TEIL 14. "Lasst mich los!", schrie Emily so laut wie sie konnte in der Hoffnung dass ihr jemand hilft. Vergeblich. Es musste sie doch irgendwer hören und so schnell gsb sie sicher noch nicht auf "Hiiilllffeee!", schrie sie aus voller Kehler. Promt stieß ihr der Mann mit dem Ellbogen in den Kehlkopf und brachte sie so wirkungsvoll zum schweigen. "So . . mein Kind.", begann der Chef und schang sie über seine Schultern worauf hin Emily endgültung die Fassung verlor. Sofort trampelte und schlug sie wild um sich während sie versuchte nicht zu weinen. Sie wollte jetzt nicht hilflos wirken, den Gefallen würde sie den Männern nicht tun. Doch es war offensichtlich das sie sich hier nur zum Affen machte.
Sie wollte hier nur weg. Das konnte nicht wahr sein, das war hier einfach nur ein böser Traum indem sie bald aufwachen würde. Sie hatte immer noch Alexs Umhang an. Wie kalt musste ihm dann sein? Ohne es zu wollen musste sie an Alex denken. Wie hilflos er sich jetzt fühlen würde? Ihr war zum weinen zumute. Doch sie musste sich zusammenreissen. Ihre Hände zitterten so sehr das der Mann das sicher spürte.
Sie brauchte einen Plan wie sie von den Männern wegkommen würde. Plötzlich kam Tommy zu ihr hinüber und nahm ihr den Pelzumhang ab. " Hey! Gehts noch?, schrie Emily. Sie versuchte sich loszureißen und trampelte mit den Füßen umher, in der Hoffnung das der Mann irgendwie zu Sturz brachte doch er knurrte nur und fluchte und plötzlich wurde sie mit einem Ruck in den in dem Schnee abgesetzt.
Verdutzt blickte Emily hoch. Was war denn jetzt los? Sie war schon dabei wegzulaufen da wurde sie schon von dem jüngerem gewaltvoll hinuntergedrückt. "Du gehst nirgendwohin", herrschte er sie an und bedachte sie mit einem vernichtenden Blick.
"Gib mir die Tabletten, ich halt die Kleine nicht mehr aus", sagte der Chef ruhig. Tommy machte ein überraschtes Gesicht, wühlte aber dann in seiner Hosentasche herum bis schließlich eine weiße Tablette zum Vorscheinkam.
"Nein, nein nein", murmelte Emily panisch. "Bitte nicht, nein , ich bin schon ruhig,nein", bettelte sie, während sie sie mit Händen und Füßen wild um sich schlug. "Ich bin jetzt ruhig , versprochen", sagte sie unter Tränen und sah den Chef verzweifelt an. Sie wollte sich nicht ausmalen was sie mt ihr anstellten,wenn diese Drogen ihre Sinne benebelten und sie bewusstlos war. Tod in irgendeinem Feld? Gefesselt auf einem Sessel?
"Nein, Nein, Nein"; äffte der Mann sie nach. Ein bustigtes Grinsen huschte über sein Gesicht. Er kam immer näher auf sie zu, die Tablette in den Fingern , auf dem Weg zu ihren Mund. "Es wird nicht lange, dauern, dann bist du still und alles ist gut..".
Plötzlich wurden ihre Hände von hinten gepackt und gewaltvoll hinter dem Rücken gezogen, sodass sich Emily endgültig nicht wehren konnte. Sie versuchte noch irgendwie mit dem Kopf auszuweichen doch der dritte Mann hielt ihren Kopf fest und schon sah sie nichts außer weißen, glänzenden Schnee der immer mehr wurde.
"Ich finde wir sollten das vorher noch feiern, anstoßen oder so, finden Sie nicht auch, Chef? Wenn wir schon so einen Glücksgriff haben, sollten wir das feiern." "Ja, wa warum eigentlich nicht, gib mir den Schnaps hierher". Klirrenden Gläser und schwere Schritte waren zu hören. Ihre Augen waren schwer und ihre Muskeln taten ihr weh. Ihr ganzer Koper war steif.
Ein "Plop" und die Flasche öffnete sich. Emily schmeckte den Alkohol direkt vor sich. Sie brachte gerade noch ihre Augen auf, als der Mann sie mit seinen eiskalten Augen anstarrte. "Schönes Mädchen", murmelte er während er langsam ihren Kopf in seine großen Hände nahm und ihre Haare streichelte. Sie versuchte dem Mann seine Finger wegzuschlagen, da merkte sie dass sie es nicht konnte. Ihre Finger waren auf einem Holzmast gefesselt, auch ihre Füße waren mit einem dicken Seil zusammengebunden. Sie riss ihre Augen auf.
Nein, das konnte jetzt nicht wahr sein. Der Chef nahm einen großen Schluck bevor er das Glas behutsam, als wäre es das Wertvollste auf der Welt, auf den Boden stellte. Er lächelte breit. "Na, hast du eins und eins zusammengezählt?", flüstete er. Sie konnte seine Alkohohlfahne deutlich spüren und Gänsehaut rannte ihr über ihren Nacken. Emily schluckte, denn ihre Kehlre fühlte sie an wie eine ausgetrocknete Wüste. "Na, willst du auch einen Schluck?", fragte der Mann belustigend. Emily sagte nichts. Es war so und so egal was sie jetzt sagte, sie würden machen was sie wollten. "Nein, wir haben jetzt noch was besseres vor", meinte er grinsend. Ihre Angst verwandelte sich plötzlich in Wut und Emilys und Emily hatte das dringend Bedürfnis ihm ins Gesicht zu spucken doch sie riss sich zusammen und schluckte stattdessen wieder. Sie musste das jetzt irgendwie hinauszögern. Sie dachte nach. Irgendwie wäre es ihr lieber gewsen, erst nach ihrer Vergewaltigung aufzuwachen, dann müsste sie das jetzt nicht durchmachen. Emily hatte furchtbare Angst bei dem Gedanken, dass sie die Männer jetzt auszogen und sie nur zusehen konnte wie sie von drei betrunkenen, dreckigen Männern vergewaltigt wurde.
Wo war eigentlich Alex wenn man ihn brauchte? Warum half ihr keiner? Emily hatte einen Kloß in der Hand. Sie kam sich vor wie die Hauptperson in einem Horrorfilm. Sie wollte nicht wissen was in dem Raum hinter ihr war. Emily atmete einmal durch und versuchte sich zu beruhigen. Sie hoffte immer noch Alex würde in der nächsten Sekunde durch die Tür stürmen und sie befreien. Falsch gedacht. "Alex!!! ", schrie sie so laut sie könnte. Das Wort hallte im ganzen Raum. Tommy, der Chef und der andere Mann grinsten sich zu. Emily schluckte. Ihr Magen knurrte. Tränen schossen in ihre Augen. "Bitte nicht ! ", flehte sie.
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Aufbruch nach Norden
PetualanganEuropa in der Zukunft. Klimakatastrophen haben die Welt fest im Griff. Die 16-jährige Emily hat das Ende der Welt kommen und gehen gesehen. Sie bricht schließlich von ihrer Heimat auf um vor der Hitze zu flüchten. Doch wie aus dem Nichts taucht Alex...
