Kapitel 28

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Rosies PoV:

Ich musste hier weg. Was zum Teufel mache ich hier? Bei Dumbledore? Der schon tot ist? Fragend sah ich mich um. Niemand war hier, an dem ich mich wenden konnte. Keuchend setzte ich mich auf den kalten Waldboden und schaute in die Ferne. Hinter den ganzen Bäumen, läge Hogwarts. Hätte ich bloß nicht rumgeschnüffelt, hätte ich das Problem auch nicht. Und wo war Harry? Viele Gedanken schwebten durch meinen Kopf. Was sollte ich nur tuen? Wie soll ich den anderen helfen?

Kathrins PoV:

Wir wollten gerade vom Minsterium nach Hogwarts apparieren als mir aber eine Zeitung zugezaubert kam. Sofort las ich mir die erste Seite mit Severus durch und sofort fiel mir wieder die Kinnlade herunter.

Harry und Rosie Potter unerwünschte Nummer eins

Heute wurde im Ministerium ein seltsames Mädchen aufgefunden, dass seltsamer weise verschwand, mit einer unglaublichen Magie. Wir glauben, dass es sich um Rosie Potter handelte. Sollte sie irgendwo gefangen werden, wenden sie sich bitte an uns. Harry Potter wird natürlich auch gesucht, denn beide sind die unerwünschten Nummer eins, die wir zerstören wollen, denn Ihr-wisst-schon-wer soll an die Macht kommen.

Mit offenem Mund starrte ich auf die Bilder, wo Rosie mit einem lächeln auf mein Gesicht starrte, Harry daneben, war auf dem Bild auch ganz glücklich. ,, Komm! Wir müssen, sonst macht man sich Sorgen! Den beiden geht es bestimmt gut, glaub mir! Rosie wollte bestimmt nichts wichtiges, sie hatte bestimmt jemanden gesucht!", besänftigte mich Snape, als uns plötzlich jemand entgegenschrie. ,, Dort! Dort! Dort ist Harry Potter!", rief ein Irrer umher. Ich sah Snape entsetzt an. Was hatten sie vor? Im ganzen Minsterium brach ein Tumult aus. ,, Weg hier! Harry wird es schaffen!", erklärte mir Severus schnell, nahm mein Arm und wir apparierten davon. Ich war einfach zu beschäftigt, wie es mein Patenkind ging, schließlich ist sie wie eine Tochter für mich. Über Harry mache ich mir auch Sorgen, hoffentlich schafft er es dort raus.

Rosies PoV:

Nach einer langen Zeit, kam ich auf die Idee, mir ein Boot zu zaubern. ,, Accio Boot!", rief ich durchs Wasser und ein kleines Boot kam von unten ans Ufer. Schnell setzte ich mich rein, blickte das letzte mal noch zu Dumbledore und paddelte los. ,, Auf Wiedersehen Dumbledore, ich werde dich auf keinen Fall enttäuschen!", flüsterte ich leise zum weißen Grab. Sofort paddelte ich schneller und schwamm mitten in den Nebel hinein.

Es war sehr gruselig hier im dunklen Nebel. Licht half auch nicht. Ich paddelte und paddelte, an kam ich irgendwie nie. Als plötzlich das Boot zu rammen anfing, betatschte ich die Wand. Es war zum Glück fester Boden. Sofort stieg ich aus dem Boot und schaute mich um. Wo war ich jetzt? Am anderen Ufer? Es war immer noch alles voller Nebel. ,, Lumos!", flüsterte ich und die Spitze des Zauberstabes fing an zu leuchten. Wenigstens konnte man ein wenig sehen. Ich war am anderen Ufer angekommen. Ich kletterte schnell einem Baum hinauf und versuchte ganz nach oben zu gelangen. Es war nicht sehr einfach dort hochzukommen. Als ich endlich oben angelangt war schaute ich in die Ferne. Mein Zauberstab hielt ich bereit, für einen Gegenschlag. Ich war da angekommen, wo ich es wollte. Hogwarts lag mir genau gegenüber. Ich konnte die Schlafsääle der Gryffindors sehen. Wie gerne ich dort jetzt wäre. Im warmen Bereich. Plötzlich hörte ich ein Knurren. Ich schaute in den Himmel und erkannte, dass es Vollmond war. Werwolfszeit! Aber es gab doch niemanden der sich verwandelt. Lupin war nicht hier! Und andere kenne ich nicht! Nach langem Überlegen, fiel mir doch jemand ein: Greyback. Sofort wurde meine helle Miene zu Stein. Das klingt gar nicht gut. Der Baum fing schon an zu wackeln. Nach langem hinsehen, erkannte ich eine grau, lilane Gestalt mit Fell, dass hieß das es nur Greyback sein kann. Keuchend und voller Panik, stand ich auf und versuchte auf den nächsten Baum zu springen. Ich sprang, und rutschte aber mit den Füßen am Baumstamm ab. Ich krallte mich so doll fest, wie ich nur konnte. Niemand konnte mir helfen. Meine Beine baumelten da herum. Gleich konnten sie ab sein. Meine Panik, wurde immer höher. Die Angst war mir im Gesicht geschrieben. Greyback knurrte wütend und sprang immer wieder. Aber meine Beine hatte er noch nicht zum Fraß bekommen. Ich schwang mich hin und her und schaffte es meine Beine am Baumstamm festzukriegen. Als ich einen guten Sitz hatte, versuchte ich mich zu konzentrieren. Ich versuchte die Lautstärke und die Gänsehaut zu ignorieren. ,, Los Rosie!", flüsterte ich angestrengt. Nach langen Anstrengungen, leuchtete es. Strahlend sprang ich vom Baum und ich stand meinen Feind genau gegenüber. Die Augen des Werwolfes, war rot wie Feuer und sein Fell kalt wie Eis. ,, Komm her, du Miststück, im Malfoy Manor, wirst du schon erwartet!", knurrte er in einer seltsamen Stimme. ,, Niemals!", schrie ich ihn an. Er wollte sich gerade auf mich stürzen, als ich aber mein leuchtenden Phönix vor ihm hielt. Sein Körper fing an sich zu schlaffen und zu krümmen. ,,JAUUUUUUUUU!", jaulte er heulend. Dann verschwand er. Als er weg war, verging das leuchten vom Phönix. Glücklich ging ich meinen Weg fort. Wo ich hin wollte, war mir noch nicht klar, auf jeden Fall weg von hier.


Tochter von Lily Potter #Wattys2016Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt