Part 41 - Drunk

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Hey! :)

Noch eher ein Übergangspart, wobei hier wichtige Dinge angedeutet werden. Ab nächstem Part nimmt alles wieder richtig an Fahrt auf, sozusagen. Und wir kommen langsam zu einem der größten Punkte in der Geschichte! 

Danke für eure Votes & Kommentare, und viel Spaß! <3

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Part 41 – Drunk

(dt. betrunken)

„Lauren, kommst du? Wir fahren!“, brüllt meine Mutter geradezu durch die Wohnung.

„Ich komme!“, schreie ich zurück, nehme meine Jacke und tappe in den Flur, meine Tür hinter mir schließend.

Als wir schließlich im Auto sitzen, frage ich meine Eltern: „Und was sind das für Probleme, von denen du gestern gesprochen hast?“

Ich nehme mal an, es geht um das Übliche: Internet.

Meine Großeltern haben zwar einen PC, aber das heißt ja nicht, dass sie sich damit auskennen.

Meine Eltern werfen sich einen Blick zu. „Damit musst du dich nicht belasten“, antwortet meine Mutter gutmütig.

Ok, das ist neu. Sie bemerken wohl meinen fragenden Gesichtsausdruck. Aber sagen dennoch nichts mehr.

Ich hasse es, wenn ich wie ein Kind behandelt werde – schon klar, ich bin „erst“ 16. Aber da kann ich so viel diskutieren, wie ich will, da sind meine Eltern stur und bleiben bei ihrer festgefahrenen Meinung.

„Übrigens“, beginnt mein Vater, wirft mir einen kurzen Blick vom Fahrersitz aus zu, „Du hast doch letztens nach dieser Gang gefragt.“

Für eine kurze Millisekunde steht mir der Schock wahrscheinlich ins Gesicht geschrieben. Haben sie doch was mitbekommen?

„Heute stand in der Zeitung, dass sie wohl fast einen der Typen erwischt hätten“, fährt er fort und ich seufze vor Erleichterung fast laut auf.

„Ach, echt, wie das?“, frage ich, bemühe mich um eine neutrale Tonlage.

„Er scheint betrunken gewesen zu sein“, klärt mich mein Vater auf, „Aber er ist wohl noch rechtzeitig davon gekommen, wahrscheinlich mit der Hilfe seiner Freunde.“

„Als ob die da die ganzen richtigen Fakten nennen. Die schämen sich wahrscheinlich auch nur, dass sie sie immer noch nicht geschnappt haben“, grinse ich, versuche mich unter keinen Umständen zu verraten.

„Natürlich werden die nicht die komplette Wahrheit in der Zeitung schreiben“, schaltet sich meine Mutter ein. „Aber ich hoffe wirklich, dass sie bald hinter Gitter kommen. Das kann ja so nicht weitergehen.“

Danach ist es erst mal still gewesen, denn ich habe nicht gewagt etwas dagegen zu sagen. Weil ich ansonsten noch etwas Verdächtiges von mir gegeben hätte.

Jetzt sitze ich hier am Esstisch bei meinen Großeltern. Nicht besonders hungrig nach dem Gespräch im Auto.

Ich schweife ein wenig ab, denn wie immer handeln die Themen am Tisch von Politik und ähnlichem. Und ganz ehrlich, das ist wirklich nicht meine Welt.

„Hast du immer noch diese Schmerzen?“, ich horche plötzlich wieder auf. Die Frage hat meine Mutter gerade meinem Opa gestellt.

Schmerzen? Sind das etwa die Probleme, von denen die ganze Zeit gesprochen wurde?

Mein Opa murmelt irgendetwas Unverständliches.

„Er war ja schon beim Hausarzt, aber die haben nicht wirklich was gefunden“, sagt meine Oma stattdessen und tätschelt ihm den Arm.

Es sind die Eltern meiner Mutter, weswegen diese kurz durchatmet und dann, schon halb in Rage, anfängt: „Du kannst das nicht einfach ignorieren, lass dich wenigstens einmal im Krankenhaus durchchecken!“

Ich halte den Mund. Meine Mutter macht sich nur Sorgen, das weiß ich.

„Anna, beruhige dich“, meint mein Vater, an meine Mutter gewandt.

„Ich beruhige mich jetzt nicht!“, meine Mutter steht auf.

„Und du, unterstütz ihn nicht auch noch dabei“, schreit sie meine Oma an.

Ich senke meinen Blick, kauere mich unwillkürlich etwas zusammen.

„Bitte, Anna, beruhige dich“, sagt jetzt auch meine Oma.

„Kommt, wir gehen. Und ruft mich an, wenn ihr endlich beim Krankenhaus wart!“, meine Mutter stampft Richtung Haustür.

Mein Vater und ich werfen meinen Großeltern einen entschuldigenden Blick zu und folgen ihr dann, ziehen unsere Schuhe und Jacken an.

Meine Mutter ist unglaublich aufgebracht. All das nur, weil meine Oma vor unzähligen Jahren Krebs gehabt hat. Ab dort an ist sie misstrauisch und das sofort. Ich kann es ihr nicht verdenken. Ich bin damals noch viel zu jung gewesen, gerade mal drei Jahre alt. Habe natürlich noch nichts davon verstanden.

Sie atmet tief durch und schaut dann meine Großeltern an, die nachgekommen sind.

„Es tut mir leid, ich mache mir nur einfach Sorgen“, sie schließt sie in ihre Arme.

„Ich bringe ihn hin“, verspricht meine Oma.

„Ich werde ja gehen“, meint mein Opa und hebt entwaffnend die Hände.

„Gut“, meine Mutter lächelt wieder. In ihren Augen glitzern sogar Tränen.

Und ich stehe hier immer noch, fühle mich etwas unwohl in meiner Haut. Wenigstens hat meine Mutter das Haus nicht im Streit verlassen.

Der Besuch ist nicht besonders lang gewesen, sodass wir am Nachmittag schon wieder zuhause sind.

Ich frage meinen Vater nach der Zeitung, aber er hat sie schon weggeschmissen. Na toll.

Ich könnte online nachschauen, aber wahrscheinlich sagt mir der Artikel auch nicht viel mehr, als mein Vater.

Ich muss nicht lange überlegen. Meine Vermutung ist, dass Zayn der Betrunkene gewesen ist. Weswegen er auch so durch den Wind ist, vielleicht hat er sich deswegen „die Kante gegeben“.

Einerseits würde ich es so gerne wissen, andererseits möchte ich mich nicht darin verwickeln lassen.

Aber wie auch immer, das muss ich heute Abend nicht mehr entscheiden.

Es kann warten.

Denn Vergangenheit ist Vergangenheit und kann sowieso nicht mehr geändert werden. 

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Das Bild musste ich bringen, haha :D

Toxic Love (Harry Styles/Zayn Malik FF; AU)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt