"W-wa-", meine Stimme versagte und ich musste erneut ansetzen, "Was ist los?"
Ich hatte Perrie nur selten so erschrocken gesehen und die wenigen Male hatte es überhaupt nichts Gutes bedeutet.
Perrie strich durch ihre blonden Locken und sah unentschlossen zwischen ihrer Familie und mir hin und her.
Dann räusperte sie sich: "Es ist nichts Schlimmes. Du brauchst dir keine Sorgen zu machen."
Ungläubig blinzelte ich.
"Du siehst aus als ob du gerade einen Geist gesehen hättest, Perrie."
Ich war hauptsächlich verwirrt aber auch irgendwie wütend, dass Perrie so offensichtlich versuchte etwas vor mir geheim zu halten.
"Ich habe mich nur kurz erschrocken über ähh...etwas. Aber es ist echt nicht wichtig."
"Wenn es nicht wichtig ist kannst du es mir ja sagen."
Ich hasste es, dass Perrie mir nicht sagen wollte was los war. Das was sie auf dem Handy gesehen hatte, hatte ihr offensichtlich Angst gemacht und ich wollte ihr doch nur helfen. Ich wollte für sie da sein egal was sie bedrückte. Doch solange sie sich mir nicht anvertraute konnte ich nichts machen.
"Hör zu Jade...", sie stoppte mitten im Satz und sah ihre Mutter bittend. Diese verstand anscheinend sofort was ihre Tochter wollte, stand hastig auf, murmelte etwas, dass wie "Wäsche waschen" klang vor sich hin und war im nächsten Moment verschwunden.
"Äh ja und ich wollte noch mein Zimmer aufräumen. Du kannst mir helfen, Caitlin."
Perries jüngere Schwester öffnete den Mund um zu protestieren, doch ein warnender Blick ihres Bruders stoppte sie und die beiden verschwanden nach oben. Die Tür viel hinter ihnen ins Schloss und schon saßen Perrie und ich alleine in dem Zimmer.
Ich guckte die ältere abwartend an.
"Erzähl es mir.", forderte ich als weiterhin Stille herrschte.
Perrie seufzte und rückte näher zu mir, bis unsere Knie sich berührten.
Sie nahm meine Hand in ihre. Ihr Griff war stärker als sonst und es wirkte fast so als ob sich mich festhalten wolle.
"Sie wissen, dass wir zusammen sind.", war alles was meine Freundin sagte, doch es genügte um mein Herz für einen Schlag aussetzen zu lassen.
"D-deine Familie?"
Perrie schüttelte nur den Kopf. "Nein, alle.", wisperte sie und bestätigte meine schlimmste Befürchtung.
Ich hatte mich nie viel mit berühmten Leuten beschäftigt aber ich war mir ziemlich sicher, dass ihre festen Freunde oder festen Freundinnen einiges erdulden mussten. Dazu kam noch, dass bisher niemand wusste, dass Perrie überhaupt auf Frauen stand. Ich war mir jedenfalls ziemlich sicher, dass ich nicht bereit war für die ganzen neugierigen Blicke und den Hass, der mich nun sicherlich erwarten würde.
Perrie schien meine steigende Panik zu bemerken und fing an sanfte Kreise auf meinen Handrücken zu malen. Sie wollte gerade etwas sagen, als ich sie unterbrach und die erste Frage stellte, die mir in den Sinn kam: "Wie?"
Perrie ballte ihre freie Hand zu einer Faust und schaute offensichtlich verärgert.
"Erinnerst du dich noch an den einen Jungn auf der Party von Leighs Schwester?", fragte sie durch zusammengebissene Zähne.
"Ja", ich legte den Kopf schief in dem Versuch mich an jedes mögliche Deteil zu erinnern, "Er war gemein zu mir und du...du hast-" Ich riss erschrocken die Augen auf als mir plötzlich klar wurde war passiert sein musste.
"Genau", bestätigte Perrie bitter, "Ich habe ihm gesagt, dass du meine Freundin bist und er hat es nicht gerade für sich behalten."
Nun griff Perrie nach dem Handy und zeigte mur endlich die geöffnete Seite. Es war ein Zeitungsartikel:
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Unexpected Love - Jerrie Fanfiction (Deutsch)
FanfictionJade Thirlwall ist ein schüchternes Mädchen, das nie von irgendwem bemerkt wird. Sie lebt in einem Kinderheim und hatte noch nie jemanden der sich um sie sorgt oder sie wirklich liebt. Perrie Edwards ist ein junger Popstar. Sie hat unglaublichen Erf...
