An diesem Morgen wurde ich davon wach, dass Perrie mit meinen Haaren spielte.
Ich blieb noch ein bisschen liegen und tat so als ob ich schlafen würde.
Das Gefühl von Perries langen, sanften Fingern die durch meine Haare strichen war unglaublich schön.
Perries andere Hand ruhte auf meiner Hüfte und ich war mir sicher, dass ich mich beim Aufwachen noch nie so geborgen gefühlt hatte.
Einige Zeit später schlug ich dann doch die Augen auf und sah sofort in Perries blaue Augen, die mich anscheinend die ganze Zeit beobachtet hatten.
Ich errötete undPerrie wandte den Blick schnell ab.
"Guten Morgen Jadey."
"Jadey?"
"Naja, jetzt wo du mir einen Spitznamen gegeben hast, brauchst du doch auch unbedingt einen."
Ich grinste vor mich hin. 'Jadey', das gefiel mir.
Perrie schien genauso wie ich nicht das Bedürfnis zu haben aufzustehen.
Sie blieb einfach liegen und spielte noch weiter nit meinen Haaren.
Ich schloss meine Augen wieder und kuschelte mich noch enger an Perrie. Ich hätte echt nichts dagegen gehabt in diesem Moment einfach die Zeit anzuhalten.
Doch egal wie sehr ich mir das auch wünschte, es ging nicht.
Die angenehme Stille die uns umgab, wurde schließlich vom Knurren meines Magens unterbrochen.
Perrie kicherte: "Hunger?"
"Nö, ich will nicht aufstehen.", murrte ich. Das brachte Perrie noch mehr zum Lachen.
"Musst du auch nicht. Ich werde Frühstück machen und es hochbringen."
"Das musst du nich."
"Ich will aber."
"Aber ich will auch nicht das du aufstehst.", ich errötete als ich bemerkte was ich gerade gesagt hatte. Ich sollte dringend lernen meine Gedanken für mich zu behalten.
Perrie lächelte und meinte sanft: "Ich bin gleich wieder da. Versprochen."
Und schon hatte sie das Zimmer verlassen.
Da mich ihre Körperwärme nun nicht mehr umgab, kuschelte ich mich in die Decke um nicht zu frieren. Die Decke hatte Perries blumigen Duft, was mich unwillkürlich zum Lächeln brachte und mir ein sicheres Gefühl gab.
Ich kam nicht umhin mich zu fragen wie die Blonde eine so starke Wirkung auf mich haben konnte, dass sogar ihr bloßer Geruch mich beruhigte.
Ich meine es war klar, dass sie der erste Mensch war der mich seit langem nett behandelt hatte und außerdem hatte sie unglaublich viel für mich getan und war auch sonst von innen und von außen ein toller Mensch.
Aber fast alle dieser Dinge konnte ich auch über Leigh sagen und trotzdem hatte ich nicht mal eine Ahnung wonach diese roch.
Was war an Perrie also so besonders für mich?
Alles was ich wusste war das ich nie mehr ohne Perrie sein wollte.
Dann musste ich daran denken, dass ich bestimmt nicht immer bei Perrie wohnen konnte. Sie würde sicherlich irgendwann eigene Kinder haben und einen Mann den sie liebt. Bei diesem Gedanken wurde ich von einer unerwarteten Welle der Traurigkeit überschwemmt.
Was war nur los mit mir?
Ich würde irgendwann gewiss auch ein Leben haben in, vielleicht auch Kinder und einen Mann. Außerdem war das alles in so ferner Zukunft das ich mir bestimmt jetzt keine Gedanken darum machen brauchte.
Doch ich war mir zimlich sicher, dass
ein Leben ohne Perrie farblos und trist wäre.
"Jade?"
Perrie hatte mein Zimmer betreten, in den Händen hielt sie ein großes Tablett mit Pancakes und zwei Tassen Kakao drauf.
Ich musste lächeln.
Noch nie hatte sich irgendwer die Mühe gemacht mir Essen ans Bett zu bringen.
Und das Perrie nun genau dies tat, machte mich zu einer der glücklichsten Personen dieses Planetens. Zumindestens fühlte es sich momentan so an.
Ich rückte ein wenig zur Seite und Perrie setzte sich neben mich.
"Schmeckt es dir?", fragte Perrie nervös nachdem ich den ersten Bissen genommen hatte.
"Es ist total lecker. Danke.", erwiederte ich glücklich.
Perrie atmete erleichtert auf: "Es freut mich das es dir schmeckt. Diese Pancakes sind so ziemlich das einzige was ich in der Küche einigermaßen hinkriege."
Ich kicherte.
"Kannst du kochen?"
"Ein bisschen, meine Mutter hat fruher immer mit mir gekocht bevor...", meine Augen weiteten sich erschrocken als ich realisierte was ich soeben gesagt hatte. Ich redete sonst niemals über meine Eltern.
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Unexpected Love - Jerrie Fanfiction (Deutsch)
ФанфикшнJade Thirlwall ist ein schüchternes Mädchen, das nie von irgendwem bemerkt wird. Sie lebt in einem Kinderheim und hatte noch nie jemanden der sich um sie sorgt oder sie wirklich liebt. Perrie Edwards ist ein junger Popstar. Sie hat unglaublichen Erf...
