Hallo! :)
Weiter gehts mit einem längeren Part! :D
Danke für eure Votes & Kommentare! <3
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Part 38 – Because in darkness, light can shine brighter.
(dt. Denn in der Dunkelheit kann Licht heller scheinen.)
Zuallererst ist da diese allesumfassende Stille.
Ich höre nichts außer meinen eigenen, etwas aus der Ruhe gebrachten Atem.
Wir sind allein, so allein, tief im Wald. In diesem Wald, wo alles begonnen hat.
Ich habe nicht gewusst, dass eine so breite Straße hier durch führt, dass ein Auto sie passieren kann. Aber ich bin eines Besseren belehrt worden.
Wieso habe ich nichts gemerkt? Ich bin so in Gedanken gewesen, dass alles um mich herum verschwommen ist, ich es einfach vollkommen ignoriert habe.
Aber jetzt muss ich meine Umgebung mustern, werde mit ihr konfrontiert.
Mein Blick fällt auf den See, zwischen den hohen Bäumen. Vollkommen still liegt er da.
Wenn ich die Augen schließen würde, könnte ich mir die Szene vor zwei Wochen bildlich vorstellen. Meine Angst vor Harry, meine Dummheit erst überhaupt herzukommen.
Und nun stehe ich hier, Tage später. Durch Harry und die anderen Vier bin ich verhindert worden zum See zu gelangen, durch Harry bin ich jetzt doch hier. Schon komisch, wie sich Dinge in unserem Leben so miteinander verknüpfen und zu einem Strang vereinen.
Harry muss wohl meinen überraschten Blick bemerkt haben.
„Hey, was ist los?“, sagt er neben mir und ich realisiere erst jetzt, dass er immer noch so nah neben mir steht.
„Vor zwei Wochen wollten wir eigentlich hierher“, erkläre ich ihm.
„Ich weiß“, er grinst, zieht mich mit sich in Richtung See.
„Woher?“, frage ich verwirrt.
„Ist das nicht offensichtlich? Ihr wolltet euch ja sicher nicht nur im Wald verirren, oder?“, er lässt sich auf eine relativ gut bewachsene Rasenfläche fallen.
Am Ufer des Sees wachsen Blumen, sogar ein paar Seerosen schwimmen auf dem Wasser.
Eigentlich ist es ziemlich schön, könnte sogar romantisch sein, wenn es nicht Harry und ich wären.
Und genau das ist der springende Punkt: Harry und ich. Immer wenn ich ihn ansehe, muss ich automatisch an seine Küsse denken. An überhaupt alles von ihm.
Ich erwische mich dabei, wie ich überlege, ob er wieder sie dabei hat. Seine tödliche Waffe. Eine Waffe, mit dem er vielleicht schon jemanden verletzt oder gar getötet hat.
Und dennoch habe ich nicht mehr so sehr das Bedürfnis wie am Anfang schreiend das Weite zu suchen und die größtmögliche Entfernung zwischen uns zu bringen.
Ich setze mich neben ihn, aber so, dass wir uns nicht berühren. Denn auch das würde mich nur wieder verwirren. Und außerdem weiß ich nicht, wie lange er diese Fassade aufrechterhält. Wie lange er noch so „nett“ ist.
Das Gras piekt nicht, es ist die Sorte Gras, die weich und nahezu fluffig ist.
Ich streife gedankenverloren mit meiner Hand darüber.
Erstaunlicherweise hat Harry keine Anstalten gemacht, näher zu kommen.
Stattdessen schaut er auf den See, als würde er etwas suchen, wie eine Welle, aber er wird sie nicht finden, denn auf Seen gibt es keine Wellen. Er weiß es, aber er sucht trotzdem weiter und gibt noch nicht auf.
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Toxic Love (Harry Styles/Zayn Malik FF; AU)
Fanfiction~ Der Wald ist dunkel, voller Gefahren. Du solltest nachts nicht mehr dort herumirren. Aber ich bin froh, dass du es tust. Froh, dich gefunden zu haben. Deine blasse Haut leuchtet fast gespenstisch aus der Schwärze hervor. Du hast Angst, aber du ges...
