Alicia hatte den Pelzkragen ihres elfenbeinfarbenen Mantels hochgeschlagen und die Arme vor der Brust verschränkt.
Sie hatte eine Augenbraue nach oben gezogen und musterte die große Villa von oben nach unten und wieder zurück.
"Aha." war alles was Alicia sagte.
Das Haus war um einiges größer, als das in welchem Alicia und die Mikaelsons bisher waren.
Es war in einem dunklen Rot gestrichen, doch blätterte hier und da etwas die Farbe von den Wänden ab.
jeden Fenster hatte einen kleinen Balkon, welcher mit Blumenkästen geschmückt war.
Die Eingangstüre war aus dunklem Holz und hatte ein großes, geschwungenes M in goldenen Lettern darauf.
"Willkommen in Mikaelson Manor the first. Dieses Haus war unser Erstes in Venedig." mit stolzem Blick trat Kol neben Alicia und sah das stattliche Haus an.
Anders, als das Haus in dem Alicia derzeit mit den Mikaelsons war, führte zu dem Hauseingang dieses Hauses, eine kleine Brücke über den Kanal drüber.
Die Fensterläden waren geöffnet, die Vorhänge allerdings zugezogen.
Die Blumen in den Blumenkästen an den kleinen Balkonen standen in voller Blüte und schienen hervorragend gepflegt.
"Komm." legte Kol ihr kurz eine Hand auf den Rücken und schob sie auf das Haus zu.
Isabelle, welche ihre große Sonnenbrille aufhatte, sah das Haus, mit den Kopf in den Nacken gelegt musternd an.
"Also ich wäre auch willig, in diese Familie einzuheiraten, wenn ich dafür in der Hütten wohnen kann." zuckte die Hexe die Schultern und folgte den Vampiren und Alicia.
Rebekah zog einen Schlüsselbund hervor und fasste nach einem großen, verschnörkelten Eisenschlüssel.
Das Türschloss knackte laut, als Rebekah die Tür aufschloss und diese nach innen aufstieß.
"Immer herein." flötete Rebekah und betrat, als erste da Haus.
Alicia folgte ihr und blinzelte mehrere Male, als sie aus dem grellen Sonnenlicht in das dämmrige Haus trat.
Mit sicherem Schritt, trat Rebekah durch die große Empfangshalle, griff nach einer Flügeltür und zog die Türen mit einer ausladenden Geste auf. Schon strömte das Sonnenlicht herein.
Isabelle nahm die Sonnenbrille ab und trat neben Alicia, ehe sie einmal die Hand zur Seite führte und mich einem Schlag sich alle Vorhänge öffnete.
Die Augen beider Mädchen wurden immer größer vor staunen.
Hohe Fenster, welche das Licht auf die ordentlich verputzten Bachsteinmauern werfen ließen. Beige Marmorböden, Moderne und antike Möbel, geschmackvoll in der großen Empfangshalle miteinander vereint.
Gemälde, aller Familienmitglieder hingen an den hohen Wänden. Alicia schätzte das sie um 1800 herum gemalt worden waren. Zumindest passte die Kleidung zu diesen Gemälden.
Beistelltische an den Wänden, auf denen Vasen mit Blumen standen. Zwei lange, gewundene Treppen welche rechts und links von dem oberen Stockwerk herunter führten, mit einem Treppengeländer aus massiven Eisen, welches in sich wunderschön verschnörkelt war. Die Treppen stufen selbst waren gemauert.
Lange, breite Gänge führten in einen Salon, eine große Küche, einen Billardraum und weiter nach oben, wo sich von Schlafzimmern über Empfangszimmer, bis hin zu einer zwei Stöckigen Bibliothek alles andere befand.
"Das Beste hast du noch gar nicht gesehen." lächelte Rebekah und nickte nach vorne durch die offene Flügeltür.
Schnell trat Alicia an ihr vorbei durch die Flügeltür und blieb ruckartig stehen.
Sonnenlicht fiel durch eine Dachkuppel in das Haus ein. Eine breite Treppe führte drei stufen hinab, in einen Saal, welcher mit Elfenbeintapeten bestückt war.
Im blank polierten Boden spiegelte sich ein großer Kronleuchter, welcher von der Decke hing und zwei Brücken, welche rechts und links über den Raum hinweg führten. Auf der oberen Ebene, war der gesamte Raum wie von einem einigen, langen Balkon eingesäumt und auf der anderen Seite des Saals führte eine elegant gebogene Treppe von der oberen Ebene und dem dort hervortretenden Balkon herunter.
Das war ein Ballsaal!
Alicias Absätze gaben laute hallende Töne von sich, als sie die Treppe herunterkam und sich langsam umsah. Selbst die Marmorsäulen, welche die Decke stützen waren so blank geschrubbt, dass Alicia sich in ihnen sehen konnte.
"Komm, ich zweig dir den Garten." ging Rebekah mit beschwingtem Schritt an Alicia vorbei.
"Garten?" wiederholte diese und folgte Rebekah schnell.
"Das eigentlich Glanzstück, dieses Hauses." zwinkerte Rebekah, trat unter der gewundenen Treppe hindurch, auf eine weitere Flügeltür zu.
Auch diese Flügeltür zog Rebekah elegant nach innen auf und trat dann zur Seite.
Eine tiefe Terrasse, war das erste, was Alicia sah.
Diese war von einem gemauerten Geländer eingerahmt, auf welchem mehrere Laternen, verteilt standen.
Der Geländer selbst war hier und da mit Efeu zugewachsen und ragte auch auf die Treppe hinein, welche hinunter in den Gartenbereich führte.
Büsche, Hecken und Sträucher, rahmten den Garten ein.
Kleine Buchsbaume formten Wege, welche mit hellem Kies bedeckt warn. Rosenbüsche, in weiß, rot und rosé wuchsen buschig und dicht zwischen den grünen Hecken. In der Mitte des Gartens stand ein Springbrunnen mit zwei Etagen und einer Frau gab oben, welche einen Krug in der Hand hielt und nach unten kippte. Aus diesem Krug floss das Wasser über die Etagen nach unten.
In der hinten, rechten Ecke des Gartens war ein großer, sechseckiger Pavillon.
Er war aus weißem Holz, mit Bodentiefen Glastüren.
Mit den Händen in der Hosentasche trat Kol langsam an ihre Seite und sah mit Alicia zusammen durch den Garten.
"Hübsch, nicht wahr?" fragte Kol und sah Alicia an.
Die nickte langsam.
"Wurde erst vor wenigen Tagen fertig restauriert." fügte Kol hinzu. Wieder nickte Alicia langsam.
"Weißt du wem es von und Gehört?" fragte Kol und legte den Kopf in den Nacken.
"Rebekah?" riet Alicia.
"Nein." lachte Kol und blickte die dicken, weißen Wolken am Himmel an.
"Klaus ja wohl eher nicht." meinte Alicia und sah nochmal durch den Garten.
Wieder lachte Kol und schüttelte den Kopf.
"Es gehört dir."
Er blickte sie an.
Alicia zuckte zusammen, als hätte Kol sie angeschrien, dann riss sie den Kopf zu ihm herum.
"Was?" hauchte sie entsetzt.
"Eigentlich im Moment noch Elijah aber wenn die Papiere vom Notar da sind, wird es auf dich überschrieben." zuckte Kol die Schultern.
"Warum?" wollte Alicia wissen.
"Jeder von uns hat ein Haus hier in Venedig. Das in dem wir leben gehört ebenfalls Elijah." erklärte Kol und sah auf die Rosenbüsche runter.
"Das hier wird unserer jüngsten Mikaelson gehören. Überleg dir schon mal einen Namen." Kol grinste sie breit an.
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Lunar eclipse Im Blick des Vollmonds (Elijah Mikaelson FF)
Fiksi Penggemar„Elijah, lauf." hauchte sie, dabei fest die Hände auf ihre Ohren pressend. „Nein, Alicia, sieh mich an." ging er vor ihr in die Knie und wollte nach ihren Händen greifen. „Lauf weg!" wurde sie lauter und presste dann fest die Lippen zusammen. Ihre...
