Kapitel 11

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Pov. Manu

~Zwei Stunden später~

Ich wurde wach und bemerkte, dass Mau auf meiner Brust schlief. Er kuschelte sich an mich, schlief aber weiter. Ich streichelte sanft seinen Rücken. Mau lächelte leicht, weshalb ich dies auch tat. Ich beobachtete Mau vorsichtig, während er noch schlief.

Mau wurde langsam wach und merkte, dass ich auch schon wach war. Mau wurde etwas rot, als er bemerkte, dass er noch auf mir lag. "Guten Morgen." Nuschelte Mau. "Morgen Mau." Sagte ich. Mau kuschelte sich wieder an mich. "Sollen wir noch liegen bleiben?" Fragte Mau. "Gerne." Antwortete ich. Mau nickte. "Du bist so gemütlich." Sagte ich. Mau kicherte. "Ich liege doch aber auf dir." Sagte er. "Und du bist schön warm." Sagte ich etwas verlegen. Mau wurde noch etwas röter. "Du auch." Kam nur von ihm und er kuschelte weiter.

Nach ein paar Minuten machte ich einen Film an. Wir kuschelten und schauten uns den Film an. Nach einiger Zeit grummelte Maurice' Bauch. "Oh, hast du Hunger?" Fragte ich ihn, woraufhin dieser nickte. "Soll ich was holen." - "Ja." Antwortete Mau. Ich stand vorsichtig auf und deckte Mau zu. Danach gähnte ich und streckte mich. Währenddessen kuschelte sich Mau in die Decke. Ich ging also runter in die Küche um Frühstück zu holen. Als ich von meiner Schwester bemerkt wurde, wurde ich etwas rot und verschwand wieder in meinem Zimmer. Mau setzte sich auf, als ich durch die Tür kam. Ich gab Maj sein Essen. "Danke." Sagte er und lächelte. "Bitte." Sagte ich und setzte mich neben ihn. Daraufhin fingen wir an zu essen.

Mau wurde nach einigen Minuten mit dem Essen fertig. "Wenn du fertig bist, bringe ich es mit dir runter." Sagte er und lächelte. Ich bedankte mich und wurde schließlich auch fertig. Danach gingen wir runter in die Küche. Dort stellten wir unsere Teller ab. "Sollen wir schonmal ein paar Sachen für das Picknick heute vorbereiten?" Fragte Mau mich. "Ja, wäre gut." Antwortete ich. "Hm, was brauchen wir alles? Einen Korb? Decke?" Sprach Mau. "Ja, ich hole es." Sagte ich und ging zur Abstellkammer. Danach kam ich mit einer Decke und einem Korb wieder. Mau nahm die Decke und faltete sie ordentlich zusammen. Ich nahm ein paar Sachen zu Essen und danach packten wir alles zusammen. "Jetzt müssten wir alles haben, oder?" Fragte Mau. "Jup." Antwortete ich. Wir gingen wieder in mein Zimmer um uns umzuziehen. Nachdem ich mich umzog, machte ich mir meine Haare. Mau machte seine Haare zu einem Zopf.

So wunderschön. Warte, was denke ich die ganze Zeit überhaupt? Habe ich mich etwa in Mau verliebt..? Na toll, ich wollte mich doch nicht nochmal verlieben...

Ich lächelte Mau mit etwas roten Wangen an. Dieser lächelte zurück. "Fertig?" Fragte Mau dann. Ich nickte. "Los geht's." Sagte Mau und kicherte. Danach machten wir uns auf den Weg zum Wald, um von dort aus zum Picknick Platz zu kommen. Dort nahm Mau die Decke und breitete sie auf der Wiese aus. Danach setzten wir uns. Ich packte etwas zu Trinken aus und bot es Mau an. Dieser nickte und bedankte sich. Danach nahm er einen Schluck und packte es wieder weg. "Wir bleiben hier zwei Wochen." Sagte ich. Mau nickte und lächelte. "Okay." Sagte er.

Pov. Maurice

Ich legte meinen Kopf auf Manus Schoß. Dieser fing an meinen Kopf zu streicheln und summte. Ich hörte ihm zu und genoss es. Ich nahm mir schnell einen Snack und legte mich wieder hin. Manu kicherte leise. "Du bist echt niedlich." Sagte Manu. Ich spürte, wie ich rot wurde. "Äh... Danke. Aber du bist niedlicher." Kam es nur von mir. Manu wurde auch leicht rot. Ich schaute verlegen zur Seite. "Ich mag es hier mit dir." Sagte Manu dann. Ich nickte. "Ich auch." Sagte ich. Manu lächelte und streichelte durch meine Haare. Dabei summte Manu weiter. Ich hörte ihm zu und schloss die Augen. Ich genoss die Stille.

