„Was hältst du von unseren Gästen? Ich finde sie ja schon eingebildet?" „Hast du irgendwie mehr Zeit mit ihnen verbracht als ich, Dana? Ich dachte, du hättest vorhin auch keinen von ihnen getroffen?" „Habe ich auch nicht, aber genau das ist es ja. Die sind zu uns hier eingeladen, sie sind hier Gäste. Und das Wetter war ja auch wirklich gut. Und trotzdem verriegeln die sich in ihren Teilen und strecken nicht mal die Nasen raus. Und von der französischen Dame da von gestern brauchen wir gar nicht erst anfangen."
„Beruhig dich wieder, Dana. Aber vielleicht ist es auch genau das. Sie wollen nicht angestarrt werden, wie Tiere im Zoo. Und wir wissen beide, dass das an dieser Schule sicher passieren würde." Dana und Jay kommen die Treppe aus den Kerkern nach oben auf den Weg zum Abendessen. „Dennoch. Es ist absolut kein gutes Zeichen, dass man sich nicht zeigt."
Beinahe stoßen sie mit zwei Mädchen von Beauxbatons zusammen, die ebenfalls gerade in die große Halle wollen. „Bitte nach euch, Mesdemoiselles." Die beiden kichern, als Jay den Kopf neigt und ihnen den Vortritt lässt, heben dann eine Hand zu ihrem Mund und betreten die Halle. „Meine Güte, solche Flirts."
„Ähm..." „Und da denke ich, dass du nicht schlimmer sein kannst. Du würdest nicht merken, wenn jemand mit dir flirrtet. Dir muss man das direkt ins Gesicht sagen." meckert Dana vor sich hin, während Jay die Augen verdreht. Er versteht wirklich nicht, was Danas Problem ist, aber es ist ihm eigentlich auch egal.
„Da seid ihr ja." Jay und Dana setzen sich zu Theo und Nevio. „Wo ist Tascha?" „Bei ihrem Bruder, also da hinten. Und sie muss jetzt gerade Potter ertragen und Malcoms Heldenverehrung von dem Idioten." „Wenigstens brüllt er hier nicht herum, dass ich den Namen der Potters ruiniert habe, Theo." „Weil er weiß, dass es sowohl seinen Ruf als auch den von Nick Potter für das Jahr komplett ruinieren würde. Er ist ja nicht zu dämlich."
„Das ist eine Übertreibung." sagt Dana und sie lachen. „Ist dieser Platz besetzt?" Jay sieht auf und in ein paar Babyblaue Augen. „Nein. Setz dich doch." Jay schenkt dem Bulgaren ein Lächeln, dieser setzt sich ihm schräg gegenüber. Normalerweise sitzt der Natascha, aber die scheint aber an die Seite ihres Bruders getackert zu sein und sich dort nicht wegbewegen zu wollen.
„Mein Name ist Vladimir." „Ich bin Dana Moon. Und das sind Nevio Campbell, Theo Nott und Jay Malfoy. Wie gefällt es dir bisher bei uns?" „Es ist sehr warm. Aber einen See haben wir auch und der ist ähnlich temperiert wie bei uns. Wir schwimmen morgens darin. Ihr solltet mal vorbei kommen und mitmachen."
„Frühs? Der See muss doch dann noch eiskalt sein." Vladimir lacht und zeigt dabei spitze Eckzähne. „Ein echter Mann hält die Kälte aus. Es härtet ab." Er sieht Jay dabei lange an, der den Blick senkt, bis er von hinten angestoßen wird. Er sieht zur Seite und entdeckt Malcom Baddock, der vorbei gegangen ist.
„Entschuldigen dich bei ihm." fordert Vladimir, doch Malcom sieht nur in die andere Richtung und geht weiter. „Lass es gut sein. Malcom ist der Meinung, ich würde mit meiner Existenz bereits den großen Nick Potter beleidigen. Er wird sich niemals entschuldigen." „Das ist nicht richtig." empört sich Vladimir, doch Jay kann nur schwach lächeln.
