Alec PoV
Ich musste über seine Hilflosigkeit grinsen. Unfähig etwas zu sagen lag er unter mir und starrte mich an.
„Möchtest du nichts sagen?"
„Nein...I-Ich meine ja", beschämt kniff er die Augen zusammen.
„Hey, sei nicht so, sieh mich an. Ich mag es dich zu ärgern, entschuldige. Und übrigens mag ich es, wenn du mich Engel nennst!"Er riss die Augen auf und seine Wangen wurden noch dunkler, bevor er schluckte.
„Das solltest du nicht hören!"
„Ich weiß. Und jetzt gib mir meinen Kuss, ich hab langsam Hunger", sein Mundwinkel zuckte nach oben.
„Danke", hauchte er und schloss die Augen, wartete.
Also beugte ich mich langsam vor und striff unsere Lippen kurz und süß, bevor ich mich wieder ganz von ihm entfernte und vors Bett stellte.Einige Sekunden dauerte es, bis er es merkte und er setzte sich mit vorgeschobener Unterlippe auf.
„Was war das denn?"
Ich lachte leise, als er anfing, sich anzuziehen. "Du bekommst noch einen, wenn du willst Schatz", ich sah genüsslich zu, wie seine Wangen sich gar nicht mehr beruhigen wollten und er so schüchtern wurde, die Hände in die Taschen des Kapuzenpullis schob und von einem Fuß auf den anderen trat.„Okay nein, Schatz ist nicht gut. Ich werde mir etwas ausdenken, etwas besonderes."
„Mhh tu, was du nicht lassen kannst", nuschelte er auf den Boden schauend und so trat ich vor ihn, legte beide Hände an seine Wangen und zwang ihn mich anzusehen. "Tschuldigung", murmelte ich lächelnd und er erwiderte es.„Okay wir müssen jetzt echt mal essen gehen", er lehnte die Stirn kichernd gegen meine Brust, während ich meine Arme ganz um ihn legte.
"Jap!"
Ich ließ meine Hand in seine fahren und zog ihn daran dann sanft zur Tür und hinaus.
Wir liefen die Treppe runter, es war schon hell und zugegeben auch irgendwie zu warm für unsere Kleidung, aber nach dem es gestern so geregnet hatte, waren wir in Kuschel Stimmung.
Es war wolkig draußen und ich hoffte, das Feld war nicht allzu nass geworden, sonst könnte das ein schmutziges Training werden.Ich führte ihn direkt in die Küche und hustete, als ich auf die Uhr sah, immerhin schon 14 Uhr.
„Setzt dich ruhig hin Mags, ich kann uns ein Sandwich machen."
Dankend nickte er und setzte sich auf einen der drei schwarzen Barhocker mir gegenüber, während ich ein Brett, Toast, ein Messer und ein paar andere Dinge aus dem Kühlschrank holte.„Wann beginnt dein Training?"
Ich legte kurz nachdenklich den Kopf schief. "Ummmm...... Vier. Genau, um vier ja. Und du musst heute nicht arbeiten?"
Er schüttelte den Kopf.
„Äh willst du was trinken? Hab ich ganz vergessen, du sagst sonst, wenn du was brauchst ja?"
„Ja, danke Alec."
Wir lächelten uns einen Moment einfach nur an, seine Augen strahlten glücklich, bevor ich weiter das Essen und uns zwei Gläser Saft machte.Da es ruhig im Haus war, nahm ich an, dass meine Geschwister mit ihren Freund|in weg waren und mein Vater sich mal wieder fast zu Tode schufftete.
„Was ist eigentlich mit deinen Eltern? I-Ich meine, sie sind nicht hier...."
„Oh, ja mein Vater arbeitet zu viel im Büro und meine Mutter ist mit einer Kollegin verreist. Sie haben nicht das beste Verhältnis ehrlich gesagt, aber es ist aushaltbar."Er nickte Gedanken verloren und ich schob ihm einen Teller mit zwei Toast hin, bevor ich mich mit meinem neben ihn setzte.
Während dem Essen herrschte eine angenehme Stille, das Radio spielte ein Lied nach dem anderen."Sollte ich jetzt heim?", fragte er leise, als wir fertig waren doch, es war erst eine viertel Stunde vergangen und ich wollte ehrlich gesagt nicht, dass er ging.
Ich wollte ihn nochmal im Arm halten....
„Du musst nicht, es reicht, wenn ich gegen zehn vor vier los gehe.
Ich könnte dich heim bringen, jetzt könnten wir, keine Ahnung, einen Film gucken oder so", bot ich hoffnungsvoll an, doch ein glückliches Lächeln bildete sich auf seinen weichen Lippen.
„Das wäre Klasse."Ich erwiderte sein lächeln und schob die Teller etwas zur Seite, bevor ich seine Hand griff und ins Wohnzimmer lief.
„Da niemand zuhause ist, können wir das gesamte Sofa beanspruchen", grinste ich und zog ihn auf besagtes Möbelstück.
Ich griff die Fernbedienung und legte mich hin, er saß irgendwie unsicher neben mir.
„Legst du dich zu mir?", murmelte ich und sah seinen Kopf mit roten Wangen hoch schießen, bevor er nickte und sich langsam nach hinten fallen ließ, sodass er letztendlich an meine Seite gekuschelt lag, wie schon den ganzen morgen.Ich schaltete einfach irgendeine Sendung ein, irgendwas mit Greys Anatomy, doch mein Blick wanderte eh schnell auf sein schönes Gesicht.
„Könntest du....durch meine Haare fahren oder so?", fragte er, mit dem Blick auf den TV, schüchtern und Sekunden später tat ich es, nur zu gerne.Sie rochen durch mein Bett bereits ein wenig nach mir, genau wie der Pulli und die Hose und ich liebte es wie verrückt.
Ich genoss diese Zeit ungemein, ich wollte schon lange wieder so etwas haben und jemanden an mich drücken.
Ich hatte wirklich das Gefühl, wir passten perfekt zusammen....Moment mal, was dachte ich da eigentlich?
Ich kannte ihn gerade vier Tage lang!
Oke ich sollte aufhören darüber nach zu denken und einfach tun was sich gut anfühlte....solange es mich nicht im Training einschränkte.
Schließlich sollte es nicht mein Team beeinflussen, Jace bekam das mit Clary auch hin.
Auch wenn er kein Captain war, aber ich tat es gerne. Ich mochte es, der Anführer zu sein.Er seufzte hin und wieder leise, vermutlich genoss er es genauso so und das brachte mich zum grinsen.
„Gefällt dir das?", hauchte ich.
„Hör auf mich zu ärgern", quiekte er verlegen und krallte die Hand in meinen Sweater um das Gesicht ein wenig darin zu verstecken.
Ich blieb einfach still, um nicht noch einen Kommentar zu bringen, er war ja zum tot knuddeln.Als ich ein weiteres mal auf die Uhr sah, seufzte ich: halb vier.
„Mags wir müssen uns langsam richten. Ich will wirklich super gerne noch weiter hier mit dir liegen, aber das geht leider nicht."
Er lächelte während er sich aufsetzte.
„Ich versteh das, ich will dich ja nicht aufhalten. Ich sollte sowieso auch mal heim." Er klang zwar genau wie ich, bedauerlich, aber nicht wütend und er lächelte lieb.•
Schmelzt. Schmelzt wie der Schnee in meinen Gedanken und die Schokolade in meiner Tasse oder so😂😙❤😈
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Love bet- Malec
FanfictionAlternatives Universum „Ich wette, dass du es nicht schaffst, dass Magnus Bane sich in 14 Tagen in dich verliebt!" Aber was ist, wenn Alexander Lightwood, der beliebte Quaterback, sich tatsächlich in den süßen Jungen aus der Bibliothek, Magnus Bane...