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Alec PoV

"Weißt du, Clary und Izzy kommen ab und zu auch mal vorbei, wenn wir Training haben, um in der Pause zu knutschen.
Vielleicht willst du morgen mitkommen, wo du arbeiten musst und wir uns sonst nicht sehen konnten. Wie wärs?"
Er biss sich auf die Unterlippe, was mich schmunzeln ließ, wie schnell ich ihn mit meinen Lippen aus dem Konzept bringen konnte.

„Wir müssen nicht knutschen", fügte ich leise und neckisch hinzu, als er abgelenkt auf meinen Mund starrte.
Er schüttelte schnell den Kopf und sah gerade aus.
„I-Ich würde gern kommen", antwortete er schnell und blieb stehen, da wir bereits vor seinem Haus angekommen waren.
Ich drehte ihn zu mir um und hob ihn an der Hüfte, leicht unter dem Tshirt, das ich sehr mochte.

Er griff in meine Jacke, ein Stück unter meiner Brust und sah mich zusammen gedrückten Lippen zu mir hoch.
„Und was möchtest du dann in der Pause machen?", fragte ich, während ich mich zu ihm runter lehnte, langsam und lächelnd.
„Ich weiß, dass du mich nur aufziehen willst", gab er von sich und schob die Lippe vor.
Ich war beeindruckt.
„Na schön, du hast recht. Wir reden darüber nochmal."

„Ähm, schreibst du mir, wenn du daheim bist und dran denkst?", fragte er vorsichtig und ich nickte.
„Ich verspreche es, das was letztes mal passiert ist, kommt nicht nochmal vor! Du wirst von mir hören ja?"
Er nickte zufrieden lächelnd.
Also legte ich meine Arme um ihm, eigentlich nur für eine kurze Umarmung, doch er hielt meinen Hals umschlungen und drückte das Gesicht rein.

„Ich werd dich vermissen", murmelte er an meine Haut.
„Ich dich auch, aber wir schreiben und sehen uns morgen schon wieder."
„Na du hast wenigstens ein Bild von mir", meckerte er, weshalb ich kicherte.
Sanft schob ich ihn von mir und zückte mein Handy, bevor ich die Kamera antippte.
„Bereit für unser erstes Selfie?", grinste ich, was er schief erwiderte.
„Dachte schon, du fragst nie! Aber musst du nicht mal....?"

Ich ging langsam um ihn herum, bis ich hinter ihm stand, einen Arm um seinen Bauch gelegt und die Lippen neben seinem Ohr.
„Ich hab extra mehr Zeit eingeplant, weil ich wusste, du könntest nicht so schnell loslassen." Er schlug mir leicht gegen den Arm und ich kicherte in sein Ohr, bevor ich den Arm hob und Selfie bereit richtete.
Mit einem Lächeln schoss ich das erste Foto, auf dem zweiten lehnte ich die Stirn gegen seine Schläfe, weshalb er rot wurde und schüchtern lächelte.
Auf dem letzten überraschte er mich, indem er mein Kiefer küsste, viel höher kam er nicht, dann verschwand das Handy wieder in meiner Tasche.

„Wir  setzten das hier fort, aber jetzt muss ich wirklich einen Abgang machen Schatz."
Ich sah seinen Atem ein Stück beschleunigen, wie immer, wenn ich ihm Kosenamen gab, ihn berührte, küsste oder sonstiges.
So wie er bei mir.
„Na schön, schick sie mir damit ich sie...", er stockte.
„Du meinst, damit du sie an gucken kannst, wenn du mich vermisst?"
Er verschränkte die Arme und sah auf seine Schuhe, mit denen er kleine Steinchen vor sich hin schob.
„Und wenn schon."

Ich lächelte und legte eine Hand an seine erhitzte Wange [war es eigentlich gesund, ständig rot zu werden?]
„Ich werde genau dasselbe tun", gab ich leise zu, weshalb er auf sah.
„Na gut, dann geh Alexander."
Er nahm mir die Tasche ab und legte die freie Hand unter der Jacke auf meine Brust, etwa an die Stelle wo mein Herz pochte, was ich wirklich niedlich fand.
„Wir sehen uns morgen Magnus."
„Bis morgen."

Abwartend sah er mich an, worauf ich grinsend die Lippen an seine Stirn legte und an ihm vorbei Richtung Schule lief, ein wenig zügiger, um früh genug zu sein.

Und tatsächlich war ich, nach Jace, der einzige, der schon da war.
Ich wechselte die Hose gegen eine knielange Shorts und schnappte meine Ausrüstung aus dem Spind, bevor ich mein Zeug reinstopfte. Wir hatten noch ein wenig Zeit, weshalb ich mein Handy griff und meinem Freund die Bilder schickte.

>Thinking of you ~ A💗<

Ja es war kitschig, aber er stand drauf und ich konnte mir seine Reaktion fast bildlich vorstellen.
Außerdem wollte ich seine Laune immernoch etwas anheben, nach diesem emotionalen Flashback.

Dann legte ich das Handy weg, denn nach und nach kamen auch die anderen und ich wollte ein wenig Zeit für meine Kumpels.
„Und alles fit?", fragte Jace in die Runde und alle stimmten zu.
Zugegeben, wenn jemand von tiefgründigen Sachen sprach, wussten wir nicht viel zu sagen außer 'shit'.
Ich holte sie dann manchmal in ein Einzelgespräch, schließlich kümmerte es mich, wie es ihnen ging.

Als wir gerichtet waren, liefen wir den Flur entlang, der raus aufs Feld führte und versammelten uns um unseren Trainer, welcher uns in vier Gruppen aufteilte, da wir auf vier Stationen trainieren würden: Klimmzüge, Liegestützte, Rennübungen und mein Favorit: das Simulationsmodell.
Ein Bock, aufgebaut wie ein Blocker, den man anrempeln musste, um zu üben.
Meine Gruppe machte diese Übung zuletzt, sodass ich mich die gesamten 60 Liegstütze, 20 Klimms und drei Runden ums Feld rennen darauf freuen konnte.

Mir die Hände reibend stellte ich mich an, als die Pfeife uns mitteilte, die Station zu wechseln.
Es dauerte etwas, da der Coach jeden zwei mal ließ, nachdem er mit Tipps an der Technik gearbeitet hatte, was ich sehr beeindruckend fand.
Aber endlich war ich dran.

Schnell ging ich in eine hockende Position und strich mir meine verschwitzte Strähne aus den Augen, den Helm hatten wir abgelegt.

'Ready'

'Set'

'Hut'

Auf den Pfiff stieß ich mich von der trockenen und festen Erde ab und verlagerte das Gewicht nach vorn, um Kraft aufzubringen, doch leider rutschte ich auf dem Gras ab, knickte mit meinem rechten Fuß weg und prallte mit Kopf heftig gegen Bock.

Mit einem fiesen Knacksen ging ich zu Boden, während ein Schmerz meinen Nacken und Fuß durch zog.
Mein Sichtfeld mit dem Himmel und Lukes besorgtes Gesicht über mir verschwamm und so schloss ich die Augen, bevor die Welt um mich herum taub wurde.

Shit happend...❤🙏😳
Sry fürs nicht Posten, dachte ich hab schon.... & man kann gerade in einer Zeit, wo man Abschluss macht, nicht sehr viel schreiben, entschuldigt👑

Love bet- MalecWo Geschichten leben. Entdecke jetzt