Kapitel 24

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Robert 'Rob' Polwell
by MusicalGirl200

Heute Abend war ich mit Kaia verabredet. Uns beiden gingen es gerade schlecht und etwas Ablenkung würde uns gut tun. Wir machten genau das Selbe durch, indem Amanda und Zac unsere Gefühle nicht erwiderten. Wir mussten beide lernen damit zurecht zu kommen.

Ich wartete vor der Bar, wo Kaia und ich uns verabredet hatten und als sie kam, umarmte ich sie fest. „Hey, schön, dass es mit dem Drink geklappt hat", begrüßte ich sie und löste mich wieder von ihr.

"Na klar. Für dich habe ich immer Zeit, Rob", entgegnete Kaia mir und wir gingen in die Bar. Dort bestellten wir uns Cocktails und Kaia machte ihr Handy aus. Es war lieb, dass sie immer für mich Zeit haben würde.

Ich lächelte Kaia an. „Wie geht es dir so wegen naja Zac? Irgendwie ist er gerade völlig neben der Spur. Miles, Luke und ich machen uns echt Sorgen um ihn. Aber ich will dich mit ihm auch nicht quälen", erzählte ich Kaia und trank einen Schluck.

Jedem in unsere Clique ging es gerade nicht gut und das war schrecklich. Unsere Clique war immer das Beste gewesen und gerade hatte ich das Gefühl, dass sie komplett auseinander brach. „Ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll, Rob. Ich wollte das letzte Mal schon für ihn da sein, aber du weißt ja was dann passiert ist.

Du weißt ja wie das ist. Du hast ja wenigstens die Jungs, aber Gwen und Amy haben Geheimnisse und schließen mich aus. Wenn du nicht wärst, dann wäre ich wirklich allein. Und das kannst du nicht schönreden", erklärte sie mir ehrlich und nahm traurig einen Schluck ihres Cocktails.

Ich schüttelte den Kopf. „Nein, das glaube ich nicht. Gwen und Amy wären für dich da und Miles und Luke sind das auch. Wir können auch gemeinsam nochmal mit ihnen reden. Du bist Teil von uns allen und das wird sich auch nicht ändern.

So und jetzt denken wir an was anders, immerhin wollten wir uns ja ablenken. Also, nachher geht die Livemusik los. Willst du dann tanzen?", entgegnete ich Kaia und trank noch einen Schluck.

Kaia schmunzelte leicht bei meinen Worten. Sie nahm ebenfalls einen Schluck und riskierte einen Blick zur Bühne, wo bereits die Instrumente aufgebaut wurden. „Wie soll ich nein sagen, wenn du mich doch so lieb fragst?", entgegnete sie mir und ich musste leise lachen.

Das war doch ein guter Anfang für unsere Ablenkung. Ich war froh, dass wir all das zusammen durchstanden. Wir unterhielten uns gut und tranken unseren Cocktail aus, ehe ich Kaia zur Tanzfläche mitzog.

Die Band begann zu spielen und wir begannen uns im Takt zu bewegen. Es war schön Kaia mal wieder lächeln zu sehen und etwas unbeschwert. Wir stießen mehrmals auf diesen schönen Abend an und es war wirklich eine gelungene Abwechslung.

Während ich später schnell zur Toilette musste, blieb Kaia mit ihrem Cocktail am Rand der Tanzfläche stehen und wippte etwas zur Musik mit. Gerade als ich wieder zu ihr wollte, sah ich einen widerlichen Typen zu ihr gehen.

"Hallo Baby. Nen sexy Arsch hast du da", lallte er sie an und sie riss erschrocken ihren Augen auf. So ein widerlicher Typ. Ich bahnte mir meinen Weg zu ihr, aber es war einiges los. Plötzlich riss der Typ an ihrem am Arm und wollte sie weiter auf die Tanzfläche ziehen, dabei war er so brutal, dass ihr Glas aus der Hand fiel.

"Hey was soll das? Lass mich sofort los!", rief Kaia über die Musik hinweg, aber dann kam ich endlich durch.

Sofort eilte ich zu Kaia und nahm ihre Hand. „Lass sie los und sieh lieber zu, dass du nüchtern wirst", sagte ich zu dem widerlichen Typen. Doch, als er Kaia nicht los lassen wollte, hatte ich keine Wahl, als ihm eine ins Gesicht zu schlagen und endlich ließ er Kaia los und hielt sich die Nase.

Eigentlich war ich nicht derjenige, der sofort zuschlug und sich überhaupt prügelte. Aber das hatte gerade sein müssen. „Alles in Ordnung? Komm, ich bringe dich nach Hause", fragte ich Kaia ganz sanft.

Kaia wirkte ganz überrascht darüber, wie ich eingeschritten war, aber das war doch klar gewesen."Ähm, ja mir geht es gut, danke Rob", antwortete mir meine gute Freundin völlig erstaunt.

Ich führte sie nach draußen und sie sah immer wieder zu mir. Dabei war das doch keine große Sache gewesen. Ich würde Kaia immer in Schutz nehmen. Wir waren Freunde.

Es tat mir wirklich leid, dass der Abend so geendet hatte. Ich verstand nicht, warum man sich so betrinken musste und ein Mädchen bedrängte. So etwas ging einfach gar nicht. In meinem Auto fuhr ich Kaia nach Hause und begleitete sie dort noch bis zur Tür.

Es war selbstverständlich für mich gewesen sie zu retten, wir waren Freunde. Freunde waren füreinander da. Das sollte sie auch sehen. Zum Abschied umarmte ich sie fest. „Trotz des Zwischenfalls war es sehr schön Kaia. Wir können das jederzeit wiederholen. Sag einfach wann und wo.

Melde dich, wenn was ist. Ich bin jederzeit für dich da", sagte ich zu ihr und meinte jedes Wort ernst. Ich wollte, dass sie sah, dass sie ein Teil von uns war. Das würde sie immer sein.

Forbidden Love - The ProphecyWo Geschichten leben. Entdecke jetzt