Europa, 1546 -1647

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Die Straßen von Florenz waren voller Leben. Händler riefen ihre Waren aus, Musiker spielten auf den Plätzen, und der Duft von gebratenem Fleisch und frischen Kräutern lag in der Luft. Penelope genoss das bunte Treiben, auch wenn sie in Gedanken oft bei Wien war, wo sie Methos treffen sollte.

Es war Jahre her, dass sie ihn zuletzt gesehen hatte. Ihre Verabredungen waren immer von einer bittersüßen Qualität – die Freude, einander wiederzusehen, gepaart mit der Gewissheit, dass die Zeit dazwischen immer zu lang war.

Penelope zog ihren Umhang enger um sich, als sie durch die Menge ging. Der Klang einer Laute lockte sie zu einem kleinen Platz, wo ein Musiker spielte, umgeben von Zuhörern, die klatschten und lachten.

„Nicht übel, oder?" sagte eine warme, schottische Stimme hinter ihr.

Penelope drehte sich um und sah einen Mann mit einem offenen Lächeln und langen, dunklen Haaren, die über seine Schultern fielen.

„Ich habe schon schlechteres gehört," antwortete sie und musterte ihn mit einem leichten Lächeln.

„Duncan MacLeod," sagte er, eine leichte Verbeugung andeutend. „Von den MacLeods."

„Penelope," erwiderte sie.

Sein Blick wurde nachdenklich, und ein leises Lächeln spielte um seine Lippen. „Ihr seid wie ich, nicht wahr?"

Penelope nickte. „Es ist schwer, sich zu verstecken, wenn wir uns gegenseitig spüren können."

Duncan und Penelope setzten sich auf eine Bank am Rand des Platzes, während das Konzert weiterging. Sie sprachen über ihre Reisen, ihre Begegnungen mit anderen Unsterblichen und die Welt, die sich um sie herum veränderte.

„Ihr seid alleine unterwegs?" fragte Duncan schließlich.

Penelope nickte. „Im Moment ja. Ich bin auf dem Weg nach Wien, um jemanden zu treffen."

„Einen Freund?" fragte er, sein Ton leicht neckisch.

Penelope lächelte. „Ja, einen Freund. Und mehr."

Duncan sah sie an, sein Interesse offensichtlich. „Ein Glückspilz, würde ich sagen."

Duncan und Penelope beschlossen, eine Zeit lang gemeinsam zu reisen. Er war ein angenehmer Begleiter, charmant und voller Geschichten, die Penelope oft zum Lachen brachten.

Sie durchquerten die Hügel der Toskana, erkundeten die Weingüter Frankreichs und genossen die Pracht von Paris. Duncan flirtete offen mit ihr, doch Penelope hielt ihn mit einem schelmischen Lächeln auf Abstand.

„Ihr seid schwer zu beeindrucken," sagte Duncan eines Abends, als sie in einer Schenke in Lyon saßen.

„Ich habe hohe Ansprüche," erwiderte Penelope mit einem Zwinkern.

In einer klaren Nacht, während sie auf einem Hügel saßen und die Sterne betrachteten, sprach Duncan über seine Vergangenheit.

„Es ist nicht leicht, ewig zu leben," sagte er, seine Stimme leise. „Manchmal fühle ich mich wie ein Blatt, das vom Wind herumgeworfen wird."

Penelope legte eine Hand auf seinen Arm. „Das kenne ich. Aber wir sind stärker, als wir denken. Und wir finden immer einen Weg."

Duncan sah sie an, sein Blick ernst. „Ihr seid etwas Besonderes, Penelope. Vielleicht hätte ich Euch vor Wien treffen sollen."

Penelope lachte leise. „Es wäre nicht das Gleiche gewesen. Ich habe meinen Weg, Duncan. Und Ihr habt Euren."

Schließlich kamen sie an einen Punkt, an dem sich ihre Wege trennten. Duncan musste nach Schottland, während Penelope weiter nach Wien reiste.

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