen Plan wobei am besten keiner verletzt wird. Das ist aber reine Wunschvorstellung. Ich weiß ganz genau, dass sowas nicht funktionieren wird. Eine Seite wird verlieren und ich muss mich endlich für Eine entscheiden, oder besser gesagt Ethan und Aiden vom Richtigen überzeugen. Man. Ich haue feste auf den Lenker und treffe die Hupe. Mein Vordermann fühlt sich angesprochen und beschwert sich. Ich entschuldige mich und fahre weiter. Ich denke viel zu viel nach. Nach 10 weiteren Minuten fahren komme ich bei Derek an. Nun brauche ich ganz ganz viel von meiner Überzeugungskraft, sonst erreiche ich hier rein Garnichts. Das ich nach 8 Jahren meinen sogenannten Vater wohl wiedersehen könnte, habe ich auch so gut es geht verdrängt. Ich atme tief ein und steige aus meinem Auto. Ich laufe die Treppen zum Loft hoch und stehe vor der großen Stahltür. Scott ist schon da. Ich höre ihn. „Du willst sie verfolgen?" „Ja morgen. Und du wirst uns helfen." Ich habe genug gehört, um zu wissen dass es die richtige Entscheidung war sich einzumischen. Ich öffne die Tür und ziehe die Aufmerksamkeit durch das laute Quietschen sofort auf mich.


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Hallo Leute hier bin ich wieder :D Ich weiß, ich weiß ist lange her.

Musste aber erstmal die Zeit zum weiterschreiben finden, da die vorigen Kapitel vorgeschrieben waren :) 

Ich danke euch alle für die Reads. Ich weiß manche haben tausende und ich "nur" um die 800, aber ich finde, dass ist nicht selbstverständlich und auch nicht gerade wenig, also DANKE <3   

Bis zum nächsten mal und Liebe Grüße 

The True AlphaWo Geschichten leben. Entdecke jetzt