Ich öffnete meine Augen nach einer Weile wieder und schaute dann Manu in seine wunderschönen grünen Augen. Manu schaute mir auch in meine gelb-grünen Augen. Wir wurden beide etwas rot. Ich schaute verlegen weg. Danach kuschelte sich Manu an mich. Dies erwiderte ich, bis Manu mich auf meine Wange küsste und ich noch röter als zuvor wurde. "Süß." Sagte Manu, hielt sich danach direkt den Mund zu. "Äh, danke..?" Kam nur von mir. Ich wusste nicht genau, wie ich mich verhalten sollte. "Ja, äh. Egal." Sagte Manu. Ich nickte. Langsam wurde es immer kälter. Manu gab mir seine Jacke. "Danke, aber wird dir nicht kalt?" Fragte ich. "Nein, alles gut." Antwortete Manu auf meine Frage. Ich nickte. "Sollen wir dann wieder zurück?" Fragte ich Manu. "Ne, noch nicht." Antwortete dieser. Ich setzte mich nun auf und kuschelte mich an Manu, welcher die Jacke näher um mich legte. Danach nimmt Manu mich in den Arm und ich kuschelte weiter. Mit der Zeit kam immer mehr Wind. "Naja, vielleicht sollten wir doch zurück." Sagte Manu. Ich nickte und kuschelte mich in die Jacke. Manu stand vorsichtig auf und ich machte es ihm gleich. Danach packten wir alles zusammen und gingen wieder zurück zum Haus. Wir stellten die Sachen in der Küche auf dem Tisch ab. "Manu? Gehst du nochmal einkaufen?" Fragte seine Mum. "Klar, Mum." Antwortete Manu.

Hm? Bei dem Wind?

"Ich komme mit." Sagte ich. "Musst du nicht." Sagte Manu dann. "Doch, es ist ziemlich windig draußen." Sprach ich. "Gehen wir dann los?" Fügte ich hinzu. Manu seufzte. "Okay." Antwortete er. Wir machten uns auf den Weg zum Supermarkt. "Was brauchen wir alles?" Fragte ich Manu. "Milch, Eier, Mehl und Reis." Antwortete Manu. Ich nickte. Wir kamen am Supermarkt an. Dort holten wir alles, was wir brauchten und bezahlten es. Danach gingen wir aus dem Supermarkt. Manu nahm meine Hand und ich hielt daraufhin seine fest. Der Wind fing an stärker zu werden. Manu zog mich an sich und wir liefen etwas schneller. Als wir wieder bei Manu Zuhause ankamen, fing es an zu regnen. "Wir sind noch rechtzeitig wieder zurück gekommen." Sagte ich. "Zum Glück." Sagte Manu, woraufhin ich nickte. Wir brachten den Einkauf Manus Mutter. Danach gingen wir wieder in Manus Zimmer. Dort setzte ich mich auf sein Bett. Manu nahm sich in der Zeit neue Klamotten und ein Handtuch. Danach verschwand er im Bad. Ich wartete auf ihn und scrollte währenddessen durch mein Handy. Ich hörte, wie es an der Tür klopfte. "Huh? Ja?" Sagte ich und Sebastian, Manus Bruder, kam rein. "Hey Maurice, wo ist Manu?" Fragte er. "Hey, er ist gerade duschen." Antwortete ich. "Oh okay. Hast du Lust mit uns zu zocken?" Fragte Sebastian dann. "Uhm, klar." Antwortete ich auf seine Frage. Ich stand auf und folgte ihm in sein Zimmer. "Wie habt ihr euch eigentlich kennengelernt?" Fragte mich Sebastian. "Naja, das war im Internat. Manu sollte mir das Internat zeigen und mich dann auf mein Zimmer bringen. Währenddessen haben wir uns gegenseitig vorgestellt und haben die Tage danach immer was zusammen gemacht." Sprach ich. "Und wie ist er so?" Fragte er. "Nett, lustig und liebevoll." Antwortete ich. "Die Seiten kenne ich ja gar nicht." Sagte Sebastian. "Huh? Was meinst du?" Fragte ich Sebastian verwirrt. "So ist er nur zu Menschen, die er echt gerne mag." Antwortete Sebastian daraufhin. "Oh, äh. Also mag er mich gerne?" Ich lächelte vorsichtig. "Ja, sehr gerne." Sagte er. Ich spürte, wie ich leicht rot wurde. Langsam wurde mir klar, dass ich mich in Manu verliebt hatte. "Äh, sollen wir anfangen?" Fragte ich dann. Sebastian nickte und machte alles an. Peter war auch noch da. Wir entschieden uns dafür, Sims zu spielen. Während dem Spielen mussten wir viel lachen.

1265 Wörter

Das Internat || GermanletsdadoWo Geschichten leben. Entdecke jetzt