„Nick Potter? Das ist der Junge, der bei Viktor steht und versucht ihn dazu zu überreden sich ebenfalls an den roten Tisch zu setzen? Immerhin seien ja nur die Löwenehrenhaft und hier würde er nur seinen Ruf ruiniert bekommen." „Ja, das ist Nick. Und es bezieht sich vor allem auf Jay. Dabei hat Jay überhaupt nichts falsch gemacht. Das haben sich die Potters selbst zuzuschreiben."
„Dana, lass es. Das ist kein Thema, das man in aller Öffentlichkeit breittreten muss." ermahnt Jay. Dana schweigt. Damit ist sie allerdings nicht alleine. Alle in der Halle werden ruhiger und Nick zieht alle Blicke auf sich, als er durch die Stille zu seinem Tisch eilt. „Idiot." „Aber jetzt hat er wenigstens die Aufmerksamkeit, die er immer will." Nevio und Dana lachen und auch Jay schmunzelt. Dann wendet er sich Direktor McCoy zu.
Dieser steht und wartet darauf, die Aufmerksamkeit aller zu haben. „Nun denn. Ich hoffe, dass unsere Gäste den Tag genutzt haben, um sich von der Reisestrapazen zu erholen. Es ist eine große Ehre sie hier zu haben und wir hoffen, dass sie sich wohlfühlen werden.
Aber nun zu dem Thema, das euch alle vermutlich am meisten interessiert. Das Turnier. Es gibt dabei zwei Typen von Aufgaben. Die einen werden angekündigt und die Schulen können sich darauf vorbereiten und den oder die geeignetsten Kandidaten für die Aufgabe aufstellen. Diese Aufgaben werden mindestens eine Woche im Voraus für alle angekündigt.
Der zweite Aufgabentyp ist der Geheime. Diese Aufgaben werden nicht angekündigt und es werden nicht nur einzelne Teilnehmer bewertet. Jeder kann diese Aufgaben erfüllen und jeder wird für die Performance während der Aufgabe bewertet.
Neben meiner eigenen Person und Madam Maxime und Professor Karkaroff werden Mr Ludo Bagman, der Leiter der Abteilung für magische Spiele und Sportaten, und Mr Bartemius Crouch, der Leiter für Internationale magische Zusammenarbeit, die Jury bilden, die die Aufgaben bewerten. Unsere Schüler haben die Punktgläser in der Eingangshalle bereits gemerkt. In diesen kann man den aktuellen Punktestand ablesen.
Dennoch ist dies hier nicht nur ein Wettbewerb, sondern eine Möglichkeit Freundschaften zu schließen und Brücken in Europa bauen. Damit darf ich nun die erste Aufgabe verkünden. Jeder Schule wird ein Quidditchteam zusammenstellen, die gegen die anderen beiden Teams spielen. Die Spiele werden in drei Wochen stattfinden. Damit genießt euer Abendessen."
„Oh mein Gott. Das ist doch nicht fair. Die Bulgaren haben Viktor Krum." „Ein Spieler kann nicht garantieren, dass man gewinnt." Die Gespräche drehen sich vor allem um das Quidditchteam. Aber ein paar Plätze weiter unten am Tisch, betet Azrielle laut und überzeugt, mit ein paar anderen an ihrer Seite.
„Ist das normal?" Vladimir wirft der kleinen Gruppe einen zweifelnden Blick zu. „Mittlerweile ja. Aber solange sie nur dabei bleibt und nicht versucht irgendwem von irgendwas zu überzeugen. Dabei ist sie viel zu aggressiv. Daher sind wir alle schon froh, dass sie nur betet, wenn auch zu laut." „Das wirkte sehr... seltsam." Jay lacht. „Das sicher."
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Die neue Generation im Haus der Schlangen
FanfictionJay kehrt zu seinem vierten Jahr nach Hogwarts zurück, das erste Mal ohne seine Beschützer. So verändert sich auch das Haus Slytherin, dass sich so lange auf die Beiden verlassen hat. Während er versuchen muss, sich daran zu gewöhnen und selbst mit...
