"Himmel noch eins, lasst sie doch erst mal das eine Verstehen. Ihr schiebt das arme Ding seit Tagen wie einen Güterwagon von einem Bahnhof in den nächsten." wurde Rebekah zornig und sah ihre Brüder vorwurfsvoll an.
"Sie wird es überleben Rebekah." seufzte Klaus und verdrehte die Augen. Die ganze Tag über hatten Kol und Elijah ihr Geschichten über die Bruderschaft des schwarzen Mondes erzählt.
Nun stand Elijah unter der Dusche. Er musste zurück in die Klinik.
"Bis vor wenigen Wochen wusste sie noch nicht mal etwas von unserer Welt und nun überrennt ihr sie damit. Ein Wunder wenn sie nicht verrückt wird." schnaubte Rebekah wütend.
"Willkommen in der Realität!" sprang Klaus da auf und stellte sich dicht vor seine Schwester.
"Sie muss lernen, dass ihr Leben nicht mehr rosarot ist. Ihr altes Leben ist vorbei und vorbei die Welpenschutzphase. Ich werde sie nicht mehr länger mit Samthandschuhen anfassen. Sie muss lernen, was es heißt in dieser Welt zurecht zu kommen, wenn uns einmal was passiert." knurrte Klaus und legte Rebekah eine Hand auf die Schulter.
"Es ist Zeit sie auszubilden. Ruf die Bauleute, es ist an der Zeit, dass ihr Raum gebaut wird." erklärte Klaus.
Langsam knöpfte Elijah die Knöpfe seines Hemds auf und streifte es sich dann von den breiten Schultern. Obwohl er sie hinter sich atmen hören konnte.
"Alicia." sprach er sie an, ohne sich zu ihr umzudrehen. "Hey." erwiderte diese. Er konnte hören wie ihr Puls anstieg. Konnte das Blut in ihren Adern fließen hören. Die Hormone riechen, welche in ihr freigesetzt wurden.
"Was brauchst du?" fragte er und spannte seine Rückenmuskulatur an. Diese rahmten sein Tattoo zwischen den Schulterblättern elegant ein.
"Ich,-" sie stockt und merkte gar nicht, wie sie Elijah näher kam. "Ich weiß nicht, ich,-" ihre Fingerspitzen trafen gegen Elijah's Rücken.
Wie ein elektrischer Schlag ging durch Elijah's Körper, als sie ihn berührte und seine Augen fielen zu.
Er ließ den Kopf in den Nacken fallen und führte eine Hand langsam nach hinten. Er legte eine Hand auf ihre Hüfte und zog sie etwas näher an sich heran. Vorsichtig schmiegt sich Alicia an Elijah's Rücken, führte die Hände über seine Lenden nach vorne und legte sie auf seinem trainierten Bauch ab.
Als ihre Lippen über Elijah's Rücken streiften, drehte dieser sich schnell zu ihr um. Sie atmete erschrocken auf, als Elijah ihr Gesicht in die Hände nahm und gierig seine Lippen auf ihre senkte.
Er hob sie mit einem Ruck hoch und fiel im nächsten Moment gegen die Bücherwand in seinem Zimmer, mit ihr in den Armen. Die herunter fallenden Bücher schlug Elijah mit einem Mal zur Seite und sie flogen mit einem lauten Scheppern gegen die offene Zimmertür.
Alicia warf die Beine um sein Becken, die Arme über seine Schultern und zog ihre Brust fest an seine. Sie mit dem Becken gegen das Bücherregal drückend löste er seine Arme von ihr und riss mit einem Rück ihr Shirt in zwei Hälften.
Erforschend fuhr Elijah ihren flachen Bauch nach oben und vergrub die andere Hand tief in ihrem vollen Haar.
"Elijah." hauchte Alicia, als Elijah die Lippen liebkosend auf ihren Hals senkte und ihr leicht über den Rücken kratzte.
"Shh." machte Elijah, packte fest an ihrem Nacken zu und senkte seine Lippen, immer und immer wieder, fordernd auf die ihren.
Oh wie er dieses Mädchen vergötterte. Sie raubte ihm den Verstand, ließ ihn seinen Anstand vergessen. Er wollte sie spüren, sie verführen, ihr ganz nah sein und sie einen Rausch erleben lassen, welche ihre Sinne benebeln und in andere Welten bringen würde.
Er wollte ihr die Schönheiten der Welt zeigen, welche sie bisher noch nicht kannte, dass sie das erste Mal Kosten, mit ihm erlebte.
Das er ihren Körper zum Beben brachte.
Wieder konnte Alicia ganz deutlich spüren, wie Elijahs Erregung sich verlangend an sie schmiegte und wie das Verlangen in ihrer Lendengegend stärker und einnehmender wurde. So etwas wie mit ihm hatte sie noch nie erlebt.
Nie im Traum wäre ihr eingefallen, sich so jemandem hinzugeben, wie sie es bei Elijah in diesem Moment tat. Das jemand so verlangend an sie herangehen würde.
Den Vollmond konnte sie mittlerweile kaum noch erwarten. Sie wollte, dass er sich zu seinem Eigen machte, dass er der Welt deutlich zeigte, dass sie an seine Seite gehörte.
Elijah konnte fühlen wie seine Eckzähne langsam hervortraten und wie sich das Blut unter seinen Augen sammelte. Wie die Adern hervortraten und das weiße in seinen Augen sich rötlich verfärbte.
Neben ihrem Verlangen, welches immer stärker wurde, konnte Elijah auch ihr Blut immer stärker riechen. Ihr Herz raste so schnell, dass das Blut immer schneller durch ihren Körper floss. Ihre Halsschlagader pulsierte leicht. In ihm spannte sich alles an.
"Nein." knurrte er sich selbst zu und Alicia, welche genüsslich die Augen geschlossen hatte sah ihn an.
Wie in Trance sah Elijah ihren Hals an. Alles in ihm schrie nach ihr die Zähne in den Hals zu schlagen.
"Beherrsche dich." raunte Elijah ohne den Blick von ihrem Hals zu lösen. Seine Arme umklammerten fest ihre Mitte und pressten sie fest an sich. Selbst wenn sie gewollt hätte, sie wäre nicht davon gekommen.
Einen kurzen Moment zuckte Alicia erschrocken zurück, sodass sie mit dem Rücken gegen die Bücher stieß.
Seine weißen Fangzähne glänzten im Licht der untergehenden Sonne und seine Augen hatten diesen gefährlichen Schimmer.
Ganz vorsichtig streckte Alicia die Hände nach Elijah aus und legte sie sanft auf seinen Wangen ab.
Zittrig atmete sie durch, als sich ihre Handflächen auf Elijahs Wangen ablegten.
"Ich hab keine Angst, auch nicht vor dem was du bist." flüsterte sie und langsam ließ Elijah ihre Beine herunter. Sie stellte sich dicht vor ihn und sah ihm dabei in die Blut unterlaufenen Augen.
"Was bin ich denn?" fragte Elijah mit fast bebender Stimme.
Sein Herz hämmerte fest gegen seine Brust.
"Nichts wovor ich mich fürchte." murmelte Alicia und strich mit dem Daumen vorsichtig über einen seiner Fänge. Von seinen Zähnen ging sie hoch zu seinen Augen und strich eine mit Blutgefüllte Ader entlang.
Seine Augen sie waren fast schwarz.
"Was siehst du?" fragte Elijah mit heiserer Stimme. Noch immer musste er sich zurückhalten.
Alicia schüttelte langsam den Kopf.
"Die Frage ist eher, was sehen andere wenn ihr euch ihnen so zeigt?" wollte sie wissen und legte die Hand wieder auf seiner Wange ab.
"Den Tod, Angst, Panik. Dieses Gesicht ist meist das Letzte was sie sehen." gestand Elijah schwerfällig. Er schämte sich dafür, dass das die Wahrheit war.
Sie war nicht entsetzt, wich nicht von ihm zurück.
"Ich sehe das nicht." sie klang so überzeugt und aufrichtig.
Elijah kniff die Augen fragend zusammen.
"Was siehst du dann?" fragte er langsam. Sie lächelte ihn an und ging auf die Zehenspitzen. Ganz nah war sie vor ihm.
"Keine Laune der Natur aber auch kein Biest.-" sie schmiegte sich noch näher an ihn und Elijahs Hände fuhren über ihren Rücken nach unten und blieben auf ihrem wohlgeformten Hintern liegen.
"Ich sehe,-" ihr Atmen wurde wieder zittrig als Elijahs Griff einer Hand sich festigte und er ihr mit der anderen Hand wieder über den Rücken nach oben fuhr.
"Etwas wunderschönes. Nichts was man fürchten muss." ihre Stimme versagte und sie legte ihre Lippen wieder sanft auf die von Elijah.
Elijahs Augen fielen zu und langsam, ganz langsam zogen sich seine Eckzähne zurück.
Er legte den Arm fest um sie und erwiderte mit eben solcher Zärtlichkeit wie sie selbst den Kuss. Mit solch einer Zärtlichkeit, ja schon fast Vorsicht hatte ihn noch nie eine Frau geküsst und er so noch nie eine Frau. Es war keine Angst, welchen diesen Kuss von langsam machte. Es war Hingabe, Zuneigung ja schon fast Verbundenheit.
Er genoss diesen kurzen Moment, mit ihr im Arm, in dem die Welt, welche sich seit ein paar Woche immer schneller zu drehen schien, einen kurzen Moment zum Stillstand kam.
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Lunar eclipse Im Blick des Vollmonds (Elijah Mikaelson FF)
Fiksyen Peminat„Elijah, lauf." hauchte sie, dabei fest die Hände auf ihre Ohren pressend. „Nein, Alicia, sieh mich an." ging er vor ihr in die Knie und wollte nach ihren Händen greifen. „Lauf weg!" wurde sie lauter und presste dann fest die Lippen zusammen. Ihre...
