Hallo! :)
Ein neuer Teil für euch, ich hoffe er gefällt euch! <3
Danke für alle bisherigen Leser, Kommentare & Votes - ich weiß, das schreib ich jedes Mal, aber es ist so, ich freu mich wirklich sehr darüber! :)
Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir eure Meinung da lasst, damit ich weiß wie ihr's findet. :)
Viel Spaß beim Lesen! :D
Widmung geht an xRockPanda, weil du immer so nette Kommentare schreibst! :)
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Part 7 - Fear
(dt. Angst)
Das Abendessen mit meinen Eltern ist unangenehm.
Am liebsten würde ich mit allem herausplatzen – aber gleichzeitig für immer schweigen.
Denn wenn ich es ihnen sage, besteht die Gefahr, dass Harry ihnen etwas antut.
Ich weiß nicht, ob ich es ihm zutraue. Ich kenne ihn ja nicht.
Wer weiß, zu was er fähig ist?
Vielleicht blufft er nur, um mir Angst einzujagen und um mich zu erpressen.
Aber falls nicht…
„Alles in Ordnung, Lauren?“, fragt mich meine Mutter besorgt.
Ich nicke und lächele leicht.
In dem Moment bin ich so froh, dass ich so tolle Eltern habe.
Klar, wir verstehen uns nicht immer, aber die meiste Zeit ist alles harmonisch.
Außerdem habe ich immerhin noch beide Elternteile, im Gegensatz zu Skye und Ginger…
Schweigend essen wir weiter, nur die monotone Stimme des Nachrichtensprechers tönt aus dem Fernseher. Mein Vater liebt es die Nachrichten anzusehen.
Ich werfe einen Blick auf die Uhr. Acht Uhr. Ich beschließe heute etwas früher ins Bett zu gehen.
Gegen zehn, nehme ich mir vor.
Ich bin unglaublich müde, von der ganzen Aufregung und auch von meinem gestörten Schlafrhythmus aufgrund letzter Nacht.
Nach dem Essen räume ich wieder alles in die Spülmaschine und gehe dann in mein Zimmer.
Ich liebe es, im Erdgeschoss zu wohnen. Es gibt mir einfach ein besseres Gefühl, auch wenn ich nicht wirklich Höhenangst habe.
Ich schlage die Zeit rum, indem ich ein paar Folgen von „Vampire Diaries“ anschaue. Ich kenne sie schon, schließlich ist es meine Lieblingsserie, aber trotzdem macht es einem Spaß sie anzuschauen. Es ist sowas wie vertrautes Terrain.
Ich seufze und sehe auf die Uhr. Doch schon halb elf. Meine Augen bleiben kaum noch offen, ich spüre plötzlich die Erschöpfung. Ich schlurfe ins Bad, ziehe mich um und putze mir die Zähne.
„Gute Nacht“, rufe ich meinen Eltern zu, was sie fröhlich erwidern. Sonst bin ich wacher als sie…
Ich möchte mich gerade in mein Bett legen, als mein Handy kurz klingelt. Eine SMS.
Während ich darauf zulaufe, sehe ich, dass ich vergessen habe, die Rollläden herunterzulassen, aber ich checke zuerst mein Handy.
Eine SMS von einer unbekannten Nummer: Wirklich schade, dass du dich nicht in deinem Zimmer umgezogen hast. Aber ich hab Geduld.
Geschockt starre ich auf den Bildschirm. Wie oft habe ich sowas im Fernsehen gesehen oder in Büchern gelesen. Ich hätte nie geglaubt, dass mir sowas einmal passiert.
Ich rühre mich nicht, weiß nicht, was ich machen soll.
Ich bin mir relativ sicher, dass die Nachricht von Harry kommt.
Dafür hat er also meine Nummer gebraucht.
Um mich zu stalken und mir dann gruselige Nachrichten zu schreiben. Mit perversen Andeutungen.
Gänsehaut zieht sich über meinen Rücken, als mein Handy erneut klingelt.
Was denn, so überrascht?
Und dann, nach einigen Sekunden:
Du siehst ziemlich süß aus, wie du da so verloren herumstehst. Arme, kleine Lauren. Hast du Angst? Was ist denn los?
Sprachlos sehe ich den Bildschirm an. Das kann doch nicht sein Ernst sein!
Lass mich in Ruhe, tippe ich ein und drücke auf Senden.
Dann laufe ich rüber zum Fenster und schaue raus, versuche ihn ausfindig zu machen.
Ich kann ihn nicht entdecken, alles ist schwarz.
Genauso wie im Wald und ich spüre seine Lippen wieder auf meinem Hals.
Die Erinnerung ist zu real und ich zucke zusammen, als mein Handy erneut hinter mir ertönt.
Nein. Schlaf gut, Lauren. Ich werde da sein und über dich wachen.
Ohne nachzudenken, lasse ich die Rollläden herunter und lasse mich dann zu Boden sinken.
Sitze dort mit angezogenen Knien.
Er macht mir so verdammt viel Angst.
Ich möchte nicht mehr seine Worte lesen, Worte, die ihm durch den Kopf gehen, deswegen mache ich mein Handy aus.
Ich muss zur Polizei gehen – alles andere wäre dumm. Aber es bereitet mir Bauchschmerzen, denn ich kann einfach die Angst nicht abstellen. Ich würde Harry jetzt definitiv zutrauen, dass er mir folgt, dann sofort sieht, was ich vorhabe und seine Drohungen wahrmacht.
Ich stehe wieder auf und schlüpfe in mein Bett, mache mein Licht aus und kuschele mich tiefer hinein, als ob das alles Böse aussperren würde.
Ich hab Angst einzuschlafen, Angst vor möglichen Träumen.
Aber ich kann es nicht verhindern.
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Dieses Mal ein nicht so langer Part - das variiert bei mir immer. :D
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Toxic Love (Harry Styles/Zayn Malik FF; AU)
Fanfiction~ Der Wald ist dunkel, voller Gefahren. Du solltest nachts nicht mehr dort herumirren. Aber ich bin froh, dass du es tust. Froh, dich gefunden zu haben. Deine blasse Haut leuchtet fast gespenstisch aus der Schwärze hervor. Du hast Angst, aber du ges...
