Hallo alle zusammen, hier ist das erste Kapitel zu meiner Paulchard-FF.. ich schreibe nicht lange drum herum...
Viel Spaß Eure FeeVeröffentlichungsdatum/Überarbeitungsdatum: 03.04.2021/13.06.2021
Personen: Flake Lorenz, Christoph Schneider, Till Lindemann, Oliver Riedel, Paul Landers, Richard Z. Kruspe
Sicht: Richard
Ich spürte einen warmen Atem in meinem Nacken. Überall auf meinem Körper breitete sich eine Gänsehaut auf. Es war jedoch eine Gänsehaut, die ich nicht als negativ wahrnahm. Der Atem löste ein Gefühl von Geborgenheit in mir aus. Ich atmete aus, schloss meine Augen und genoss die Anwesenheit von wem auch immer. Eine Hand glitt mir meinen Arm hinauf, an dessen Ende sie mir sanft über die Schulter strich. Ich drehte mich zu der Person, die hinter mir stand, um. Sie legte eine Hand auf meine Wange. Ich umschloss diese mit meiner eigenen. Ich vernahm ein Geräusch. Vielleicht von einer Kettensäge? Aber warum sollte hier eine Kettensäge sein. Ich öffnete meine Augen und die Person war nicht mehr zu sehen. Stattdessen blickte ich in eine Umgebung, die nicht mein zu Hause zu sein schien. Es war schon hell, weswegen ich meine Augen zusammenkniff. Es war alles unscharf. Also blinzelte ich, bis die Welt die wirkliche Schärfe wieder angenommen hatte. Da das Geräusch immer noch da war, setzte mich auf und sah mich um. Ich saß auf einem Sofa und Paul lief mit einem Lächeln an mir vorbei und ich sah verwundert hinterher. Plötzlich kamen die Erinnerungen von dem gestrigen Abend auf mich eingeströmt. Ich wurde von einer Bewegung neben mir aus meinen Gedanken gerissen, als neben mich sah erkannte ich Till, der die Ursache für das Geräusch war und langsam aber sicher die Augen öffnete. Damit verstummte das Geräusch und Paul lief wieder an mir vorbei. Allerdings diesmal in die andere Richtung. Immer noch lächelte er und unterbrach seinen Marsch, als er knapp auf meiner Höhe war. „Morgen", brummte ich verschlafen. Paul lächelte nun noch mehr und sagte überglücklich: „Dir oder besser gesagt euch einen guten Morgen." Er setzte seinen Weg fort und ich erhob mich, um ins Badezimmer zu trotten.
Als ich die Tür hinter mir schloss und einen Blick in den Spiegel warf, musste ich feststellen, dass sich tiefe Augenringe, unter meinen noch sehr kleinen Augen, abzeichneten. Ich spritzte mich ordentlich viel kaltes Wasser in mein Gesicht. Ich wurde nun etwas munterer. Ich kämmte meine Haare und durchsuchte den Badschrank nach etwas Deo. Als ich fündig wurde sparte ich nicht es großzügig unter meinen Armen aufzutragen. Ich hustete. Ich öffnete die Badtür und vor mir standen Schneider und Olli, welche noch müder aussahen, als ich. Ich kehrte zurück ins Wohnzimmer, wo Till –immer noch auf der Matratze liegend- von Flake wütend angemurrt wurde, warum er denn immer so laut schnarchen müsse. Ich erkannte nur, wie er die Augen verdrehte. Seine Laune war jetzt definitiv im Eimer..
Ich ging in die Richtung, in die Paul gegangen war und fand mich schließlich in seiner Küche wieder. Sie war sehr groß und hell. Ich entdeckte Paul, der Kaffee kochte. Ich ging zu ihm. Er drehte sich um und lächelte erneut: „Kaffee?" „Ja, bitte." Ich lächelte nun auch, als Paul mir eine Tasse reichte.
Ich verabschiedete mich von Paul. Die anderen waren schon vor etwas längerer Zeit aufgebrochen.
Mitten in der Berliner Innenstadt war es bei weitem lauter, als in der Wohnsiedlung, in der Paul wohnt. Mir machte es nichts aus. Ich hatte allerdings hier weniger das Gefühl allein zu sein, als in der Siedlung. Dennoch fühlte ich mich doch allein.
Ich schloss die Haustür zu meinem –für mich viel zu großen- Apartment auf. Ich ging gradewegs in mein Schlafzimmer. Nachdem ich meine Jacke und Schuhe auszogen hatte, öffnete ich meinen Kleiderschrank. Für diesen Gemütlichen Sonntag-Nachmittag entschied ich mich für eine schwarze Jogginghose und ein weißes T-Shirt. Ich legte sie auf mein Bett ging in mein Badezimmer.
Als das warme Wasser auf meine Haut prasselte, dachte ich an meinen Traum zurück und wer diese Person sein könnte. Es hatte sich gut angefühlt. So richtig.
Ich stieg immer noch in Gedanken versunken aus meiner Dusche und tapste mit einem Handtuch, welches ich um meine Hüften gewickelt hatte, zurück in mein Schlafzimmer. Ich zog mich an und suchte anschließend in meiner Jackentasche nach meinem Handy. Als ich mich gerade wundern wollte, klingelte es an meiner Tür. Ich öffnete sie und Paul grinste mir entgegen. „Du hast was vergessen", sagte er nun zu mir und hielt mir mein Handy hin. „Oh danke. Ich hatte es gerade gesucht... Willst du nicht reinkommen?", fragte ich dankbar und mit einem Lächeln auf den Lippen. Paul nickte und ich trat ein Stück zur Seite, damit er eintreten konnte.
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Wer wartet mit Besonnenheit, der wird belohnt zur rechten Zeit...
FanfictionPaul und Richard führten anfangs eine sehr... spezielle Beziehung zueinander. Als sie sich dann endgültig finden, braucht es nicht viel, bis zum Glück. Jedoch stehen Probleme im Leben des Paares, die sie weiter zusammenschweißen... Oder? Till sehnt...