15. Erinnerungen

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Von Eloise-May

Ich wollte nur noch weg...

Nein! Er liebt uns doch! Vielleicht ist er ein bisschen hart aber sonst...

Uhmm... hallo er hat uns vergewaltigt! Er ist nicht besser als die Anderen!!

Eigentlich würde es nicht als Missbrauch zählen, weil wir diesen VERDAMMTEN DOKUMENT UNTERSCHRIEBEN HABEN, OBWOHL WIR NICHT WISSEN WAS DRINNEN STEHT! Es könnte drinstehen, dass alles eingewilligt ist.

"Bitte geht weg... ich möchte allein sein", flüsterte ich verängstigt. Ich stand auf und sah mich im Spiegel an. Plötzlich fing mein Spiegelbild an, sich selbstständig zubewegen. Es veränderte sich auch. Da war Blut auf seinen... meinen Hände.

'Du kannst uns nicht los werden', sagte mein Spiegelbild zu mir. 'Wir sind ein Teil von dir.'

"Das ist nicht echt. Das ist nicht echt. Es ist alles wieder eins von unseren Albträume. Das muss es bestimmt sein", versuchte ich mich erfolglos zu beruhigen.

'Hope...' ich drehte mich schnell um. Vor mir stand Samira, unverletzt.

"Samira...? Aber du bist doch tot... was machst du hier?"

Sie lächelte mich so lieb und fürsorglich an, dass es wieder unheimlich war.

"Samira? Was machst du hier?"

In dem Moment kam Kai rein und ich erschreckte mich. Irgendwie gehörte er gar nicht hierher.

"Schatz ist alles in Ordnung?" Sah er etwa Samira nicht? Plötzlich schrie Samira.

'bitte! BITTE HOPE! Töte mich! Wenigstens einen schnellen schmerzlosen Tod. Ich halte das nicht mehr aus. Tötet mich!' Blut spritzte aus ihren Augen und Mund und ihre Haut löste sich von ihrem Gesicht, während ich, vollkommen starr und unfähig mich zu bewegen, zuschauen musste.

"Babe?" Ich fühlte wie Kais Hand über meinen Arm strich. Seine weichen Augen sahen mich verstört an, als hätte ich was sehr schlimmes getan. In diesen Augen könnte ich mich aber stundenlang verlieren. Obwohl diese Augen mir so weh getan haben. Ich sah wieder in Samir's Richtung. Sie war weg.

"Ja mir geht's gut..." ich kuschelte mich an meinen Partner. "Jetzt geht es mir gut."

Er schubste mich angewidert weg. "Was ist mit dir los?"

Ich sah es an seiner Haltung und hörte es in seinem Ton. Er hatte Angst vor mir. Aber... warum?

"Baby, mit wem hast du grad geredet?" Ich sah beschämt zum Boden. Was soll ich ihm nur sagen?

Er ging von mir weg und lachte kurz. "Kleiner... ich kann dich nicht helfen, wenn du mich nicht lässt." Ich spielte nervös mit meinen Hände. Was sollte ich ihm sagen?

Ein genervtes Stöhnen entwischte ihm und er setzte sich auf das Bett. Er deutete, dass ich mich neben ihm setzen soll, was ich auch tat.

Was tut er? Will er mich schlagen? Will er Sex? Was macht er jetzt?

Er umarmte mich... die schönste und längste Umarmung die ich je hatte, folgte. Es war seltsam aber zugleich sehr beruhigend. Es hätte ewig weiter gehen sollen, aber auf einmal klingelte seine Handy und er ging ran.

"Hallo... hey John! Lange nichts gehört wie geht's?" Er bedeckte das Handy und sah zu mir rüber. "Ruh dich aus. Ich bin gleich wieder da." Damit verließ er den Zimmer.

Ok lass mich das zusammen fassen: er gewinnt dich in einer Wette, befreit dich nur um dich wieder zu versklaven, benutzt dich für seine Befriedigung und du bist damit einverstanden weil... er dich danach umarmt hat?

Hope in the DarkGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt