Kapitel 29

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Dieses Kapitel ist ein Lemon-/Smut-Bonuskapitel und enthält somit auch Sexszenen. Wer das nicht gerne liest, kann dieses Kapitel einfach überspringen.

P.o.V. Kōtarō

Der Regen wurde immer stärker, doch das hielt ihn nicht davon ab, Keiji durch den Wald zu schleifen. Tatsächlich hatte er nach langen Diskussionen seinen Freund dazu überreden können, sich Wanderschuhe von Akinori zu leihen. Wenn man nicht flog, war es ein ganzes Stück bis zu der Stelle, die er suchte, und ohne gute Schuhe loszugehen, wäre dumm gewesen. Die warme Luft und der kalte Regen verursachten einen merkwürdigen, schwülen Nebel unter den Bäumen. Keiji hielt seine Hand, während sie liefen. "Hey, Ko. Sag mal, denkst du, man hat es schwer als Eule mit einem Meermann?" Kōtarō sah auf seinen Freund herunter. "Was meinst du? Bisher lief es doch ganz gut, oder nicht? Meine Eltern, Geschwister und Freunde mögen dich und sind fein mit der Situation. Es gibt keinen Grund zu sagen, dass ich es schwer habe."
"Auf dich wurde geschossen! Deine Mutter hat nicht unrecht, es ist einfach zu gefährlich. Vielleicht..." Keijis Stimme wurde immer leiser, bis er schließlich verstummte.
"Vielleicht was?", fragte die Eule vorsichtig.
"...wärst du ohne mich besser dran.", murmelte Keiji.
Kōtarō seufzte. "Lass das. Wir wissen doch beide, dass ich dir da nicht zustimme. Wir hatten keinen optimalen Start, schon klar. Aber nur deshalb aufzugeben, wäre ziemlich erbärmlich, meinst du nicht? Stell dir vor, wir können unseren Kindern irgendwann erzählen, dass wir zusammengeblieben sind, trotz Beschuss und Morddrohungen. Was für ein Vorbild, he."
Keiji lachte. Das machte Kōtarō irgendwie glücklich; die Vorstellung, irgendwann mit Keiji in einem Haus zu wohnen, mit Kindern, einer Familie, Jobs, einer netten Nachbarschaft... 
"Ja, was für Vorbilder. Kommt Kinder, lehnt euch gegen alles auf, es wird euch zwar schaden, hat aber auch was Gutes!"
"Genau! Werdet angeschossen, verliert Körperteile, ganz egal." Er lächelte seinem Meermann zu. "Hauptsache ihr wisst, für wen ihr das tut." 
Keiji sah ihn an und lächelte zurück. "Du bist echt ein duter Kerl."
"Ein bitte was?"
"Na, ein duter Kerl. So einer, der einfach super lieb ist und den jede Oma mag." 
Kōtarō lachte. "Ist das ein existierendes Wort?"
"Pff, natürlich. Ich benutze doch keine nicht existenten Wörter." Der Wassermann tat beleidigt. Sie traten unter den Bäumen hindurch, jetzt traf sie der Regen nur noch heftiger. "Wir sind fast da. Schau, da beim Fluss." Keiji trat näher an die Schlucht, in der der Fluss zwischen den engen Wänden vom Wind gepeitscht wurde. "Und was genau soll ich sehen?"
"Die Spalte im Fels, die genau unter uns ist." Keiji beugte sich noch ein Stückchen vor. "Ja. Sehe ich. Was ist damit." Kōtarō trat näher an seinen Freund und schlang von hinten die Arme um ihn. "Wenn man dem Riss folgt, verschwindet er irgendwann im Wasser. Ich habe nachgesehen und-"
"Du bist nicht wirklich da reingesprungen!" Der Schwarzhaarige sah ihn entgeistert an. "Das ist gefährlich, Kōtarō!" Er sah zur Seite. "Weiß ich doch. Ich war vorsichtig und bin an einem Stück, oder nicht?" Sein Freund nickte, wenn auch sein Blick nicht weicher wurde. "Äh, also, da ist eine Höhle. Unter Wasser. Nicht sonderlich groß, aber teilweise mit Luft gefüllt. Es liegt im halbdunkel, ist aber wundervoll. Das Geräusch von dem Regen und der Geruch von nassem Holz ist soo beruhigend. Komm mit." Er ließ seinen Freund los und zog sein Oberteil aus. "Ist das Wasser tief vor der Höhle?" Kōtarō schmiss seine Hose auf den matschigen Boden. "Mindestens vier Meter." Keiji nickte und zog sich ebenfalls aus. "Sollte machbar sein.", murmelte er. "Was sollte-" Doch da hörte er schon das Platschen hinter sich. Schnell verwandelte er sich in eine Eule und folgte seinem Freund in das aufgewühlte Wasser des Flusses.

P.o.V. Keiji

Tatsächlich war die Verwandlung im Flug schlau gewesen. Anderenfalls wäre er jetzt ein Häufchen Elend am Grund des Wassers. Hier konnte man kaum sehen, so trüb und schmutzig war es. Der Sand rieb unangenehm an seinen Kiemen und machte das Atmen schwer. Rasch schwamm er an die Oberfläche, in saubere Gewässer. Kōtarō war noch in seiner Eulengestalt und schlug aufgeregt mit seinen Flügeln. Keiji grinste. "Reg dich nicht so auf, hat doch funktioniert." Der Eulenmann verwandelte sich und starrte ihn an. "Dann sag nicht sowas wie 'müsste gehen' vorher! Wenn du nicht weißt, ob es geht, versuchs nicht einfach auf gut Glück!" Der Meermann ließ sich näher an seinen Freund treiben und schlang einen Arm um ihn. "Aber es hat funktioniert, oder nicht? Ich war vorsichtig und bin noch in einem Stück." Kōtarō funkelte ihn an. "Das ist unfair. Mich mit meinen eigenen Worten zu schlagen. Ich hasse dich." Schmollend drehte er den Kopf. Keiji hob seine Hand und drehte das Gesicht seines Freundes wieder zu sich. "Tust du nicht." Er drückte ihm einen Kuss auf die Lippen. Als sie sich von einander lösten, schwieg die Eule. Hehe, das hatte gut funktioniert, das sollte er sich wohl merken. "Also, wo ist die Höhle?" Kōtarō schien kurz über eine bissige Antwort nachzudenken, seufzte dann aber nur und bedeutete ihm zu folgen. Der Eingang der Höhle war knapp unter dem Wasserspiegel und so dunkel, dass Keiji befürchtete, er würde es nicht schaffen hindurch zu gelangen. Doch tatsächlich war es einfach, man konnte sich an der Höhlendecke abstützen und entlanghangeln, um nicht die Orientierung zu verlieren. Die Höhle selbst war recht klein, vielleicht fünf mal fünf Meter groß und ebenso tief, wobei die Hälfte mit Wasser gefüllt war. Am hinteren Ende gab es einen kleinen Felsvorsprung, auf den Kōtarō sich setzte. Durch den Riss, der mit der Höhle verbunden und auch über Wasser sichtbar war, kam etwas Licht und frische Luft. Das beste war jedoch, dass der Stein warm war. Von überallher strömte eine angenehme Wärme, auch das Wasser war dadurch lau und angenehm. Zugleich hörte man das Trommeln des Regens dumpf durch Erde und Gestein, wie einen fernen Rhytmus. "Es ist... unglaublich." Kōtarō lächelte. "Ja, oder?" Keiji lächelte ihn an und ließ sich zu ihm treiben. Die Eule ließ die Füße ins Wasser baumeln, während die kleinen Wellen, die die Bewegungen des Wasserwesens verursachten, über den Vorsprung schwappten. Keiji legte seine Ellenbogen auf Kōtarōs Knien ab und legte seinen Kopf auf die Hände. Eine etwas beschämende Position für den Eulenmann. "Äh, Keiji, ich... die Position..." Der Meermann grinste. "Gefällt es dir nicht?", fragte er unschuldig. Die Eule blickte hinunter. "A- Also... na ja, äh..." Keiji ließ seinen Blick nach unten wandern, zu dem nackten Glied des Mannes. "Ich mag die Position eigentlich." Kōtarō brauchte einen Moment, bis er leise erwiederte: "Ich fühle mich so, als würde ich dich ausnutzen, wenn ich jetzt was sage." Keiji sah ihn an und legte eine Hand an seine Wange. "Dann brauchst du nichts zu sagen. Ich will nicht, dass du dich schlecht fühlst, also lehn dich zurück und genieße es einfach, okay?" Die Eule nickte zögerlich. Keiji ließ sich zurück ins Wasser gleiten. Die Hände legte er auf Kōtarōs Oberschenkel und zog ihn ein Stück nach vorne, sodass er ihn besser erreichen konnte, ohne den Hals, wo sich seine Kiemen befanden, aus dem Wasser heben zu müssen. Dann platzierte er sich zwischen Kōtarōs Beinen. Er hatte absolut keine Ahnung, was er hier eigentlich tat oder warum, nur... das Gespräch von vorhin war seine Schuld gewesen. Kōtarō hatte ihm nur einen Ort zeigen wollen und er hatte ein ernstes Gespräch losgetreten. Ja, er hatte irgendwie ein schlechtes Gewissen und wollte das wieder gut machen. Er beugte sich vor und leckte einmal Kōtarōs Schaft entlang. Er spürte das Genital seines Freundes langsam erhärten. Na, immerhin. Langsam begann seine Zunge Kreise und Muster zu malen, auf dem Schaft, der Spitze. Die Muskeln in den Beinen des Luftwesens spannten sich ebenfalls an. Nah, bis jetzt hatte die Eule nicht mal gestöhnt! Da ging noch mehr. In dieser Form atmete er durch die Kiemen, seine Lunge war nicht mit Mund und Nase verbunden. Langsam ließ er die Eichel seines Freundes in seinen Mund gleiten. "Mhh, Keiji... Das ist-" Kōtarō wurde von einem Stöhnen unterbrochen, als Keiji eine reflexartige Schluckbewegung machte. Das schien gut zu sein. Versuchsweise wiederholte er die Bewegung, saugte diesmal aber etwas mehr. Kōtarō bäumte sich auf, wodurch er seinen Penis noch tiefer in Keijis Mund schob. Ehe dieser darauf reagieren konnte, entzog Kōtarō sich ihm vollständig. "Sorry, tut mir leid, ich wollte nicht-" "Ko! Es ist okay. Ich atme nicht durch den Mund oder die Nase, das macht es einfacher, verstehst du? Und die Sache mit dem Würgen ist nochmal anders. Deepthroat ist kein Problem für mich." Er entspannte sich, schien aber immernoch Zweifel zu haben. "Schau." Keiji zog ihn wieder an die Kante des Vorsprungs. Vollkommen Selbstlos ließ er Kōtarōs Länge immer weiter in seinen Mund gleiten. Tatsächlich wurde es etwas eng, also harkte er seinen Kiefer aus. Es war Keiji ein Leichtes die gesamte Größe in sich aufzunehmen. Kōtarō stöhnte laut, der Ton hallte von den Wänden wieder. Keiji verkniff sich ein Lächeln, als er sich ein bisschen zurückzog, um dann erneut vorzustoßen, ab und zu die Schluckbewegung zu machen, die Kōtarō so fertigmachte. "Keiji, ich-" Ein erneutes Stöhnen. "...k-komme." Der Meermann versuchte das Tempo noch etwas zu steigern. Kōtarō zuckte, dann kam er laut stöhnend in Keijis Mund. Das Gefühl war komisch. Es war mehr Druck dahinter als erwartet, er musste mehrmals heftig schlucken, währen er sich zurückfallen ließ um Kōtarō freizugeben. Schnell harkte er den Kiefer wieder ein. Der vom Luftvolk starrte ihn an. "Hast du... geschluckt?" Keiji nickte. "Du- Das hättest du nicht machen müssen." Aber er grinste nur. "Wie könnte ich ein solches Geschenk nur ablehnen?" Kōtarō vergrub das Gesicht in den Händen. "Darf ich mich wenigstens revangieren?" Keiji schüttelte den Kopf. "In dieser Gestalt habe ich nichts, was du derartig befriedigen könntest." Er sah seinen Freund an, der sein Gesicht noch immer in den Händen vergraben hatte. "Hey, du brauchst dich nicht schuldig fühlen. Es war immerhin mein eigener Wille... Komm, lass uns das einfach noch ein bisschen genießen."

Complete my World (BokuAka)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt