Kiran Lumus
by MusicalGirl200Ich konnte nicht weiter tatenlos im Himmelreich herum sitzen, wo mein langjähriger, bester Freund auf der Erde um sein Leben kämpfte und alles dafür gab die Kinder vor einem schrecklichen Schicksal zu bewahren. Ich wollte ihm helfen.
Bei seiner Anhörung hatte ich nichts für ihn tun können und dürfen, aber ich wollte helfen. Er sollte wissen, dass ich für ihn da war und immer noch sein bester Freund war. Deshalb flog ich auf die Erde und begann meinen Freund Azrael zu suchen.
Schließlich nutzte ich meine Kräfte als Engel und fand ihn. Ich zögerte nicht lange und teleportierte mich an diesen Ort. Es war eine kleine Wohnung. Und als ich dort erschien, sah mich eine blonde Frau mit großen Augen an und dann erschien auch Azrael neben ihr. Zum Glück war er unversehrt.
Das Gesicht meines Freundes erhellte sich und er ging auf mich zu, um mich zu umarmen. „Kiran, es ist schön dich zu sehen", sagte er sanft. Dann lösten wir uns wieder voneinander und er stellte mir die blonde Frau vor. "Kiran, das ist Robyn. Die Kinder der Prophezeiung gehören zu ihrer Familie. Robyn, das ist Kiran. Mein treuster Freund aus dem Himmelreich. Aber was machst du eigentlich hier?", fragte er mich.
„Es ist auch schön dich zu sehen. Vor allem auch, dass du unversehrt bist alter Freund. Ich habe es nicht mehr ausgehalten. Ich finde Michaels Entscheidung nicht gerechtfertigt. Azrael, ich möchte das du weißt, dass ich immer hinter dir stehe. Du bist wie ein Bruder für mich.
Ich möchte dir mit den Kindern gerne helfen. Ich kann nicht länger untätig herum sitzen, egal was die Konsequenzen sind", erklärte ich und sah dann zu der Frau Robyn, die völlig überwältigt wirkte. Ich lächelte sie freundlich an. „Freut mich sehr dich kennen zu lernen Robyn", sagte ich freundlich und schüttelte ihre Hand. „Mich auch", erwiderte sie und brachte auch ein kleines Lächeln zu Stande.
"Kiran, bist du dir wirklich sicher? Was, wenn man dich dann ebenso verstoßt?", fragte Azrael mich besorgt. So war mein bester Freund schon immer gewesen. Aber ich wusste, was ich tat.
Ich nickte entschlossen. „Ja, das bin ich. Und wenn sie mich verstoßen, dann sei es so. Immerhin habe ich dann das Richtige getan", erklärte ich meinem Freund. „Ich hole mal etwas zu trinken", meinte dann Robyn und verschwand in die Küche.
Azrael und ich nahmen auf dem Sofa Platz. „Wie ist es für dich hier in der Menschenwelt. Hast du einen Ort zum Leben?", erkundigte ich mich bei meinem alten Freund.
"Nunja, es ist etwas seltsam nun an einem Körper gebunden zu sein. Dadurch habe ich auch die Fähigkeit der Teleportation verloren. Aber Lucifer beherrscht sie, obwohl er auch gefallen war. Ich weiß auch nicht.
Ich kann vorübergehend hier bei Robyn bleiben. Sie ist wirklich eine herzensgute Frau und morgen wollen wir dann gemeinsam mit den Kindern sprechen. Aber sie wissen nicht einmal, dass ihre Eltern gar nicht ihre richtigen Eltern sind. Das wird ein schwieriges Gespräch und ihre Kräfte sind nicht kontrolliert. Daher ist es vielleicht ganz gut, dass du da bist", erklärte Azrael mir ruhig und lächelte etwas.
Irgendwie strahlte Azrael richtig, wenn er von Robyn sprach. Das war wirklich amüsant mitanzusehen. „Du scheinst Robyn sehr gerne zu mögen, dass ist schön. Und wie gesagt, ich helfe wo ich kann. Aber wenn wir die Kinder gefunden haben, werden es auch Lucifer und Michael bald tun.
Michael wird alles dafür tun, um sein Kind kennen zu lernen. Ich hoffe sehr, dass nichts schlimmes passieren wird, allerdings habe ich so ein schlechtes Gefühl, das ein Krieg ausbrechen wird zwischen dem Höllenreich und dem Himmelreich und nicht zu vergessen, dass Abtrünnige bereits Killer ausgesandt haben", erklärte ich meinem Freund bitter.
"Deswegen ist es umso wichtiger, dass wir mit den Kindern sprechen und sie lernen ihre Fähigkeiten einzusetzen. Die Prohezeiung besagt, dass sie alles verändern werden. Vielleicht sind sogar sie der Schlüssel damit endlich wieder Frieden herrscht", erklärte Azrael mir und legte seine Hand auf meine Schulter.
Azrael war schon von jeher immer voller Hoffnung gewesen und dafür bewunderte ich ihn. Leider würde ein Kampf nicht zu vermeiden sein. Vor allem die Killer waren wirklich eine große Gefahr. Sie waren halb Engel und halb Dämonen und somit sehr mächtig und dadurch gefährlich.
Ich nickte aber auf Azraels Worte etwas. „Frieden wäre wundervoll", stimmte ich ihm zu und Robyn stellte uns Getränke auf den Tisch. Ich nickte ihr dankend zu. „Ich bin kurz etwas einkaufen", erklärte sie und ging in den Gang, um ihre Jacke und einen Schlüssel zu holen, ehe sie ging. Azrael sah ihr dabei lächelnd hinterher.
Schmunzelnd nahm ich einen Schluck. Robyn schien es meinem Freund ganz schön angetan zu haben. Es schien für ihn wohl auch Vorteile zu haben nun hier zu sein. Dann streckte ich ihm mein Glas entgegen. „Lass uns auf den Frieden anstoßen, für den wir kämpfen."

DU LIEST GERADE
Forbidden Love - The Prophecy
FantasíaAmanda und Zachary verstanden sich als Geschwister immer prächtig und haben sogar den gleichen Freundeskreis. Doch das änderte sich als sich bei den beiden komplizierte Gefühle entwickeln. Gefühle, die verboten sind. Die Clique droht auseinander zu...