Jay sitzt in einem der bequemen Sessel in dem luxuriösen Zelt, das die Malfoys auf dem Gelände der Quidditch-weltmeisterschaft hat. Draco tobt durch die mehreren Räume, die das Zelt hat und wenn Jay sich nicht irrt, dann belegt Lucien den Whirlpool. Als Lucius ihn diesen zeigte, verdrehte er nur die Augen. Er konnte nicht verstehen, warum man so etwas in einem Zelt brauchte.
Lucien kommt aus dem Raum, schon voll aufgebrezelt und Jay zieht eine Augenbraue hoch. „Draco, wie lange brauchst du noch? Wir wollen raus gehen." „Bin gleich soweit." Da fliegt auch schon die Tür zu dem Raum auf, in dem Draco zuvor verschwunden ist, und Draco marschiert heraus. Der wirkt wie geleckt und nun wird Jay ein wenig neugierig, was das soll.
„Na los. Komm." Damit wird Jay von zwei paar starker Hände gepackt und aus dem Zelt gezogen. „Wa... was soll das denn jetzt?" „Wir gehen uns jetzt mal umschauen, was hier so alles los ist und ob wir nicht jemanden erkennen. Das wird sich lustig." Jay dreht den Kopf, um Lucien anzusehen, der ihn noch immer mit Draco über den Platz zieht.
„Ihr könntet mich wenigstens loslassen und mir ein bisschen Würde lassen und mich nicht wie einen Esel durch die Gegend ziehen." Beide bleiben stehen. „Das muss unwürdig aussehen, oder?" „Ich sehe keinen Spiegel, Draco, ich kann es dir nicht sagen. Aber du kannst sicher, die netten älteren Damen der Teerunde fragen, an der ihr mich gerade vorbeigezogen habt." „Okay, wir lassen das." Lucien wuschelte Jay durch die Haare und lächelt ihn strahlend an.
Jay belässt es einfach dabei und schlendert weiter neben seinen beiden Brüdern im Geist durch das Lager voller Zelte. Dabei treffen sie ein paar bekannte Gesichter, darunter auch Luciens Brieffreundin Mary und ihren Freundeskreis. Lucien versucht etwas zu flirten, bis sie ihre Freundin Lisa küsst und Lucien ziemlich dumm dasteht.
Draco und Jay lachen und auch Marys Freunde amüsieren sich köstlich. Sie laden sie zum Tee ein, doch sie lehnen ab, um weiter zu gehen. Jay entdeckt eine Augenschmerzend grüne Gruppe an Zelte. Er reibt sich über die Augen und blickt, doch das grelle grün bleibt. „Das bilde ich mir nicht ein, oder? Hier ist wirklich alles grün."
„Ja, wir sind hier im irischen Fanleader gelandet. Sieht aber tatsächlich aus, als wären wir in einem Land mit Minihügeln gelandet. Das ist tatsächlich etwas heftig." „Wenn euch das zu viel ist, dann schaut bei den Bulgaren vorbei. Das ist das wirklich heftige." Jay zuckt zusammen und dreht sich dann um. Im Eingang eines Zeltes sitzen zwei Gryffindor.
„Und die sind wo?" „Da oben." Seamus zeigt den Berg hinauf, wo eine Gruppe von Zelten unter der bulgarischen Flagge steht. Die drei Jungs nicken den beiden Gryffindors zu und machen sich auf den Weg zu den Zelten, die zunächst einfach nur rot und schwarz aussehen.
„Fühlt sich noch jemand beobachtet?" fragt Jay, mit eingezogenem Kopf und reibt sich die Oberarme. Auf jedem der Zelten ist dasselbe Gesicht zu sehen, mit einem harten Blick und einem grimmigen Blick. „Krum." „Bitte was?" „Das ist Viktor Krum, der Sucher der Bulgaren. Du musst doch auch von ihm gehört haben, Jay."
„Habe ich, ich habe dich nur nicht verstanden. Aber sieht er nicht ziemlich grimmig aus?" „Wen kümmert es? Er ist ein Genie als Sucher. Das werden wir später ja sehen. Ich freue mich schon so." Sie lassen die Bulgarien hinter sich und kehren in ihr Zelt zurück, wo sie den Nachmittag verbringen, bis sich vor dem Zelt die Vorfreude steigert.
Die Gruppe macht sich auf den Weg zur Arena, während um sie herum immer mehr Magie ausbreitet und niemand sich noch die Mühe macht, zu versuchen sie zu verbergen. Von überall apparieren Händler mit Körben und Karren zu den Hauptwegen. Es gibt alle möglichen Dinge, darunter leuchtende Rosetten, grün für Irland und rot für Bulgarien, und Modelle von den Spielern, der Bälle und dem Feuerblitz.
Lucius kauft für jeden von ihnen ein Omniglas. Sie folgen Lucius zu einem Eingang, der scheinbar für wichtige Personen ist und Jay ist dankbar dafür. Lucien hat auf dem Weg zur Arena einen Arm um ihn gelegt, dennoch hat Jay den Kopf eingezogen und sich an sein Omniglas geklammert. „Erstklassige Plätze, wie erwartet Lucius. Gleich die Treppe rauf, bis es nicht mehr höher geht. Auf ein spannendes Spiel."
Die Treppen sind mit purpurnen Läufern ausgelegt und gemeinsam mit einer Scharr anderer Hexen und Zauberer, die eine Unmengen verschiedener Sprachen sprechen, steigen sie hinauf. Lucien lässt seinen Arm um Jay und der ist ihm dafür dankbar, auch wenn ihm das Atmen deutlich leichter erscheint, als immer mehr Leute auf die Tribünen abbiegen.
Sie betreten die Loge und Jay beugt sich fasziniert über das Geländer. Von hier oben wirkt der Rassen wie Samt und die Leute, die das Station füllen, wie die Miniaturen, die man kaufen konnte. Direkt gegenüber, beinahe auf ihrer Augenhöhe, ist eine große Tafel, auf der in leuchtend goldenen Buchstaben Werbesprüche auftauchen.
Das Treiben hinter ihm bekommt er nur so halb mit. Die Tonlagen kennt er zu gut. Es sind Leute aus dem Ministerium oder andere, die sich für wichtig halten oder es auch sind. Da muss er nicht einmal die Sprache verstehen, um das festzustellen. Eine Stimme kommt dann aber doch wie ein Blitz zu ihm durch, die von James Potter.
„Wie ich sehe, seid ihr auch hier, Lucius." Jay setzt sich leise neben Lucien, der ihm erneut den Arm um den Hals legt. „Ob er wohl die Zähne beim Sprechen noch enger zusammenpressen kann?" flüstert der Ältere ihm ins Ohr und bringt ihn damit zu grinsen. Lucius scheint es auch geschafft zu haben, den Potter zum Schweigen zu bringen, denn der setzt sich nur.
Magisch verstärkt hallt Lugo Bagmans Stimme durch die Arena, während auf der Anzeigentafel der Spielstand angezeigt wird. Es wird leiser und das Spektakel beginnt mit der Ankunft der Maskottchen von Bulgarien.
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Die neue Generation im Haus der Schlangen
FanfictionJay kehrt zu seinem vierten Jahr nach Hogwarts zurück, das erste Mal ohne seine Beschützer. So verändert sich auch das Haus Slytherin, dass sich so lange auf die Beiden verlassen hat. Während er versuchen muss, sich daran zu gewöhnen und selbst mit...
