Chapter 14.1 ✓

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„Ich hab gehört ihr wollt was richtig dummes machen." Alle stehen versammelt um einen großen Tisch herum und haben bis gerade auf einen Plan geguckt. Derek steht mir gegenüber. Er schaut wie immer mürrisch und ernst drein und hat seine Hände vor der Brust gekreuzt. Gegenüber von ihm steht Boyd neben Cora, die mich beide beobachten. Ich laufe auf die Gruppe zu. Scott scheint froh über meine Ankunft zu sein. Neben Derek, auf der anderen Seite des Tisches steht ein Mann, den ich von weiten nicht genau erkennen kann und da meine Cousine auch gerade auf mich zu kommt, lenkt sie meine Aufmerksamkeit auf sich. Ich habe sie seit dem Vorfall im Tresor nicht gesehen. „Hallo Kleine. Du sollst gerade nicht in der besten Verfassung sein." „Mir geht es gut Cora." Ich lächle und erwidere ihre Umarmung, bis ich mich abwende. Derek guckt mich ernst an. „Geh. Du solltest nicht hier sein." Ich gehe auf ihn zu, um den Tisch herum, sodass ich ihm direkt gegenüber stehe. „Dann solltest du das nächste Mal einen anderen Beta schicken. Einer, der ein bisschen überzeugender bei seiner Sache ist. Findest du nicht?" „Derek, lass sie helfen.", mischt sich Cora ein und versucht ihren Bruder umzustimmen. Der Mann links von mir räuspert sich und beim genaueren Hinsehen erkenne ich ihn auch, denke ich. Ich hoffe meine Sinne täuschen sich. „Die eigene Tochter kooperiert mit dem Alpharudel, was für einen Niederschlag für einen Vater." Ich ziehe scharf die Luft ein. „Erzeuger. Mehr nicht. Du gehörst nicht zu den Leuten, die mir wichtig sind Peter. Und ja ich kooperiere mit meinen Brüdern. Sie haben nicht versucht mein Leben zu zerstören.", schreie ich ihn an. Wenn man es genau nimmt, doch eigentlich schon. Sie wollten Max und Laurin umbringen. „Autsch." Peter guckt gespielt geknickt. „Wenn ihr aufhört euch zu streiten, können wir vielleicht mal weiter an unserem Plan arbeiten." Derek ist genervt, was mich jedoch wenig kümmert, da ich meinen Willen bekommen habe. Ich stelle mich mit einen breiten Grinsen neben Scott, um Abstand zu Peter zu bekommen. Ich konzentriere mich auf Derek, der gerade was mithilfe eines Bauplans erklären will. „Sie sind eine Etage darüber, in dem Penthouse. Über Allison." Alle gucken mich an. Erwarten sie, dass ich irgendwas sage? Ich nicke leicht, um zu zeigen, dass Dereks Informationen richtig sind. „Also sie zuerst töten. Ist das der Plan?", fragt Scott leicht ungläubig. „Sie werden es nicht kommen sehen." , bestärkt Boyd Dereks Plan. „Seid ihr euch da sicher?", halte ich dagegen. „Wieso ist der Standardplan immer Mord? Kann nicht wenigsten einer versuchen sich was auszudenken, ohne gleich alle umzubringen?", verhandelt Scott und schaut dabei ernst in die Runde. „Du wirst es nie leid so höflich, moralisch zu bleiben, oder? Andererseits hat er auch recht.", wendet sich Peter erst an Scott und dann an Derek. „Was soll das! Wozu brauchen wir dieses Kind?", regt sich Cora auf. „Er hat recht. Mord ist nicht auch gleich immer der effektivste Plan.", unterstütze ich Scott. „Dieses Kind hat geholfen dein Leben zu retten. Du weißt, dass wir nicht einfach hier herumsitzen und drauf warten können, dass sie den ersten Schritt tun." „Du kannst kein Rudel Alphas besiegen. Das wäre Selbstmord. Und ich lasse nicht zu, dass Ethan und Aiden irgendwas passiert.", rede ich auf Derek ein. Cora legt mir beruhigend die Hand auf die Schulter. „Deswegen wollen wir auch Deucalion. Nur ihn. Verstanden?" Ich nicke kurz, während Boyd Cora weiter hilft mich und Scott zu überzeugen.„Entfernst du den Kopf einer Schlange, stirbt der Körper." „Nur das es keine Schlange ist, sondern eine Hydra. Und wie Lena schon sagte, es sind alle Alphas." , zerplatzt auch schon das Gute von diesem Plan durch Peters Beitrag. „Noch ist Deucalion der Anführer.", versucht Derek weiter seinen „guten" Plan zu verteidigen. Peter guckt seinen Neffen an und stützt sich mit den Händen leicht auf dem Tisch ab. „Na hoffentlich. Was passierte als Herkules der Hydra einen ihrer Köpfe abschlug?" „An seiner Stelle wuchsen zwei neue.", murmelt Scott und ist in Gedanken versunken. Peter guckt ihn an und fängt an zu grinsen. „Da hat wohl jemand Geschichte geübt." „Deine dummen Kommentare helfen uns auch nicht weiter Peter." „Dad." „Nein." „Dann bester Vater der Welt." „Eher, Teufel in Person?" „Hört auf! Dafür haben wir keine Zeit. Wir bleiben jetzt bei dem Plan und basta. Morgen wird er durchgeführt. Kommt und hilft uns, oder lasst es sein." Das waren Derek letzten Worte, bevor er den Bauplan nimmt und nach oben geht. Ich verdrehe kurz die Augen und gucke mich dann in der Runde um. „Ich muss noch weg. Mit Deaton sprechen. Tschüssi." „Ich muss auch los, noch zu Allison." So verabschieden Scott und ich uns und verlassen das Loft. „Immer noch Probleme mit deinem Wolf?" „Das geht dich einen Scheiß an. Dad.", rufe ich zuckersüß zurück. „Ich würde nicht wissen, wie ich reagieren würde, wenn Peter mein Vater ist und das abgezogen hat." „Wahrscheinlich genau so, wie ich jetzt." „Wahrscheinlich." Wir müssen anfangen zu lachen, werden jedoch recht schnell wieder ernst. „Wir können das was Derek vor hat nicht zulassen. Das wird nicht gut gehen.", redet Scott auf mich ein, als wir zu meinem Auto und seinem Motorrad gehen. „Ich weiß. Das sehe ich ja auch so, aber was willst du machen?" Ich schaue ihn unwissend an. „Ich weiß es noch nicht, doch ich lasse mir was einfallen. Ich muss noch kurz zu Allison, um sie davon abzuhalten an unserer Seite zu kämpfen und du doch zu Deaton stimmst?" Ich nicke. Er überlegt und wendet sich schnell wieder an mich. „Ich rufe dich nachher an und wir überlegen uns zusammen was. Etwas, was wir noch heute Abend durchziehen müssen, okay?" „Okay. Wenn ich früher bei Deaton fertig bin rufe ich dich an.", schlage ich vor. Er ist einverstanden. Wir verabschieden uns und fahren dann beide dorthin, wo wir hin müssen.



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