„Da seid ihr ja! Ihr lebt noch!", rief Tae aus und war im nächsten Moment in den Armen von dem jungen Pärchen verschwunden, die zusammen mit den anderen am Eingang aufgetaucht waren. „Ich hab mir solche Sorgen gemacht!"
Jimin lachte leise. „Wir leben ja doch noch. Wir haben es rausgeschafft, du kannst also aufhören dich zu sorgen."
„So einfach lässt sich das nicht sagen, ich hab euch nicht retten können, so wie versprochen.", meinte Tae und löste sich von ihnen, um sie schmollend anzusehen.
Ach ja, sein Versprechen, dachte Jimin schmunzelnd. „Schon gut, ich bin nur froh, dass Chen dich da schnell und sicher rausgeholt hat."
„Da hat er nicht unrecht.", sagte nun auch Yoongi und wuschelte Tae durch seine bunten Haare. „Chen muss doch jetzt dein Held sein."
„Von wegen!", lachte der Schwarzhaarige falsch. „Der Kleine hat mich die ganze Zeit angeschnauzt, dass ich euch im Stich lasse und ein Verräter wäre."
„Ich habe nie gesagt, dass du ein Verräter bist!", warf Tae aufgebracht ein und sofort zogen sich ihre Augenbrauen zusammen.
„Ach das streitest du ab, aber den Rest nicht?", fragte Jongdae.
„Natürlich nicht, du hast sie ja auch im Stich gelassen!"
„Ich hab dich da rausgeholt!"
„Betrogen hast du unseren Codex und wofür wir damit einstehen!"
„Was denn für einen Codex, bist du jetzt vollkommen bescheuert?! Du laberst wieder irgendeinen Mist und lenkst total vom Thema ab!"
„Du hast in die falsche Richtung gelenkt, als ich dir gesagt habe, dass du umdrehen sollst!"
„Jetzt schiebst du ja doch wieder alles auf mich!"
„Weil es ja auch stimmt!"
„DU HÄTTEST DRAUFGEHEN KÖNNEN!"
So ging das die ganze Zeit lang und keiner von beiden wurde ruhiger. Kyungsoo seufzte und blickte zu der neuen Gruppe, die sie aufnehmen wollten. Die Frauen sahen verwundert zu den Streithähnen, während der blauäugige junge Mann wie gebannt jemand bestimmten anstarrte. Als der Anführer sich umdrehte, konnte er sich auch schon denken wen. Taehyung war nicht nur eine sehr aufgeweckte Person, sondern auch ein echter Blickfang. Kein Wunder also, dass Kyungsoo grinsend ein paar Zusammenhänge erkannte. Er tauschte einen stummen Blick mit Yoongi, der ebenfalls schmunzeln musste.
„Vielleicht wird ihn ja unser TaeTae von der Sicherheit dieses Camps überzeugen können.", meinte Jimin gerade mal so laut, dass ihn die beiden verstanden.
Yoongi schlang lachend seine Arme von hinten um ihn. „Bleibt abzuwarten. Außerdem glaube ich nicht, dass Kooks Zweifel hatte was die Sicherheit betrifft."
„Was meinst du?", fragte Kyungsoo und drehte sich zu ihnen.
Der Grauhaarige seufzte leicht. „Er haut wohl gerne mal ab. Ich denke, er hat einfach keine großen Hoffnungen zu überleben."
Sein Blick wurde trauriger. Jungkook war gerade mal zwanzig Jahre alt, und selbst wenn jemand wie Jihyun auf Suche mitkam und fast immer lächelte, war dieser Junge anderer Meinung. Was auch immer ihm passiert oder auch nicht passiert war, Yoongi konnte sich nur vorstellen wie allein sich Jungkook manchmal fühlen musste. Doch warum stieß er dann seine Beschützerinnen von sich? Hatte er Angst wichtige Menschen zu verlieren? Was es auch war, Yoongi beschloss einmal mit ihm darüber zu sprechen. Er war vielleicht nicht sein Vater, aber er selbst hatte einen Bruder, mit dem er auch möglichst alles besprechen wollte. Er wusste wann man jemanden zum Reden brauchte und konnte sich bei Junkook auch vorstellen, dass er mit keiner der Frauen darüber diskutieren wollte. Sie waren vermutlich zu sehr involviert in seiner Geschichte.
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Those beautiful days are gone...
Fanfiction„Wir müssen hier sofort weg.", sagte er einmal leise, bevor er lauter wurde. „Schnell!" Sie wollten einfach nur Urlaub machen, auf der Insel in Mitten des Japanisches Meeres. Aber was sie bekamen, war ein Albtraum. Angst und Schrecken durchfuhren da...
