Isaac Pov:
„Nein! Alter du wirst nicht zu ihnen zurückgehen." Stiles kommt gerade mit einem weiteren Handtuch zurück und lässt sich zwischen Scott und Allison nieder. „Ich hab mit Deucalion einen Pakt geschlossen.", erwidert er ruhig. Stiles guckt in unsere kleine Runde. „Klingt das etwa nur für mich nach einem Pakt mit dem Teufel?"
„Wieso ist das überhaupt wichtig?", will ich wissen. „Weil ich denke, dass wir Jennifer ohne ihre Hilfe nicht besiegen können." „Wow so viel vertrauen in uns Scott?", taucht Lena in der Tür auf und kommt zu uns herüber. Sie fixiert den Dunkelhaarigen. „Ihnen vertraut er mehr. Sagen Sie ihm, dass er unrecht hat.", wendet sich das Mädchen neben mir an Deaton. „Da bin ich mir nicht so sicher.", fängt der Druide an. Ich setze mich auf. Das kann er doch nicht ernst meinen. „Manche Umstände erfordern, dass man sich mit Menschen zusammen tut, die man für gewöhnlich als Feinde ansieht." „Wir sollen ihnen vertrauen? Dem, der sich selbst Tod und Zerstörer der Welten nennt sollen wir vertrauen?", frage ich ungläubig. Sogar Lena schüttelt den Kopf. „Ich würde ihm nicht vertrauen das nicht, aber ihr könnt ihm zu eurem Vorteil nutzen. Deucalion ist vielleicht der Feind, aber er könnte auch der Köder sein." Deatons Worte lassen uns nachdenken. Er hat nicht ganz unrecht. Es bleibt uns aber nicht so viel Zeit zum nachdenken, da sich die Türklingel im Eingang meldet. Wer kommt den jetzt in die Praxis? Deaton geht aus dem Raum. „Ich suche nach Lydia." Als wir die Stimme erkennen sind wir mehr als überrascht. Lydia, Scott und Lena folgen Deaton als erstes. „Was willst du?", fragt die Erdbeerblondhaarige. „Ich brauche eure Hilfe." „Wobei denn?", schaut Stiles aus dem Behandlungsraum um die Ecke. Allison, Jackson und ich begeben uns auch langsam Richtung Tür. „Mein Bruder und Kali davon abzuhalten..." Ethan macht eine längere Pause, als würde es ihm sehr schwer fällt das Nächste auszusprechen. „...Derekzu töten." „Was?" „Das ist nicht dein Ernst Ethan." Lena geht raus zu ihrem Bruder vor die Barriere. Ethan will uns helfen? Anscheinend hat Lenas Gespräch geholfen. Ethans Blick ist immer noch ernst, als er langsam nickt. Lena seufzt. „Wieso brauchst du gerade meine Hilfe? Ihr als seine Geschwister könnt ihn bestimmt besser davon abhalten.", ertönt Lydias leise Stimme. Jetzt schüttelt Lena den Kopf und wendet sich an ihre Freundin. „Nein können wir nicht. Wenn ich mit gehe eskaliert die Situation nur noch schneller. Er ist sauer auf mich und die Tatsache, dass er unseren Cousin töten will verringert nicht gerade die Lust meines Wolfes ihn in Stücke zu reißen. Ich bin zu unkontrolliert und du.", sie bricht ihren Satz ab und wechselt kurz einen Blick mit Ethan. „Ihm liegt was an dir. Aufrichtig. Wie schon lange bei keinem mehr." Lydia lächelt. Sie hat wohl echt gefallen an dem Alpha gefunden. Stiles räuspert sich solange, bis die komplette Aufmerksamkeit auf ihm liegt. Ich verdrehe die Augen. „Wir haben echt keine Zeit mehr Leute. Lydia dann geh du mit Ethan während wir versuchen unsere Eltern ausfindig zu machen." „Geht erst mal zu Derek und spricht mit ihm. Vielleicht schafft ihr es, dass er verschwindet und auf einen Kampf verzichtet.", schlägt Lena vor. Beide nicken Ethan jedoch schaut seine Schwester unsicher an. Bevor sie verschwinden sehe ich, wie Lena telepathisch mit ihrem Bruder kommuniziert. Danach wende ich mich an meine Freundin. „Alles okay?" „Ja. Ich hoffe nur es läuft alles gut." „Ja das hoffe ich auch." Die anderen haben eben entschieden, dass Jackson, Scott, Allison und ich zu den Argents fahren, um etwas zu suchen wodurch Scott seine Spur aufnehmen kann. Lena und Stiles fahren bei den Stilinskis und bei Scott vorbei, um auch dort ein Kleidungsstück der restlichen Elternteile zu besorgen.
Wir sind bei den Argents angekommen. „Schnappe dir irgendwas. Stiles die Boxshorts deines Dads fasse ich nicht an......Socken? Okay ich rieche an den Socken." Ich werfe einen verwirren Blick zu dem Werwolf neben mir, der mit seinem besten Freund das Wesentliche am Telefon klärt. „Was ist mit uns?" „Sucht im Schrank meines Dads. Irgendwas mit einem starken Geruch." Und schon gehen Jackson und ich in Richtung Schlafzimmer. Währenddessen schauen Scott und Allison, ob sie noch irgendwelche Spuren im Arbeitszimmer finden können. Wir wollen gerade die Tür öffnen, als ich eine unbekannte Stimme wahrnehme. Jackson hat sie auch gehört und schaut mich an. Ich deute ihm leise zu sein und wir gehen langsam den Flur zu Allison und Scott zurück. „ .... dann können wir uns unterhalten." Wir gucken uns nochmal an und verstehen uns blind. Wenn wir jetzt unentdeckt bleiben, haben wir eine Chance ein Kleidungsstück zu beschaffen. „Ihr auch Isaac und Jackson." Gut das war's dann mit unentdeckt. Ich erscheine als Erstes in der Tür und blicke den großgewachsenen, braunhaarigen FBI Agent und seine zwei Gefolgsleute an. „Sie kennen unsere Namen?" „Eins der wenigen Dinge, die ich weiß. Um ehrlich zu sein lässt mich der Rest, den ich hier so vorfinde ziemlich im Dunkeln tappen. Ich hab nicht die geringste Ahnung." Scott tritt hervor und geht auf die Beamten zu. „Wenn du mir jetzt erzählen willst, dass du keine Ahnung hast, hab ich das schon lange herausgefunden." Ich stell mich auf die andere Seite der Tür, sodass Jackson besser sehen kann. Scott scheint den Agent zu kennen. „Ich hoffe doch sehr uns die Peinlichkeit zu ersparen meinen eigenen Sohn in einem Vernehmungsraum zu schleifen. Das hoffe ich wirklich. " Warte der FBI Schnösel ist Scotts Vater? Scott deutet uns an Platz zu nehmen. Er sieht alles andere als begeistert aus. Wir haben nur noch wenig Zeit, bis die Mondfinsternis eintritt. Jedoch haben wir keine andere Möglichkeit, als dieses Gespräch mit Scotts Vater auszuharren. So nehmen Scott und Allison vor dem Schreibtisch in den beiden Sesseln Platz und Jackson und ich machen es uns auf dessen Lehnen bequem. Mr. McCall läuft hinter dem Schreibtisch hin und her, als er anfängt zu reden. „Ich werde nicht lügen. Ich bin mehr als ein wenig verstört nicht nur durch die Anzahl der vermissten Eltern, sondern durch die Tatsache, dass es sich um Stiles Vater, dein Vater und deiner Mutter handelt." Während seiner tollen Zusammenfassung schnappe ich mir aus meiner Jackentasche die Sahnebonbons und genehmige mir eins. Ich melde mich. „Meine Eltern sind Tod." „Und meine Eltern sind bis jetzt noch nicht verschwunden.", wirft Jackson ein. „Spart euch die klischeehafte Apathie für eure Highschoollehrer. Ihr Vier wisst mehr, als ihr sagt und ich bin gewillt euch die ganze Nacht über hier zu behalten, wenn es sein muss." Scott schaut seinen Vater ernst an, die Arme über die Lehne gelehnt. „Du kannst uns hier nicht festhalten." „Nicht ohne Haftbefehl.", ergänzt Jackson.„Nun hier steht ein ganzer Tisch voller Begründungen." Allison verzeiht ihr Gesicht kurz und setzt dann zu einer Erklärung an, die uns hoffentlich hier raus bringen wird. „Mein Vater ist ein hochangesehener Sicherheitsdienstberater und ein föderativ befugter Waffenhändler, was bedeutet das er befugt ist diese Waffen zu besitzen. Da ist...", sie geht zeigend auf eine Waffe zu, „...zum einen diese äußerst taktische 80 Kilo Armbrust, dann dieses Marinekampfmesser aus Karbonstahl, eine 50ziger AI Desertigel und diese Rauchgranate mit manueller Zündung."
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The True Alpha
FanfictionAnna-Lena Hale ist was besonderes. Und sie hasst es. Nicht nur, dass sie als geborener Werwolf Verwandlungsprobleme hat, sondern auch ist ihre Familiengeschichte mehr als kompliziert. Seit dem großen Feuer wohnt sie nicht mehr in Beacon Hills und...
