Kapitel 9: Der Kampf eines Anderen
Zwischendurch hatte ich den Jungen zwar ein zwei mal verloren, aber er wusste wohl nicht unbedingt wie man sich bei einer Verfolgung verhielt.
Immer wieder hörte ich rufe oder andere Geräusche von ihm, nicht unbedingt clever.
Nachdem ich in mal wieder aus den Augen verloren hatte hörte ich aus der umliegenden Gassen Kampfgeräusche. Bingo!
Mein Blick wanderte an den Häusern entlang, bis ich einen Weg mach Oben gefunden hatte. Ich hab nun wirklich keine Lust mich in die Arbeit eines anderen einzumischen.
Außerdem hab ich hier nur Abwasser zur Verfügung, was wirklich nicht angenehm ist. Ok für den Gegner doppelt schlimm, aber ich bekam das Zeug ja auch Zwangsläufig ab.
So schnell ich konnte schwang ich mich an den einzelnen Fenstern hoch und machte es mir dann auf dem Dach bequem. Meine Füße ließ ich über die Kante baumeln und verfolgte interessiert das Geschehen.
Der Blechbüchsenkerl hatte sich vor einen anderen Helden gestellt, welcher am Boden lag und auf ihn einredete zu fliehen, wogegen er sich wehement weigerte.
Selbst Stain sagte ihm ein paar mal zu verschwinden, worauf er nur erwiederte er würde seinen Bruder Rächen.
Rache? Ein Held?
Das ich das mal erleben darf. Nun Stain schien zu verstehen wer der Bruder war, und auch ich zog meine Schlüsse.
Der ähnliche Quirk, das Kostüm und das auftreten. Sie waren sich erstaunlich ähnlich hatten aber genügend Unterschiede.
Da der Kerl immer noch nicht verschwunden war griff Stain nun an.
Seine Schwerter sausten in einer unglaublichen Geschwindigkeit durch die Gegend, war noch erstaunlicher war, war allerdings das der Knirps ausweichen konnte. Nun zumindest ein wenig. Nach mehreren Hieben ging er zu Boden, mit einem Schwert in seiner Schulter und einem anderen in seinem Arm.
Bei dem Anblick verzog ich ein wenig das Gesicht. Autsch.
Stain leckte genüsslich über seine Klinge und schon konnte sich der Blauhaarige nicht mehr rühren.
Warte was?
Hatte der gerade wortwörtlich Blut geleckt, und dann war der Kerl bewegungsunfähig, wirklich eine erstaunliche Fähigkeit.
Kurz bevor Stain es dann aber beenden konnte tauchte wie aus dem Nichts ein weiterer Junge auf und schlug ihn mit seiner Faust zurück.
Grüne Blitze zuckten um seinen Körper herum während er sich vor dem anderen in Stellung begab. So wie es aussah waren die beiden wohl Freunde, vielleicht Schulkameraden so jung wie sie waren.
Stain rappelte sich rechtschnell wieder auf und sah sich den Neuankömmling an, welcher scheinbar von seinem Kumpel gebeten wurde so schnell es ging zu verschwinden.
Und wieder einer der sich weigerte.
Waren alle jungen Helden so?
Ihr Leben einfach wegwerfen für eine andere Person?
Nun es war eigentlich wirklich mutig, aber auch so dumm.
Irgendwie entsprachen die zwei ja ein wenig dem was ich mir unter einem Helden vorstellte. Jemand der anderen in jeder Lage half, aber was wäre wenn man sie mit anderem konfrontieren würden.
Wenn sie es mit einem Räuber zu tun haben der Essen für seine hungernde Familie stiehlt?
Oder ein Kind sie nach Hilfe anfleht weil die Eltern sich nur noch bekiffen?
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Every Villain is Bad!(?)
FanfictionDie Bösen sind Böse und die Guten sind Gut. Das ist die Allgemeine Sichtweise der Gesellschaft, aber was ist wenn man es anders sieht? Wenn man aus der Reihe tanzt? Ganz einfach: Man ist Böse oder halt ein Schurke. Und wenn die Welt meint ich sei so...
