Lucius betritt den Empfangsraum, in dem Draco und Jay mit ihren Koffern sind. „Habt ihr beiden alles, was ihr in der Schule braucht? Auch eure Festtagsumhänge?" „Natürlich. Kannst du uns nicht verraten, was in der Schule los sein wird, dass wir sie überhaupt brauchen? Wir sind doch eh schon auf dem Weg in die Schule."
„Nein, Draco. Ihr werdet es erfahren, wie alle anderen auch. Ich erwarte allerdings, dass ihr euch benehmt, wie es sich für unsere Familien gehört. Ihr werdet eure Familien repräsentieren. Vergesst das nicht und seid euch dessen immer bewusst." Jay schluckt hart und drückt Keks an sich.
Lucius schrumpft ihre Koffer, packt beide und appariert nach Kings Cross. Sie tauchen vor dem roten Zug wieder auf und Draco sieht sich sofort hektisch um. Mit einem Seufzen bringt Lucius die Koffer wieder auf ihre Originalgröße.
„Draco!" Marlena kommt auf Draco zu gerannt und wirft sich ihm um den Hals. „Hallo Jay." Jay sieht zur Seite zu Emma, die nun neben ihm steht und zu Boden sieht, die Hände ineinander verschlungen. „Hallo Emma. Hattest du schöne Ferien?" „Ja. Sie waren sehr schön. Ich habe gehört, du hast dieses Jahr keinen Geburtstag gefeiert."
„Nach der Katastrophe beim Finale der Quidditch-Weltmeisterschaft wäre das wirklich nicht angebracht gewesen. Ich habe mich entschlossen, dieses Jahr darauf zu verzichten." „Das ist sehr aufmerksam von dir. Aber das kennt man ja auch von dir." Damit sieht sie wieder nach unten, ihre Wangen und Ohren werden rot und bevor Jay antworten kann, rennt sie in den Zug.
„Was war das denn nun?" Draco schüttelt sich vor Lachen. „Ist nicht so wichtig. Mach dir keine Sorgen." „Na wenn du meinst, Dray." Jay zuckt mit den Schultern, verabschiedet sich von Lucius und steigt in den Zug. Er findet Theo in einem Abteil mit Dana. Keks springt dem Rotschopf in den Schoß, die sofort beginnt ihn zu streicheln.
„Wie waren eure Ferien?" „Ganz toll. Wir sind durch Spanien gereist. Es war dann aber ein richtiger Schock, als die Nachricht von dem Angriff kam. Meine Eltern haben sogar unseren Urlaub verlängert, damit wir nicht so schnell wieder zurückkamen. Ich habe dir ein Geburtstagsgeschenk besorgt, es ist in meinem Koffer."
„Lass es drinnen. Du kannst es mir später geben. Dann musst du jetzt nicht den ganzen Koffer auspacken." „Und Keks muss nicht bewegt werden." „Das auch." Dana und Jay lachen und auch Theo steigt in das Gelächter mit ein, als sich der Zug mit einem Ruck in Bewegung setzt.
„Wie war dein Sommer nach dem Finale. Ich meine, es ist ja bekannt, dass ihr Malfoys alle Feierlichkeiten in Respekt für die Verletzten und Opfer abgesagt haben, aber..." „Es war schon etwas seltsam. Jill ist richtig in die Luft gegangen, als jemand mir Vorwürfe in aller Öffentlichkeit gemacht haben. Um es noch heftiger zu machen, waren wir auch noch mit Catarin und ihrer kleinen Tochter Fia unterwegs."
„Es wird komisch dieses Jahr. Wenn Jill und die alle nicht da sein werden." „Oh, hey Nevio." Dana sieht von Keks auf und Jay und Theo stehen auf. Gemeinsam mit Nevio hieven sie dessen Koffer in das Gepäcknetz. „Du hast Recht wird komisch. Aber wird werden uns daran gewöhnen müssen." „Werden wir wohl. aber irgendwas wird ja dieses Jahr auch stattfinden. Irgendwas Großes." meint Theo, als er sich wieder setzt.
„Du hast es auch schon mitbekommen?" will Theo wissen und setzt sich neben Jay. „Es ist ziemlich schwer es nicht mitzubekommen. Nick Potter und Ron Weasley laufen da draußen rum und erzählen jedem der es wissen will und jeder, der es nicht will, dass sie wissen, was dieses Jahr stattfinden will." erklärt Nevio.
„Es wundert mich nicht, dass Nick sich so verhält. Aber weiß jemand, was stattfinden wird." Theo sieht die anderen drei an, dann sehen sie alle Jay an. „Nein. Dad weiß es zwar, aber er wollte es Draco und mir nicht sagen. Sie haben ein Versprechen gegeben, es nicht zu sagen. Es zeigt nur, dass James Potter sein Wort nicht halten kann."
„Aber wir wissen, dass es irgendwas Großes ist und etwas, dass einen Festumhang nötig macht." sagt Dana. „Und ich nehme an, dass es etwas ist, dass über die Grenze von England heraus geht. Dad hat uns noch einmal daran erinnert, dass wir unsere Familien repräsentieren. Das hätte er wohl nicht gemacht, wenn es nur England wäre." fügt Jay hinzu.
„Wir werden es ja sehen. Ich bin sicher, dass der Direktor es nicht lange geheim hält." „Oh, sie wissen nicht, was dieses Jahr stattfindet. Hat dein Todesser Daddy dir das nicht gesagt?" Nick und Ron stehen in der Tür und Nick lacht laut und falsch. Ron steigt an und die vier im Abteil sehen sie an, als hätten die beiden Gryffindors ihren Verstand verloren.
„Ich sehe nicht, wie es mein Vater ist, der etwas falsch gemacht hat. Er hat sich an sein gegebenes Wort gehalten und nichts gesagt." „Dein Vater ist ein Todesser. Natürlich ist er falsch. Er hat sicher auch die Attacke auf das Finale organisiert. Natürlich." „Mein Vater ist kein Todesser. Er hat uns in Sicherheit gebracht und war bei dem Angriff selbst in Gefahr. Du solltest nicht solche Gerüchte in die Welt setzen, wenn du sie nicht beweisen kannst."
„Ich lasse mir doch vom Sohn eines Todessers nichts sagen. Ich wette, du wirst dein Arm auch so verschandeln. Oder du hast es schon. Ich wette jeden Tag kommen die Todesser zu dir nach Hause und unterhalten sich und foltern Leute." „Nick, halt den Mund und verschwinde. Ich habe keine Lust mir deine Lügen anzuhören und du hast keinen Grund hier zu sein. Also geh bitte."
„Ich habe gesagt, ich lasse mir nicht..." „Gibt es hier ein Problem?" Cedric schaut in das Abteil. „Nein. Nick und Ron wollten gerade gehen und uns in Ruhe lassen." meint Theo und Nick und Ron verdrücken sich. „Meldet euch, wenn sie euch Problem machen. Die Vertrauensschüler patrouillieren die Gänge, um genau sowas zu verhindern. Das sah aus, als würde es in einem Kampf enden." Damit schließt er die Tür hinter sich und lässt die vier alleine.
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Die neue Generation im Haus der Schlangen
FanfictionJay kehrt zu seinem vierten Jahr nach Hogwarts zurück, das erste Mal ohne seine Beschützer. So verändert sich auch das Haus Slytherin, dass sich so lange auf die Beiden verlassen hat. Während er versuchen muss, sich daran zu gewöhnen und selbst mit...
