75.Abweisung

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Sein warmer Atem schweifte über meine schon jetzt wieder völlig gerötete Wange..
Mein Körper reagierte wie immer mit einem krippeln im Bauch darauf.
Zoe..halte durch.. knick nicht wieder ein,denk drann was Lestat für ein Arschloch ist!...
Ermahnte ich mich selbst.
Ich rappelte mich ruckartig wieder auf und sah nun recht emotionslos in seine glühend blauen Augen.
"Ich wollte jetzt gehen,ja."
Er kam mir wieder ein Stück weit näher und legte eine Haarsträhne, die mir etwas in mein Gesicht gehangen hatte,hinters Ohr.
Mir kam es so vor als wüsste Er jedes verdammte Mal was genau Er tun müsste um mich erneut aus dem Konzept zu bringen..
Das Kribbeln das ich zuvor fast wieder verdrängt hatte, war nun verstärkt zurück gekehrt und ich biss mir nervös auf meine Unterlippe.
"Lass uns etwas zusammen trinken,wegen der alten Zeiten willen."scherzte Lestat frech und legte mir seinen Arm gespielt auf meine Schulter um mich näher an sich heran zu ziehen.
Holy Shit..
Warum tat er das..
Mein Augen konnten nicht mehr anders,sie mussten ihn jetzt ebenfalls abscannen..
Er hatte ein schlichtes schwarzes T-Shirt an,dazu eine dunkelgraue Jeans und einen wirklich dezenten aber zugleich stylischen Gürtel.
Seine Haare waren etwas zur Seite gegeelt,was ihm ausgeprochen gut stand..
"Lestat..ich hatte dir vor zwei Tagen gesagt das.. "
"Liebes..es ist nur ein Drink,mehr nicht." Unterbrach er mich neckisch.
Mein Inneres drängte mich dazu dieses blödsinnige Angebot erneut abzulehnen und kehrt zu machen..!
Aber irgendetwas anderes in mir wünschte sich gerade nichts sehnlicher als einfach seine Nähe zu spühren..
Ihn bei mir zu haben..
Gott..ich hasste mich für diese Gedanken!..
Nach all dem was ich bestätigt bekommen hatte,nach all den Dingen was er getan hatte,konnte ich ihn immernoch nicht wirklich 'Hassen'.
Ich würde ihn nie Hassen können..
Ich konnte lediglich so tun..
"Ein Drink.Mehr nicht."sagte ich stumpf.
Er nickte lächelnd und verschwand mit mir zusammen an der Bar.

Er bestellte uns 2 Vodka E und während wir still schweigend auf unsere Getränke warteten sah Lestat ununterbrochen an mir herab.
Gefiel ihm dieses Kleid vielleicht nicht?..-Ach selbst wenn..was interessierte es mich?..
"Du siehst verdammt heiß aus,liebes.."murmelte Er verlegen.
Nachdem er all meine schlechten Vermutungen somit untergraben hatte,stieg in mir die Lust auf ihn zu Küssen..
Seine Lippen auf meinen zu spühren..
Stop!..
Wieder musste ich mich selbst ermahnen..
Es waren gerade einmal zwei Tage vergangen,und ich tat so als hätte ich Lestat ein Jahrhundert lang nicht gesehen..
War ich wirklich so leicht zu Manipulieren?..
Was ist nur aus mir geworden?..
"Was ist denn los?Du bist doch sonst nicht so ruhig?"bohrte Lestat neugierig nach.
Nekisch legte er seine Hand auf meinen nackten Oberschenkel,sofort hinterließ er damit Gänsehaut auf der Stelle.
Ich zuckte angespannt zusammen.
"Ich.-" brachte ich nur kleinlaut hervor.
Was ist nur los mit mir?..
Ich benehme mich wie eine dreizehn Jährige..
"Liebes..du kannst mir alles sagen."murmelte er rau während seine Finger anfingen die Stelle zu umkreisen.
Gott..diese Bewegungen auf meinem Bein machten mich wahnsinnig..
"Es ist nichts.. "log ich völlig desorientiert.
Mein Blick blieb nurnoch auf seiner Hand haften und ich konnte mich nur noch schwer auf etwas anderes konzentrieren...
Als er seine Fingernägel dann mit purer Absicht etwas in meinen Schenkel bohrte entfloh mir ein befriedigendes aufkeuchen.
Ich hatte mich nicht mehr unter Kontrolle..
Lestat zog meinen Stuhl und mich darauf zu sich heran.
Lustvoll legte er seine vollen Lippen auf die meinen und ich umklammerte gierig seinen Kopf.
Erregt drang seine Zunge dann in meinen Mund ein,was ich ohne Wenn und Aber sofort zu gelassen hatte..
Ich erwiderte diesen intimen Kuss,meine Zunge spielte immer wilder mit der seinen bis auch Er aufkeuchte.
"Komm mit mir auf mein Zimmer.."stammelte Lestat berauscht und zerrte mich ungeduldig von dem Stuhl herunter.
Ich biss mir auf meine Unterlippe.
Alles in mir schrie auf und ich wusste dass das hier ein gewaltiger Fehler gewesen war..
"Ich kann nicht..."protestierte ich plötzlich und ich entriss mich seinem Griff.
Es war gut damit aufzuhören..
Aber warum fühlte es sich dann so verdammt scheiße an..
Ich wollte seine Hand gar nicht von mir weisen..ich wollte mit ihm auf sein Zimmer und hemmungslosen Sex mit ihm haben..
Ihn alleine für mich haben..
Aber ich durfte es nicht..





"Du" bist mein Hunger. Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt