Elbenkind

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Stumm saß Nihal zwischen den Kinder und strich einem Elbenmädchen sanft über das blonde Haar, welches seinen Kopf in ihren Schoß gebettet hatte. Leise summte Nihal dabei ein Lied, es war ein Schlaflied.
All diese Kinder, zwischen denen Nihal saß, es waren sich über 20, alle hatten sie ihre Eltern verloren. und waren nun Waise. "Und eines Tages, werden wir uns wieder sehen." sang Nihal leise und hell, ehe sie sich zu den Mädchen runterbeugte, sie sanft aufs Haar küsste, sie unter dem Oberkörper fasste und sie sanft auf ihrem Bett ablegte. Sie blieb noch zwischen den kindern sitzen und sah jedes einzelne von ihnen an. "Ich bringe euch heim. Wenn wir uns wiedersehen, bringe ich euch heim, meine Kinder." versprach Nihal leise und stand auf. Vorsichtig, um die kleinen Blühten nicht zu wecken stieg Nihal über die Kinder hinweg, ehe sie leise Trippelschritte hinter sich hörte. Sie blieb stehen und drehte sich um. Schon in seinen jungen Jahren, stieg ein kleiner Junge über seine Brüder und Schwestern hinweg und folgte Nihal. Wortlos streckte Nihal ihm die Arme hin und hob ihn hoch. Über die Kinder hob sie ihn hinweg, ging dann in die Knie und stellte den Jungen vor sich ab. "Werdet ihr uns wirklich heim bringen, Königin?" fragte er leise. Er war noch sehr jung. In seinen Augen sah Nihal nicht ihr Spiegelbild sondern leid, Trauer und Einsamkeit. Sie lächelte ihn traurig an, strich ihm über die Wange und wischte so eine kleine Träne weg. "Wie ist dein Name mein Kind?" wollte sie wissen. "Lanthir(Wasserfall) Herrin." erwiderte der kleine Junge. Nihal strich ihm das Haar zurück und nahm sein Gesicht in ihre zarten Hände. "Ich werde euch heim bringen, Lanthir mein Sohn.- Ihr seid meine Kinder, jedes einzelne von euch und ich werde meine Kinder nach Hause bringen. Das schwöre ich dir." versprach Nihal und sah Lanthir fest in die Augen. Der befreite sich aus ihrem Griff, legte die Arme um ihren Hals und vergrub das Gesicht in ihrem vollen Haar. Nihal schloss die Arme um das Kind und drückte es an sich. "Wir kommen heim, ich will sterben wenn nicht." flüsterte Nihal und strich dem jungen sanft über den Hinterkopf. "Ihr seid die Königin. Ihr könnt alles." hauchte der Junge als Antwort in Nihals Haar. "Atenio(Auf Wiedersehen) Lanthir." flüsterte Nihal und löste langsam ihre Arme von dem Jungen. "Lend vaer.(Gute Reise)" ließ der Junge auch von ihr ab und huschte leichtfüßig zurück in sein Bett. Nihal blieb noch an den knien und sah Lanthir nach, bis dieser sich wieder hinlegte, erst dann erhob Nihal sich und wandte sich zum Gehen ab. Der Rock ihres Lederüberkleid wehte, als Nihal die Treppen zu dem Lager der Gefährten hinunter lief. Kaum erreichte die das Lager, waren die Drei, welche noch wach waren, auf den Beinen. Boromir, Aragorn und Legolas. "Ihr seid noch wach." stellte Nihal überrascht fest. "Hier." erwiderte Aragorn und warf ihr ihren Waffengut zu, in dem ihr Schwert steckte. Mit einer Hand, fing Nihal ihn Locker ab, warf einen Blick auf ihr Schwert und ließ ihn dann sinken. Sie sah zu den beiden Menschen und dem Elb auf. "Ich kann das nicht allein schaffen, das weiß ich nun. Wenn ich siegen will, mein Reich zurück erobern will, dann brauche ich eure Hilfe. Doch ebenso braucht ihr meine. Ihr könnt diesen Krieg nicht gewinnen ohne mich und das was von meiner Armee noch übrig ist und ebenso brauche ich euch. Das weiß ich jetzt." gestand Nihal. Langsam trat Aragorn vor und wähle seine worte mit Bedacht. "Du hast Recht, es wird zu Schlachten kommen und da werden wir eine Arme brauche die unter dem Banner von Enyaliê reitet. Eine Armee, die unter dem Banner, der Königin reitet. So bist du in ganz Mittelerde bekannt, überall spricht man, als die Königin  von dir. Das ist nun der größte Trumpf den wir haben. Dir werden die Könige und Heerführer Gehör schenken wenn du vortrittst. Dir werden sie folgen, wenn du fragst auf welcher Seite sie stehen. Doch du hast Recht, allein kannst du das nicht schaffen. ich weiß, wir wissen du willst dein Reich zurück und Vergeltung für das, was man dir und deinem Volk angetan hat." Nihal hielt seinem Blick stand. "Und die wirst du bekommen. Du wirst sie bekommen und heimkehren, mit deinen Kindern." versicherte Aragorn ihr. Nihal löste ihre Augen von Aragorn und sah zu Legolas. Er sah sie mit einem Lächeln an, das mit Stolz getränkt war. Er nickt einmal. "Mit der Gemeinschaft des Ringes, wird sich Mittelerde und das Haus Enyaliê, aus der Asche erheben und erneut erstrahlen, wie Diamanten in ersten Licht des Tages." lächelte Nihal majestätisch.

Nihal lag in dieser Nach noch lange wach und sah dem Ringträger beim Schlafen zu. Bis jetzt hatte sie nur interessiert ihr Reich zurückzubekommen, nichts anderes. Doch nun hatte Herrin Galadriel ihr die Augen geöffnet. Es gab einen Grund das Nihal nun hier bei dem Hobbit war. Die Valla hatten sie hier her geschickt um ihm, dem Ringträger den Weg zu ebenen, auf welche Weise auch immer. Würde sie ihm helfen, würde er durch sein bestehen ihr helfen.
Nihal würde ihn beschützen auch ihn würde sie wieder nach Hause bringen, so wie ihre Kinder.
Nihal wandte den Blick von Frodo ab und sah zwischen den Baumkronen zu den Sternen hinauf. 

Ganz leise flüsterte sie: "Arina, ich bin auf dem Weg zu dir. Ich komme dich holen."

Bloodrain (Herr der Ringe FF Legolas FF)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt