Pov. Manu
Maurice ging gerade und ich musste keine fünf Minuten warten, bis es schon an der Tür klingelte. Ich ging also zur Tür und machte diese auf. Doch bevor ich dies tat, nahm ich noch den Schlüssel vom Tisch. Nun stand ein Mann mit blauen Haaren und Tattoos vor mir. "Hey Manu.. Ich bin's Taddl." Sagte er. "Hey.." Sagte ich. "Kann ich rein kommen?" Fragte nein Gegenüber. Ich nickte. "Manu..? Wer ist das?" Fragte Noah, als ich mit Taddl im Wohnzimmer ankam. Maurice hatte Taddl schon über alles bescheid gegeben, auch dass sie heute nicht zum Kindergarten mussten, dafür aber morgen."Mein bester Freund." Antwortete ich.
Glaube ich jedenfalls..
Noah nickte. "Soll ich dir noch etwas erzählen?" Fragte mich Taddl. "Ich weiß nicht was." Sagte ich daraufhin. "Dann erzähl ich dir noch Sachen, bevor du Maurice kanntest.. Vielleicht erinnerst du dich dann etwas mehr. Ich nickte und Taddl fing an zu erzählen. Ich hörte ihm zu und versuchte mich an irgendwas zu erinnern. Vergebens. Taddl wurde nun fertig mit erzählen. "Erinnern tust du dich aber noch an nichts, oder..?" Fragte Taddl. "Nein, T.." Antwortete ich. "Hm, ich habe mich nur als Taddl vorgestellt. Früher hast du mich auch immer T genannt." Sprach Taddl. "Echt?" Fragte ich. "Ja." Antwortete Taddl. Ich lächelte. "Langsam kommt doch schon was." Sagte Taddl daraufhin. "Ja, nur die Bilder in meinem Kopf sind verschwommen und ich kann dadurch nicht viel erkennen.." Sprach ich. "Okay.. Kannst du dich etwas an mich erinnern?" Fragte Taddl. "Ja, wir haben früher immer zusammen gezockt." Antwortete ich. Taddl lächelte. "Ja." Sagte er. "Ich bin froh, dass alles langsam wieder kommt." Fügte Taddl hinzu. "Ich auch, aber all diese verschwommenen Bildern zu sehen und nicht genau zu wissen, was da passiert. Oder nie mehr zu erfahren, was das alles für Momente waren und wie ich früher war. Das macht mir alles etwas Angst. Und Maurice dann so verzweifelt zu sehen, dass er sich wünscht, dass alles wieder normal wird.." Sprach ich. "Hey, das wird wieder, gib dir etwas Zeit.." Sagte Taddl und nahm mich in den Arm. Ich schluchzte. "Ich verspreche dir, dass alles wieder gut wird." Sagte Taddl und streichelte mir sanft den Rücken. Ich nickte. "Können wir spazieren gehen?" Fragte ich nach einer Weile. "Klar, aber wir müssen die Kleinen auch mitnehmen." Sagte Taddl. Wir machten uns alle fertig und gingen dann zu viert spazieren. Wir kamen Nachmittags wieder nach Hause. Jedoch blieb ich vor der Tür stehen. "Was ist?" Fragte mich Taddl. "Will nicht.. Angst.." Sagte ich. "Vor was..?" Fragte Taddl. "Diese Bilder an den Wänden.. Sie machen mir Angst, weil ich nicht weiß, was da passiert ist.." Sprach ich. "Wenn du möchtest kann ich Maurice fragen, ob wir sei abhängen können." Schlug Taddl vor. "Nein, schon gut.." Sagte ich und Taddl schloss dann die Tür auf. Danach gingen wir rein. Ich machte mit Taddl zusammen Abendessen. Danach aßen wir mit Noah und Kimi zusammen. Nachdem wir fertig aßen, sagte ich zu Taddl, dass er im Gästezimmer schlafen könne. "Alles gut, aber ich fahre wieder nach Hause." Sagte Taddl. Ich nickte. Taddl nahm seine Sachen und ging dann, nachdem er sich verabschiedete.
Ich setzte mich auf Couch und schaute mir mein Handy an. Leider wusste ich das Passwort nicht mehr und konnte es somit auch nicht entsperren. Ich konnte mich an ein paar Sachen von früher erinnern, wo wir auf ein Internat gingen. Und ich merkte, wir ich Maurice immer mehr vermisste, sobald er weg war. Auf einmal fiel mir etwas ein. Maurice' Geburtsdatum. Ich probierte es also aus und es klappte sogar.
Es war mittlerweile schon spät Abends. Ich scrollte nun etwas durch mein Handy, als ich spürte, wie sich jemand neben mich auf die Couch fallen ließ. Es war Maurice.
Pov. Maurice
"Hey.." Begrüßte mich Manu. "Hey Manu.. Du hättest schlafen gehen können." Sagte ich. "Nein.." Sagte er dann. "Warum..?" Fragte ich. "Ich möchte auf dich warten." Antwortete Manu. "Das musst du nicht.." Sagte ich daraufhin. "Will ich aber und ich werde es nicht lassen." Sagte Manu.
Wie früher.. Er wollte auch immer auf mich warten..
"Na gut.." Ich gab dann auf. "Tut mir leid.. Ich habe so viel Angst, dass ich nie erfahren werde, was früher passiert ist.." Sprach Manu. Ich setzte mich auf und nahm Manu in den Arm. "Das kommt mit der Zeit.." Sagte ich. "Hoffentlich.." Sagte Manu. Ich nickte und drückte in an mich. Kurz darauf gähnte ich. "Ich liebe dich, Manu.." Murmelte ich, bevor ich einschlief.
Ich wachte am nächsten Tag auf und merkte, wie spät es schon war. Manu und ich lagen noch auf der Couch und Manu war schon wach. "Tut mir leid Manu.. Ich muss zur Arbeit.." Sagte ich. Manu nickte. Ich ging mich im Schlafzimmer umziehen. Danach ging ich wieder zu Manu und gab ihm einen Kuss auf die Stirn, bevor ich mich auf den Weg zur Arbeit machte. Ich war ziemlich gestresst, da ich mal wieder in eine OP einspringen musste. Wir hatten ein paar Ärzte, die gekündigt hatten, weshalb es nun stressiger wurde. Ich hatte eine kurze Pause und konnte nur was trinken. Danach musste ich wieder los.
Es wurde wieder spät abends, als ich nach Hause kam. Ich ging zu Manu und umarmte ihn von hinten. Kurz darauf musste ich gähnen. "Ich habe was zu essen gemacht. Iss bitte was.." Sagte Manu. Ich nickte und nahm mir auch was zu Essen. "Bin müde.." Murmelte Manu, nachdem ich mit essen fertig wurde. "Du kannst ruhig schlafen gehen, muss eh noch was erledigen.." Sagte ich. Manu schüttelte den Kopf. "Nein, du gehst auch schlafen." Sagte er. "Ich komme gleich nach." Sagte ich. "Nein, jetzt." Sagte Manu. "Aber-" Ich musste gähnen. "Nichts aber." Sagte Manu. "Hm.. Na gut.." Sagte ich. Manu und ich gingen ins Schlafzimmer und legten uns auf das Bett. Nach kurzer Zeit schliefen wir beide auch schon ein.
Es war der nächste Tag und ich bekam einen Anruf, dass ich heute später zur Arbeit kommen konnte. Ich stand also auf und zog mich um. Danach ging ich in die Küche und machte Frühstück. Nach dem Frühstück brachte ich Noah und Kimi in den Kindergarten. Nachdem ich auch dies tat, ging ich wieder zu Manu ins Bett.
Manchmal wirkst du wie der Manu, den ich kannte.. Ich hoffe, dass das alles bald vorbei ist..
Manu kuschelte sich an mich. "Guten Morgen." Murmelte er. "Morgen Manu." Sagte ich. "Du bist ja noch hier." Stellte er fest. "Ja, ich kann später kommen." Sagte ich. "Kannst du dich eigentlich schon an was erinnern?" Fügte ich hinzu. "Ja, ich merke, dass ich dich immer mehr vermisse, sobald du weg bist und dass wir früher auf ein Internat gingen." Sprach Manu.
Wir lagen noch da, bis ich wieder zur Arbeit musste. "Bis heute Abend und bitte, wenn du müde bist, geh schlafen, ja..?" Sagte ich. "Nein.." Kam es von Manu. "Manu, du brauchst auch Schlaf.." Sagte ich. "Egal." Sagte Manu. "Eben nicht.." Ich seufzte, als ich auf die Uhr schaute. "Ich muss jetzt los.." Sagte ich und küsste Manu auf die Stirn. "Nein.." Sagte Manu. "Manu.." Ich seufzte. "Okay." Sagte Manu. "Tut mir wirklich leid.." Sagte ich.. "Ich bin selbst Schuld.." Sagte Manu. "Was meinst du..?" Fragte ich. "Ich hätte mehr trinken sollen.." Sagte Manu. "Ähm Manu..? Ich wusste davon gar nichts." Sagte ich. "Oh, das wusste ich..?" Fragte er. "Anscheinend.." Antwortete ich. "Tut mir leid.." Sagte Manu. "Hey, schon okay.. Wir reden später, wenn ich nicht zu spät heim komme." Sprach ich. Manu nickte nur. Danach ging ich zur Arbeit. Es war mal wieder stressig.
1256 Wörter
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Das Internat || Germanletsdado
Fiksi PenggemarWas passiert, wenn man sich am ersten Tag am neuen Internat schon mit jemanden anfreundet und sich in diesen Freund verliebt? Das passierte Maurice. Dieser freundete sich mit Manu an. Leider werden sie viel durchmachen müssen. Diese Geschichte ist d...
