POV: Ahri
Nachdem Natalie das Haus verlassen hatte, entschied ich mich dazu, dass ich heute ein bisschen lerne wollte, allerdings schrieb ich vorher Hongjoong an.
Guten Morgen, Ahri hier, habe mir deine Nummer von Natalie geklaut, ich hoffe, dass das in Ordnungwar :D
Ich wollte eigentlich nur fragen, ob du mir Sans Nummer geben könntest :D
Guten Morgen Ahri, ja klar, war das in Ordnung.
Warte, ich frage ihn kurz, aber ich denke, dass das klein Problem sein wird.
xxxx/ xxxxxxxx
Bitteschön:D
Vielen Dank :D
Damit war mein Gespräch mit ihm dann auch schon beendet. Schnell schrieb ich San an und fragte ihn, ob er Lust hatte, am Nachmittag, nachdem ich gelernt hatte, einen Kaffee trinken zu gehen. Wir verabredeten uns dann für vier Uhr an dem kleinen Café, in dem wir schon einmal waren und dann machte ich mich auf den Weg zur Bibliothek, um dort zu lernen.
Irgendwie konnte ich mich dort einfach besser auf das konzentrieren, was ich vor mir hatte, als ich es zuhause konnte und da ich durch das Studium eh hinein durfte, nutzte ich es auch. Viele meiner Kommilitonen machten dies auch und man traf eigentlich fast nur uns Studenten dort an. Das war auch ganz hilfreich, wenn man Fragen hatte, konnte man sich gegenseitig helfen.
Die Zeit verging rasend und ich bemerkte gar nicht, dass es schon fast vier Uhr war, als ich dann doch mal auf mein Handy schaute. Schnell packte ich meine Sachen zusammen, verstaute sie in meiner Handtasche und hastete dann auch schon hinaus.
Ein bisschen zu spät kam ich an dem Café an und sah, dass San schon an einem der Tische saß, mit einer dampfenden Tasse vor sich und eine, die vor dem leeren Platz stand. Also beeilte ich mich, zu ihm zu kommen. Als er mich erkannte, lächelte er, stand auf und umarmte mich zur Begrüßung kurz. Ich erwiderte diese kleine Geste und setzte mich dann auf den leeren Platz. „Ich habe dir schon einmal einen Schokomocca bestellt, so wie beim letzten mal", sagte er und setzte sich dann auch wieder.
Wissend grinste er mich an, nachdem ich mich bei ihm bedankt hatte. „Was ist?", fragte ich ihn verwirrt und nippte an meinem heißen Getränk. „Ach nichts", antwortete er, „Es hat sich nur jemand nach dir erkundigt." Während er dies sagte, zwinkerte er mir zu. Jetzt war ich noch verwirrter, wieso hatte sich denn jemand bei ihm, nach mir erkundigt? Wieso hatte sich überhaupt wer nach mir erkundigt?
„Wer denn?", fragte ich und versuchte nicht so neugierig zu klingen, wie ich es war. Bevor er mir jedoch antwortete, trank er genüsslich einen Schluck seines Getränkes, stellte die Tasse wieder ab und grinste mich dann an. Gespielt genervt, verdrehte ich die Augen, was ihn zum Lachen brachte. „Jetzt sag schon", quengelte ich.
„Es war Mingi", rückte er dann mit der Sprache heraus und meine Augen weiteten sich kurz, wieso hatte er sich denn bitte nach mir erkundigt? „Er hat mich gefragt, wieso wir uns treffen", grinste er dann. Dann klingelte mein Handy und zeigte mir eine Nachricht von San an, er hatte mir einen Kontakt geschickt. Es war Mingis.
„Vielleicht schreibst du ihn mal an", sagte er verschwörerisch und zwinkerte mir noch einmal zu. Danach unterheilten wir uns über dies und das, also eigentlich über alles, aber nicht mehr darüber und auch nicht über mich. Wofür ich ihm auch sehr dankbar war. Er hatte mit Sicherheit einige Fragen, die ihn beschäftigten, doch er besaß den Anstand, mich nicht danach zu fragen.
Irgendwann verabschiedeten wir uns voneinander und ich ging zum Krankenhaus, während er in die andere Richtung verschwand. Im Wartebereich, speicherte ich mir Mingis Nummer ein und starrte auf die Tastatur. Sollte ich ihn wirklich anschreiben? Was sollte ich ihm überhaupt schreiben? Ich konnte ja schlecht schreiben, dass San mit erzählt hatte, dass er sich nach mir erkundigt habe und mir dann seine Nummer gegeben hatte.
Wieso musste denn immer alles nur so verdammt kompliziert sein? Wieso konnte es nicht einfach einmal einfach sein? Doch gerade, als ich mich dazu entschieden hatte, ihm zu schreiben, kam Natalie auch schon auf mich zu und sagte: „Wir können gehen." Also stand ich auf und lief mit ihr nach Hause. Sie hatte wohl einen anstrengend Tag hinter sich, was ich gleich bemerkt hatte, als sie zu mir gekommen war, also ließ ich sie einfach in Ruhe.
Nachdem wir in unserer Wohnung angekommen waren, fragte ich sie: „Willst du eine Pizza, Eis und einen Film auf der Couch?" Sie nickte nur und meinte: „Aber vorher gehe ich duschen." Dies wiederum quittierte ich mit einem Nicken und machte dann den Ofen an, um ihre Pizza zu machen. Ich selber aß nur einen Salat, den ich heute Morgen schon vorbereitet hatte.
Als sie mit duschen fertig war, war auch ihre Pizza fertig und wir lümmelten uns auf unsere Couch, um ein Kdrama zu schauen, welches wir vor kurzem erst angefangen hatten. Nach der Pizza holte ich ihr noch ein Eis und merkte auch schon, wie sich ihre Laune immer weiter hob. Ich wusste einfach, wie ich sie wieder ein bisschen aufmuntern konnte.
Ihr Handy klingelte und sie fing an zu lächeln, als sie drauf sah und die Nachricht las. Es war wohl wieder Hongjoon und ich würde mich wohl damit abfinden müssen, dass ich nicht mehr die Einzige war, die sie wieder aufmuntern konnte. Ein bisschen Eifersucht machte sich in mir breit, auch wenn ich mich sehr für sie freute, dass sie mit ihm schrieb. Denn er war wirklich sehr nett.
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Wir hoffen es hat euch gefallen
Bis zum nächsten Kapitel~
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Promise -Ateez-
FanfictionNatalie und Ahri machten gerade ihr Studium, als ihnen die 8 Jungs, auch bekannt als KQ Fellaz über den Weg liefen. Was keiner Von ihnen ahnte: Noch vor ihrem Debüt würden so einige Hürden auf sie zukommen... Dies ist eine Partner Fanfiction mit @Mi...
