Für den Anfang

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Es war am späten Abend, als Nihal in ihrem Zimmer auf das Dienstmädchen wartete. Das Haar hatte sie sich bereits selbst gekämmt und über ihre Schulter nach vorne gelegt. Nun musste sie nur noch aus dem Kleid raus und ins Bett. Fünf Tage hatte Nihal nicht richtig geschlafen und nun freute sie sich auf nichts mehr, als eine Nacht in einem weichen, warmen Bett zu schlagen und am nächsten Morgen ohne Rückenschmerzen aufzuwachen.
Als es bestimmt an der Tür klopfte sah Nihal leicht über ihre Schulter und erwiderte: "Mae."
Doch es kam kein Mädchen durch die Tür hinein.
"Legolas." stellte Nihal fest, als der blonde Elb durch die Tür trat.
"Ich weiß, nicht die welche du erwartet hast." gestand Legolas und schloss die Tür hinter sich.
Er hatte Umhang und Lederschoner abgelegt und trug nur sein blaues Seidenhemd und seine graue Hose, welche in den Stiefeln steckte.
"Allerdings." erwiderte Nihal und stand auf. "Kann ich dir irgendwie helfen?" fragte Nihal und sah Legolas erwartend an. Ihre Hände hatte sie vor der Brust verschränkt.
"Vielleicht, wollte ich dich einfach nur sehen." hielt Legolas ihrem Blick stand.
"Geht das wieder los." wandte sich Nihal genervt ab.
"Verdrehe nicht die Augen, junge Dame." mahnte Legolas sie.
"Sprich nicht mit mir, als wärst du dein Vater." gab Nihal trotzig zurück.
Legolas atmete einmal tief durch, schloss einen Moment die Augen und machte dann einen Schritt auf Nihal zu, welche mit dem Rücken zu ihm stand.
"Nihal, hör mich an." forderte Legolas.
"Warum?" fragte Nihal und drehte sich, mit fliegendem Rock um. "Soll ich mir ein viertes Mal anhören, wie sehr du mich doch liebst und dass du bei mir bleiben willst?" fragte Nihal und zeigte mit der Hand auf Legolas.
"Das nützt mir gar nichts, wenn du in der Schlacht fällst. Hörst du, gar nichts. Verloren habe ich dich dann so oder so. Nur der Schmerz wird schlimmer sein." erklärte Nihal mit bebender Stimme. Mit zitterndem Blick sah Nihal Legolas in die Augen und er fixierte sie mit seinem Blick.
Ließ sie nicht zur Seite ausweichen, wegsehen, sich umdrehen. Er verhinderte jegliche andere Reaktion von ihr, als sie welche folgte.
"Verdammt." gab Nihal zischend von sich, stand mit zwei Schritten vor dem Prinzen, fasste ihn mit beiden Händen am Hals, zog sich an ihn ran und legte ihre Lippen auf seinen ab. Schnell schloss Legolas die Augen und holte tief Luft, ehe er beide Arme um Nihals Taille warf.
Nihal schlug die Hände auf seine Schultern, sprang vom Boden ab, warf die Beine um seine Hüfte und einen Arm fest um seine Schultern.
Mit Nihal in den Armen drehte sich Legolas herum, riss die Seidenvorhänge an Nihals Bett zur Seite und fing sich mit einem Arm auf der Matratze ab.
Mit einem Satz hob er Nihal weiter zum Kopfende hoch und ließ dann seinen Körper auf ihrem schwer werden. 
Eine Hand schob Legolas in Nihals volles Haar, mit der anderen fuhr er ihren Rücken nach oben, bis zu der Schnürung. Mit einem Zug an der Schnur, war die Schleife offen.
Nihal krallte sich an Legolas Schulterblättern fest, als er sie aufrichtete, die beiden Verschlusshälften des Kleides packte und sie zur Seite riss.
Mit einem reißenden Geräusch gab die Leinenschnur nach und der Rückenausschnitt des Kleides ging auf.
Als Legolas die Elbin auf das Bett zurückfallen ließ, welcher das Kleid bereits über die Schultern nach unten rutschte, richtete er sich auf und zog sich schwungvoll sein Hemd nach oben aus. Er schmiss es zur Seite weg auf den Boden und lehnte sich dann wieder zu Nihal runter.
Mit einem lauten aufatmen warf Nihal den Kopf in den Nacken, kratzte Legolas über den Rücken und gab einen leisen Schrei von sich, als Legolas sie leicht in die Halsbeuge reinbiss, dabei Hielt er Nihal die ganze Zeit über fest im Arm.

Ruhig Atmend, den Kopf auf Legolas Schulter abgelegt lag Nihal in seinem Arm, strich mit der Fingerspitze über das Muster von seinen Bauchmuskeln und sah dabei Löcher in die Luft.
"Was denkst du?" fragte Legolas etwas heiser und strich Nihal mit den Fingerrücken sanft über den Oberarm.
"Nichts bestimmtes." erwiderte Nihal müde und legte den Kopf etwas weiter auf Legolas Brust ab.
Legolas zog einen Mundwinkel zu einem leichten Lächeln nach oben und gab Nihal einen Kuss auf das Haar. Doch als er sich zurücklehnen wollte, atmete Nihal schnell auf: "Warte."
Legolas verharrte in der Bewegung und sah auf Nihal runter.
"Gib mir noch einen." murmelte sie, ohne ihn anzusehen.
Wieder lächelte Legolas, legte Nihal eine Hand auf die Schläfe, schloss die Augen und gab ihr einen langen Kuss auf den Scheitel.
"Wenn dir eines Tages mal was passiert, werde ich mich genau daran erinnern." flüsterte Nihal und legte den Kopf in den Nacken um ihn ansehen zu können.
"Nur daran?" fragte Legolas, zog Nihal sanft die Decke weiter über die Taille und strich ihr wieder über die Schulter.
Nihal sah ihn einen Moment lang an. Dann nickte sie. "Ja, nur an diesen einen Kuss." flüsterte sie.
Mit einem leichten Lächeln strich Legolas ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht und stupste einmal ihre schmale Nase an.
"Ich werde mich an mehr erinnern, als nur an das." versicherte Legolas ihr mit leiser Stimme und legte ihr die Hand auf die Wange.
Mit einem leichten Lächeln stemmte Nihal sich von seiner Brust hoch und lehnte sich über ihn.
"Können wir es für die nächste Zeit einfach so dabei belassen, wie es jetzt ist?" fragte Nihal und strich Legolas sanft über die spitzen Ohren.
"Für den Anfang." erwiderte Legolas und strich Nihal über den Rücken.
Nihal nickte zustimmend.
"Du bist mir nicht egal, gerade du. Aber für mehr bin ich einfach nicht bereit. Nicht solang die Sterne so wie jetzt stehen." erklärte Nihal.
Mit einem ausatmen lächelte Legolas. "Das ist alles, was ich hören wollte." erwiderte er und zog Nihal wieder in seinen Arm runter.
Die legte den Kopf wieder auf seiner Brust ab und legte den Arm fest um seinen Körper.
"Wir werden diese Reise überstehen mein Schatz und danach, weiche ich nicht mehr von deiner Seite." flüsterte Legolas.

Bloodrain (Herr der Ringe FF Legolas FF)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt