POV: Natalie
Nachdem Ahri ihre Tür geräuschvoll geschlossen hatte, widmete ich mich meiner Körperpflege. Ich war aufgrund meines Arbeitsrhytmuses schon lange nicht mehr baden und ich merkte, wie es allmählich wieder Zeit dafür wurde.
Ich schnappte mir eines meiner Bücher, die ich angefangen hatte zu lesen und befüllte die Wanne schon einmal mit warmem Wasser. Nachdem ich mich ausgezogen hatte und das Badezeug hinein gegossen hatte, wählte ich auf YouTube noch eine Playlist mit entspannter Musik aus.
Ich nahm mir das Buch und fing an zu lesen. Nach ungefähr einer halben Stunde gab mein Handy den Benachrichtigungston von sich. Da es wasserfest war, hatte ich keine Angst, dass es ins Wasser fallen könnte und nahm es zur Hand.
Ich hatte vorhin noch mit den Jungs die Nummern ausgetauscht, damit wir auch in Kontakt bleiben konnten und uns nicht wieder verloren. Hongjoong hatte mir geschrieben und mir eine gute Nacht gewünscht.
Ein kleines Lächeln stahl sich auf meine Lippen und ich antwortete damit, dass er gut schlafen solle. Ich hatte mich während dem Essen viel mit ihm unterhalten und wir hatten fest gestellt, dass wir viel gemeinsam hatten. Zum Beispiel, dass wir sehr überfürsorglich mit unseren Mitmenschen umgingen und uns auch manchmal mehr zumuteten, als wir schaffen konnten. Doch wollten wir unsere Freunde nicht enttäuschen und gaben wir alles, was wir konnten, um sie glücklich zu machen.
Er schrieb lediglich noch ein "Du auch :)" zurück und ging dann wieder offline. Ich beschloss, noch 3 Kapitel zu lesen und dann aus der Wanne zu steigen, was ich auch tat. Abgeduscht, Zähne geputzt und frisch angezogen ging ich nun ins Bett und schlief ein.
Am nächsten Morgen wachte ich auf und ging sogleich in die Küche, wo Ahri, wie jeden Tag, schon auf mich wartete. Wortlos schob sie mir meinen Kakao herüber und einen Teller, auf dem zwei, mit Wurst belegte Brötchen waren.
Dankend murrte ich ihr entgegen und fing an zu essen. Gerade wollte ich das zweite Brot in die Hand nehmen, da bimselte auf einmal mein Handy. Ich sah auf den Bildschirm und schaute, wer mir geschrieben hatte:
Hongjoong
Guten Morgen Natalie
Guten Morgen Hongjoong, hast du gut geschlafen?
Geht so, Seongwha hat mal wieder gefühlt zwanzig ASMR's hinter einander geguckt. ^^'
Oh nein, du armer :(
Ach geht schon, alles in Ordnung :D Ich konnte so ein paar neue Songtexte schreiben
Du sollst schlafen Nachts und nicht Songtexte schreiben >:(
Ja, das hab ich dann ja auch. Ich bin halt jetzt nur ein bisschen Müde
Wenn du meinst :( Aber macht das nicht zu oft. Sonst darf ich dich bald auch bei mir im Krankenhaus aufsuchen :(
Es wird schon alles gut gehen ;) Bis später mal, hab einen schönen Tag ;D
Danke, du auch :P
"Was grinst du denn jetzt so? Kennt man ja gar nicht von dir", reißt mich Ahri aus meiner Gedankenwelt. "Ich grinse doch gar nicht. Ich habe nur mit wem geschrieben, was ist dabei, dann mal kurz zu lächeln?", frage ich sie verwirrt.
"Und jetzt redest du sogar in vollständigen Sätzen um 8 Uhr morgens. Wer auch immer mit dir geschrieben hat, ich will seine Nummer und mich bei ihm bedanken", sagte sie und riss mir das Handy förmlich aus der Hand. Als sie las, wer es war, mit dem ich geschrieben hatte, musste sie lächeln.
"Aber mir sagen, dass ich Mingi angeschmachtet hätte, ja ne, is klar", lachte sie mich nun aus, schickte sich selbst den Kontakt und gab mir das Handy wieder. Sprachlos über ihre Tat, aß ich mein zweites Brot und machte mich dann fertig für die Arbeit.
Áhri blieb wie gestern auch zuhause, als ich mich auf den Weg machte. Eines musste ich ja meiner Entscheidung, die Assistenzzeit vorzuziehen, echt lassen. Dadurch, dass ich kaum zuhause war und eine so nette Mitbewohnerin hatte, musste ich relativ wenig im Haushalt helfen, was schon so seine Vorteile hatte.
Ich stieg in den Bus ein, der mich zum Krankenhaus fahren würde und setzte mich hin. Von meiner Haltestelle aus, dauerte es ungefähr 15 Minuten, bis ich ankommen würde, also steckte ich mir meine Ohrstöpsel rein und lies eine meiner Playlists ablaufen.
Die Menschen, die mich schon länger kannten, wussten, dass ich außerhalb meiner Arbeitszeit nur freundlich war, wenn es sein musste, oder wenn es mir wirklich gut ging. Sonst hieß die erste Regel: "Wenn du Natalie ansprichst, erwarte eine genervte und desinteressierte Meinung."
Als ich am Krankenhaus ankam, wurde ich direkt von einer Schwester abgefangen. Sie meinte, ein gut aussehender, junger Mann, etwa in meinem Alter wäre eben vorbei gekommen und hätte gesagt, dass ich dies hier vergessen hätte. Mit den Worten: "dies hier" reichte sie mir mein Portmonee.
Stimmt ja. Dadurch, dass ich eine Busfahrkarte besaß, brauchte ich morgens mein Ticket nicht bezahlen und hatte es immer nur in der Tasche. Gestern hatte ich während dem Gespräch ein Bild gezeigt, welches ich in eben diesem hatte und danach lag das Portmonee auf dem Tisch.
Ein kurzes "Bling" riss mich aus meinen Gedanken und ich schaute auf mein Handy
"Vergiss nächstes mal nicht, es wieder mit zu nehmen, wir wollen ja nicht, dass es irgendwann verloren geht :P", stand dort von Hongjoong geschrieben und ich schaute in mein Portmonee. Dort drinnen lag ein Zettel mit einer Adresse und der Unterschrift: "Wenn du mal, wie gestern Abend wen zum reden brauchst :*"
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Sooo, die Bahnen werden gelenkt und es geht langsam vorwärts~
Wir hoffen, das Kapitel hat euch gefallen und ihr freut euch auf das nächste
Bis zum nächsten Mal~
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Promise -Ateez-
Fiksyen PeminatNatalie und Ahri machten gerade ihr Studium, als ihnen die 8 Jungs, auch bekannt als KQ Fellaz über den Weg liefen. Was keiner Von ihnen ahnte: Noch vor ihrem Debüt würden so einige Hürden auf sie zukommen... Dies ist eine Partner Fanfiction mit @Mi...
