Kati und Daniel halfen mir aufzustehen, schließlich rannte Dner gerade nur weg. Auf dem Weg zum Auto stützte ich mich vor allem auf Daniel, da der Schmerz mich betäubte und mir immer wieder schwarz vor Augen wurde. Als ich endlich vorne im Auto saß, beschloss ich die Beiden zur Rede zu stellen.
"Ich hab nur eine Frage, warum?" meinte ich zu beiden
"Es ist einfach so passiert würde ich sagen. Aber schon länger, denn naja Dner ist alles was ich jemals wollte, aber es passt nicht mehr. So leid es mir auch tut. Er ist immer auf Reisen und ich warte auf ihn. Doch er schafft es nicht mehr zu mir zurück zu kommen. Er liegt neben mir im Bett und hält mich im Arm, aber gedanklich und mit seinen Gefühlen ist er so unendlich weit weg. Da kann ich ihn nicht mehr erreichen. So leid es mir tut, aber das zwischen ihm und mir war wohl nicht für die Ewigkeit bestimmt. Dann hab ich Daniel bei einer Party kennengelernt. Wir haben uns auf Anhieb sofort gut verstanden und trafen uns öfters. Natürlich fiel es mir nicht leicht mir selbst zu gestehen, dass das mit Felix nicht so prickelnd war wie ich gewollt hätte. Ich hatte Angst, du oder wer anders würde es bemerken und so klammerte ich mich immer mehr an ihn. Vielleicht hat er es selbst bemerkt, aber naja ich schätze es ist vorbei zwischen uns." erklärte sie mir und irgendwie sah sie traurig aus.
Ich hatte Mitleid mit ihr und blickte aus dem Fenster. Meinen Kopf legte ich an die kalte Fensterscheibe und ich schloss die Augen.
"Alles okay izzi?" fragte Daniel besorgt
"Ja, es geht schon." murmelte ich und versuchte den Schmerz auszublenden. So döste ich etwas vor mich hin, bis wir vor dem Krankenhaus standen.
"Komm Alex, wir bringen dich zur Notaufnahme " meinte Kati und half mir aus dem Auto. Jedoch krachten meine Beine unter mir weg und ich kippte um wie ein Sack Reis. Hätte Daniel mich nicht gefangen wäre ich mit dem Gesicht vorraus auf den Boden gekracht.
"Oh shit" murmelte ich nur schwach, bevor ich endgültig in meine Traumwelt fiel und mir schwarz vor Augen wurde.
Als ich wieder zu mir kam lag ich auf einer Art Liege. Gerade als ich mich aufsetzte ging die Türe auf.
"Ihre Freunde haben sich schon Sorgen gemacht" sagte ein junger Arzt, welcher gerade mit wehendem Kittel ins Zimmer kam.
"Naja, ich bin ja wieder da" antwortete ich und blieb sitzen.
"Nur in welchem Zustand sie hier sind ist etwas anderes" er sah mich besorgt an
"Also, wer hat ihre Nase so zugerichtet?" fragte er
"Muss ich Ihnen das erzählen?" murrte ich
"Nein, eigentlich nicht, aber sie sehen so aus als ob es sie sehr beschäftigt. Man kippt nicht wegen einer eventuell gebrochenen Nase um. Also steckt mehr dahinter und ich weiß dass es sie beschäftigt." besorgt musterte er mich
"Naja, also ein Kumpel von mir war eigentlich mit dem Mädchen draußen zusammen. Aber sie haben sich wohl auseinander gelebt. Als ich dann Kati und Daniel zusammen gesehen hab, gab ich Felix Bescheid. Er kam und tickte voll aus. Naja, dann wurde halt ich unfreiwilliges Opfer seines Zorns." redete ich leise vor mich hin.
"Aber normal ist er gar nicht so, denken Sie nichts falsches. Eigentlich ist er immer nett und zuvorkommend. Und naja, er ist halt ausgetickt, das passiert jedem mal."
"Süß wie du ihn verteidigst" meinte der Arzt nur.
"Deine Nase ist übrigens wirklich gebrochen" sagte er, nachdem er sie gründlich abgetastet hat.
Louis, das stand zumindest auf seinem Schildchen, macht mir eine Art festes Pflaster auf die Nase und vereinbarte einen Termin zur Kontrolle.
"Und bitte pass immer auf, bei was auch immer. Ich habe deine Nase so fest gemacht, dass sie wieder gerade zusammenwachsen sollte. Doch wenn etwas dagegenkommt kann ich für nichts mehr garantieren" lachte er und hielt mir die Tür auf.
"Ich werde es versuchen" meinte ich immer noch lächelnd, nahm den Terminzettel und ging aus der Tür.
"Und sollte irgendetwas sein, dann einfach anrufen, okay?" rief er mir nich hinterher
"Jap" gab ich zurück und lief weiter den Gang entlang auf der Suche nach dem Warteraum.
DU LIEST GERADE
depressed #Dizzi
Fanfiction„So standen die beiden da und küssten sich, als die Schneeflocken vom Himmel fielen."
