Part 39 - Secure

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Hallo! :)

Es freut mich wirklich total, dass immer mehr Leute meine Geschichte lesen! Beim letzten Part waren es schon wieder so viele Votes wie noch nie! Dankeschön! :)

Viel Spaß mit Part 39! :D

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Part 39 - Secure

(dt. sicher)

„Harry“, sage ich mit zittriger Stimme. Ich weiß nicht, was er vorhat, aber ich möchte es auch nicht unbedingt erfahren.

„Harry, ich hatte gar nicht vor zu Zayn zu gehen“, ich bin mir nicht sicher, ob ich in diesem Moment lüge. Denn eigentlich würde ich am liebsten gehen und beide hinter mir lassen – denke ich.

Aber weil ich das jetzt so gesagt habe, ist Harry wahrscheinlich der Meinung, ich würde gerne bei ihm bleiben. Was ich nicht tue – denke ich.

Automatisch wird sein Blick weicher und er löst sich von mir, zieht mich an meiner Hand nach oben in eine sitzende Position.

„Na also, Honey“, haucht er nahe neben meinem Hals und beschert mir damit eine Gänsehaut.

Es gibt so viele Dinge, die ich ihn gerne fragen würde – andererseits auch nicht, denn ich möchte unter keinen Umständen in seine Angelegenheiten verwickelt werden. Wahrscheinlich stecke ich sowieso schon zu tief drinnen. Aber da ich wieder gesehen habe, wie schnell sich seine Stimmung ändern kann, halte ich lieber meinen Mund.

Ich schaue auf den See, beobachte die Seerosen, wie sie auf dem Wasser schweben.

Es wird kühl, ich spüre die Kälte bereits auf meiner Haut, reibe mir über die Arme.

„Komm her“, Harry winkt mich zu sich.

Kurz zögere ich. Aber dann rutsche ich doch zu ihm, sitze zwischen seinen Beinen, mit meinem Rücken an seiner Brust.

Wie ein Schutzschild schließen sich seine Arme um mich und er legt seinen Kopf auf meine rechte Schulter.

Da ist es wieder: dieses warme, geborgene Gefühl. Aber es ist nicht echt, es ist Harry. Ich kann mir nicht sicher sein, was er damit bezweckt, aus welchen Gründen er das tut.

Aber wenn ich hier so sitze, wünsche ich mir doch jemanden, einen Freund, mit dem ich das tun kann. Ich kann nicht abstreiten, dass dieses Gefühl schön ist. Aber es ist Harry.

Ich würde so gerne wissen, was in seinem Kopf vorgeht. Ich bin mir so unsicher, kann ihn nicht deuten. Aber wenn wir alles im Leben wüssten, wäre es dann überhaupt noch ein Leben? Das ist es doch, das Leben: Eine Reise. Eine Reise, die dich überall hin führen kann und überall durch. Du kannst alles sehen oder nichts – Dinge mitnehmen oder verlieren. Dabei ist nur eins sicher: Nichts im Leben ist sicher.

Keine Ahnung, wie lange wir so still da sitzen.

Ich folge meinen eigenen Gedanken. Ich habe heute so viele Dinge gespürt, dass ich mir schon gar nicht mehr sicher sein kann, was ich jetzt eigentlich fühle.

Bin ich sauer auf Zayn? Enttäuscht? Oder einfach nur erleichtert, dass er das nicht so gemeint hat?

Und über Harry zerbreche ich mir sowieso am meisten den Kopf.

Man sagt ja immer: niemand ist hundertprozentig „böse“, da ist immer ein winziges bisschen Gutes. Harry ist grau – gegenüber mir. Ich kann nicht sagen, was mehr überwiegt. Von außen betrachtet wahrscheinlich das Dunkle. Aber mein Gefühl hält viel mehr an den guten Dingen fest.

Ich habe mich richtig in seiner Umarmung entspannt. Es ist so ruhig, dass ich sogar meinen eigenen Herzschlag ganz leicht hören kann. Gleichmäßig, langsam.

Ich bilde mir sogar ein, Harrys Herz zu spüren, an meinem Rücken.

„Ist dir immer noch kalt?“, reißt mich Harry plötzlich aus meinen Überlegungen.

„Nein, ist ziemlich warm“, ich muss aus irgendeinem Grund lächeln.

Mein Ohr kribbelt, als er dicht daneben raunt: „Das liegt dann wohl an mir.“

Ich schüttele grinsend den Kopf.

Und dann fällt mir ein, dass ich vielleicht langsam mal auf mein Handy gucken sollte, um zu schauen, wie spät es ist, da mich meine Eltern auch irgendwann wieder erwarten.

Halb sieben – eine halbe Stunde habe ich noch.

„Ich muss los“, sage ich und drehe meinen Kopf zu Harry.

„Wie schade“, schmunzelt Harry und fährt mir mit seinem Daumen über meine Unterlippe. Atemlos sitze ich still, rühre mich nicht. Wie zu Anfang ist es wie eine brennende Spur, die auf meiner Haut gezogen wird. Aber es ist angenehm warm, nicht verkohlend heiß.

Bilder von Harry, als er mich geküsst hat, schießen mir erneut durch den Kopf und ich merke, wie sich meine Wangen erneut röten. Ich bin so leicht zu durchschauen.

Harry grinst und ich senke meinen Blick, beiße mir leicht auf die Unterlippe.

„Lass mich das lieber machen“, raunt Harry, dreht mich zu ihm um, sodass wir uns gegenüber sitzen, nimmt meine Handgelenke in seine Hände und küsst mich.

Irgendwie habe ich es auch schon erwartet. Aber ich habe trotzdem nichts gemacht, habe es geschehen lassen, lasse es geschehen.

Es ist sanfter, leichter, süßer als letztes Mal. Meine Haut kribbelt, überall, zieht sich von meinen Armen über meinen gesamten Körper.

Aus Reflex habe ich meine Augen geschlossen – andernfalls würde ich mich nur in Harrys Augen verlieren, falls sie offen sein sollten.

Und dann zieht er tatsächlich ganz leicht an meiner Unterlippe, wie angekündigt.

Er merkt wohl, dass mir dabei etwas unwohler wird und löst sich von mir.

Flatternd öffnen sich meine Augen, noch nicht ganz sicher darüber, wie sie schauen sollen.

„Ich hab doch gesagt, dass du mich genauso willst“, grinst Harry. 

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Ich weiß schon immer gar nicht mehr, wem ich die Kapitel widmen soll! :D

Deswegen, schreibt doch unten rein, falls ihr eins gewidmet bekommen wollt und dann mach ich das per Zufall oder so :)

Toxic Love (Harry Styles/Zayn Malik FF; AU)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt