Chapter 28.1 ✓

1.1K 37 1
                                        

Zeitgleich Mittags in der Schule

Lena PoV:

Ich höre jetzt schon geschlagene 5 Minuten meinen Brüdern beim diskutieren zu. Ich fühle mich, wie Luft. Ich könnte machen was ich will und keiner von beiden würde darauf reagieren, weil sie viel zu sehr damit beschäftigt sind sich anzumerken. „Ethan! Geh mir damit nicht auf die Nerven. Ich habe doch schon gesagt, dass die kleine Hale selbst Schuld war. Sie ist als Erstes auf mich losgegangen. Hätte ich mich etwa von einem Mädchen verprügeln lassen sollen?", rechtfertigt sich Aiden jetzt schon mehrmals mit dem gleichen Argument. „Natürlich nicht, aber musstest du ihr gleich eine mit einem Gewicht überbraten hmm? Du weißt wir dürfen keinen der beiden, bis zum nächsten Vollmond auch nur ein Haar krümmen.", schreien sie sich lautstark auf dem Flur an. Okay was genug ist, ist genug. Da die beiden sich gefährlich nahe gekommen sind greife ich ein. „Hey es reicht doch jetzt oder nicht?", schaue ich sie an. „Du hast rein gar nichts zu melden!" Ich wende mich an mein eines männliches Ebenbild. „Warum nicht? Du hast dich doch mit unserer Cousine angelegt. Dann darf ich mich wohl dazu äußern?" „Ist klar, dass du gleich wieder so kommst! Sie gehört zur Familie, deswegen hätte ich mich verprügeln lassen sollen oder was?! Ich scheiß darauf! Wenn du so denkst, kannst du dich auch gleich wieder verpissen!" Ich schlucke. Das hat gesessen, aber ich lasse mich nicht einschüchtern. Ich habe ihn da, wo ich ihn haben will, bei dem Thema was ihn eigentlich so rasend macht. „Oh ja das ist das was du willst, nicht? Das ich wieder einfach so aus deinem Leben verschwinde, das es so ist wie früher, wo du mich noch nicht kanntest. Das kannst du aber vergessen. Ich bin deine Schwester. Ich bin eure Schwester, ob dir das passt, oder nicht. Dieses Thema hatten wir früher so oft und ich werde es diesmal nicht einfach so unter den Teppich kehren!" „Hey kommt mal runter!", versucht es Ethan, doch keiner von uns reagiert. „Ich gebe zu ich habe Scheiße gebaut, ich habe mich verändert, seit wir nach Beacon Hills gekommen sind. Ich habe nämlich endlich eingesehen, was Deucalion für ein fürchterliches Monster ist und die Initiative ergriffen. Ja ich hab das Rudel verlassen, aber ich habe NICHT euch verlassen. Mir ist egal was ihr davon haltet. Ich weiß nur, dass ich alles für euch tun würde und so werde ich euch auch zeigen, welcher der richtige Weg ist. Dafür würde ich vieles auf mich nehmen! Sei es mein wütender Wolf, der durch irgendwelche Handlungen die Kontrolle verlieren könnte, oder das ihr mich momentan hasst." Ich schnappe nach Luft. Es fühlt sich gut an mir meine Gefühle endlich von der Seele reden zu können. Auch wenn ich nicht gedacht hätte, dass ich das alles so gut in Worte fassen könne und dann auch noch so gut meine eigene Fassung beibehalte. Ethan guckt kurz zu mir und dann auf den Boden. Aiden guckt mich gar nicht erst an und fokussiert den Boden. Ich verschränke meine Arme und mustre sie. „Hat es euch die Sprache verschlagen?" Als Erstes schafft es Aiden seine Worte wieder zu finden. Er schaut auf mir direkt in die Augen. Er seufzt. „Ich...du weißt ich mein das nicht so." „Trotzdem verletzt es mich sowas von meinem eigenen Bruder zu hören." Er schaut wieder niedergeschlagen weg. Aiden und niedergeschlagen. „Aber ich kenne dich mittlerweile. Wir streiten uns nun mal oft, wenn auch dieses mal ein bisschen heftiger." Mein schlechtes Gewissen kommt hoch, da ich sie so runter gemacht habe. Aiden schaut auf. „Ich hätte vieles nicht sagen dürfen. Du bist meine Schwester, natürlich hasse ich dich nicht.", gibt er zu. „Ich dich auch nicht.", kommentiert Ethan das Ganze. Ich gehe auf Aiden zu und nimm ihn in den Arm. Er erwidert die Umarmung. „Über die Sache mit Deucalion müssen wir aber auch nochmal reden, aber nicht jetzt.", nuschelt er. Ich löse mich wieder. „Doch. Wir müssen das jetzt endlich klären.", auch wenn das jetzt schon wieder im Streit enden könnte. Ich hab Isaac versprochen ich versuche es. „Lena.", bittet mich Ethan. „Ich werde nicht zurückkommen und ihr wisst was das bedeutet." Beide schweigen. „Das was Deucalion nicht bekommen kann zerstört er. Würdet ihr mich echt für ihn töten?" „Auf keinen Fall!", sagt Aiden sofort. Ethan nickt zustimmend. „Aber das wird er verlangen. Das wisst ihr." „Wir werden uns was anderes einfallen lassen. Wir werden mit ihm reden" Ich lache auf und schaue Ethan an. „Hat ja letztes mal so gut geklappt." „Wir werden dich nicht töten!", stellt Aiden nochmal klar. „Werdet ihr denn zulassen, dass Er oder Kali mich töten?" „Nein warum sollten wir?" Ich schaue sie flehend an. „Dann ist es doch einfacher, wenn ihr euch endlich abwendet. Wann seht ihr endlich ein was für ein schlechtes und manipulatives Monster er ist?" „Er hat...", setzt Aiden an. „Was! Er hat euer Leben verändert? Ihr habt für ihn so viele schlimme Dinge getan. Es ist Zeit ein neues Kapitel in eurem Leben aufzuschlagen." „Lena so leicht ist das nicht!" Ethan ist die ganze Zeit relativ still, hält sich aus der Diskussion raus. „Was denkst du?" Sowohl ich als auch mein anderer Bruder schauen gespannt in seine Richtung. „Ich weiß nicht, vielleicht hat sie recht Aiden. Wir können doch nicht zulassen, dass Deucalion oder Kali sie töten." Yes. Aiden schweigt. „Ich weiß doch." Ich hab sie wieder an einem guten Punkt. An einem Punkt, wo sie zur gekommenen Zeit richtig entscheiden werden. Hoffe ich. „Denkt einfach drüber nach okay? Und jetzt Schluss. Ich will nicht schon wieder Streit.", wende ich das Thema ab. Ich denke ich habe geschafft was ich wollte. „Wir denken drüber nach.", bestätigt Ethan meine Vermutung.

The True AlphaWo Geschichten leben. Entdecke jetzt