Valentina, das Mädchen aus Kennsings!

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Alles scheint verloren, seit ich weiß dass ich nicht mehr ich bin, alles scheint vorbei, weil mein altes ich nicht mehr exestiert, ich bin nicht mehr länger Valentina aus Kennsings, ich bin eine Verdammte, ein Teil eines Alptraums, gefangen in meiner eigenen Schuld. Wie es dazukam, nunja, es fing alles an mit diesem Buch, nein eigentlich mit Kaffee.

Eine Ewigkeit zuvor. Die Geister die ich rief, packten mich. Diese schwarze Nebelgestalt, sie war aus dem Buch gestiegen. Es hört sich an wie ein Märchen, ja es ist auch eins, aber nicht die Art, die einem Moral schenkt. Ich hatte keine Chance auszuweichen, es entführte mich und brachte mich zu weiß Gott was für einen Ort. Ich weiß nicht wo ich bin, ich weiß nicht was ich hier tue, ich weiß nicht wieso es gerade mich trifft. War das vielleicht, die Rache dafür weil ich das Märchebuch schlecht gemacht hatte? Was wusste ich schon, es ist nicht gerade das Normalste der Welt. Dieser Nebel, es hatte so viele Stimmen so viele Gesichter in sich, unzählige Buchstaben und Wörter, ich wurde verrückt, weil sie nicht aufhörten zu sprechen, ich schrie, doch natürlich hörte mich niemand, wir flogen über den Wolken. Die Nacht war kalt und eisig, ich frohr. Ich spürte wie wir anfingen immer weiter zu sinken. Die Teile von diesem Monster brachen ab und verteilten sich über der Erde. Es zerfiel wie ein Puzzel. Ich fragte mich was wohl passieren würde wenn es komplett brach, würde ich dann fallen? Es ließ mich los, ich sauste zu Boden, ich schrie, aber es änderte sich natürlich nichts an meiner Situation. Meine Haare federten ein wenig von der Schnelligkeit ab, aber sterben würde ich trotzdem. Ich erreichte den Boden und stürtzte in einen Sarg, er flog zu. Ich hatte keine Zeit um mich auf das Adrenalin, den Aufprall oder überhaupt auf das alles vorzubereiten. Er war zu Hälfte aus Glas, ich versuchte ihn aufzustoßen, doch nichts rührte sich. Panik, ich wütete in der Aufbewahrungsstätte und brach schließlich kraftlos und verärgert über mich selbst in mich zusammen. Als ich die Augen wieder öffnen wollte ging das nicht, ich fühlte wie ich gerade lag, meine Hände gefaltet, wie als wäre ich tot. Ich versuchte krampfhaft mich zu rühren, auf jede erdenkliche Art und Weise, doch es blieb alles steif. Nicht einmal weinen konnte ich. Was war nur mit mir geschehen?

Im Schatten der Königin #PlatinAward2018#iceSplinters18Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt