Chapter 42

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POV: Ahri

Zusammen mit Mingi lag ich unter einer Decke und kuschelte mich an ihn. Seine Arme hatte er um meine Taille geschlungen und zog mich näher an sich. Ich musste kichern, als ich seinen Atem an meinem Hals spürte, leicht drehte ich meinen Kopf und sah, dass er seinen an meiner Halsbeuge vergraben hatte und sich quasi versteckte. 

"Was schauen wir denn?", fragte ich dann interessiert, während Natalie den Fernsehr anschaltete und sich darum kümmerte, dass wir was schauen konnten. "Lasst euch überraschen", antwortete sie nur und da ich diese Wort nun schon ein zweites Mal an diesem Tag gehört hatte, wurde ich langsam etwas unentspannt, denn nach dem ersten Mal konnte dies auch nur nicht besonders gut für mich enden. 

Auch wenn ich mich gezwungen hatte beim Frühstück etwas mehr zu essen, als sonst, also ein Brötchen mit Marmelade und ein bisschen Gemüse dazu, konnte ich jetzt gut darauf verzichten, mich erneut zu etwas zwingen zu müssen. Doch als dann der Vorspann von W anfing, entspannte ich mich. Ich mochte das Drama, also war es eigentlich ganz angenehm, auch wenn ich wusste, dass ich mit Sicherheit einschlafen würde. 

"Oooof", kam es aus meinem Nacken und ich musste Lachen, Mingi war wohl nicht ganz so zufrieden, mit Natalies Auswahl, was sie auch gehört hatte. "Ey, was gibts hier zu ooffen, das ist ein tolles Drama und man sollte es gesehen haben", wetterte sie sofort los, "Und du wirst nicht drum herum kommen, es mit uns zu schauen Mister." Ihre Ansage ließ mich nur noch mehr lachen. 

Mingi zog mich fester an sich und raunte mir ins Ohr: "An deiner Stelle würde ich ganz schnell aufhören zu lachen, sonst hast du nicht mehr lange was zum lachen." Sofort verstummte ich und schaute ihn aus großen Augen an. Was wollte er mir denn bitte damit sagen? 

"Verschiebt das auf später, wenn ihr alleine seid", murrte Natalie, "Und jetzt schaut hin." Mingi und ich wanden unseren Blick auf den Fernseher, doch das hielt ihn nicht davon ab, unter der Decke mit einer Hand meine Seite rauf und runter zu fahren. Eine leichte Gänsehaut breitete sich auf meinem Körper aus und mein Herz begann zu rasen. 

Leicht biss ich mir auf die Unterlippe und versuchte mich auf das Geschehen zu konzentrieren. "Das solltest du lassen Babe", flüsterte er mir dann leise ins Ohr und sofort ließ ich von meiner Unterlippe ab. Immerhin wollte ich hier nichts riskieren, denn das würde kein gutes Ende nehmen. 

Also versuchte ich mich weiterhin auf das Drama zu konzentrieren und nicht darauf zu achten, was Mingi da tat. Irgendwann lenkten mich die leichten Berührungen nicht mehr ab, sondern ich genoss sie und schlief auch schon bald ein, da ich so entspannt war. Ich merkte nicht einmal, wie er aufhörte und selber einschlief, oder wie Natalie und Hongjoong den Fernseher aus machten und in ihr Zimmer gingen. 

Irgendwann wurde ich durch leichte Küsse, die in meinem Nacken platziert wurden, geweckt und ich schlug müde meine Augen auf. "Lass uns in dein Bett gehen und weiter schlafen, ich bin müde und langsam wird es hier unbequem", meinte Mingi und ich setzte mich auf. Verschlafen schlurfte ich also in mein Zimmer, legte mich dort wieder unter meine Decke und rollte mich leicht zusammen. 

Mingi legte sich zu mir, schloss von Hinten seine Arme um mich und zog mich wieder an sich. Ich drehte mich in seinen Armen herum und legte meinen Kopf aus seiner Brust ab. "Ich hatte gestern echt Angst um dich, als San gesagt hat, dass er ins Krankenhaus ginge, weil es dir nicht gut gehen würde", gestand er leise und ich riss meine Augen geschockt auf. Er hatte sich wirklich Sorgen um mich gemacht. Das wollte ich nicht. 

Eine einzelne Träne rann mir übers Gesicht und ich vergrub es sofort wieder an seiner Brust. "Das wollte ich nicht", murmelte ich und krallte mich in dem Stoff seines Shirts fest. Sofort fuhr er beruhigend mit seinen Händen leicht über meinen Rücken und sagte: "Es war nicht meine Absicht, dir Schuldgefühle zu machen, ich wollte dir lediglich zeigen, wie viel du mir bedeutest und du musst dich nicht entschuldigen, denn eigentlich kannst du ja nichts dafür." 

Ich nickte nur leicht und schniefte dann: "Du bedeutest mir auch viel." Er drückte mich fest an sich und gab mir einen kleinen Kuss auf die Stirn. Diese Geste bedeutete mir so viel, ich fühlte mich geborgen und geliebt. Wir blieben einfach so liegen und bewegten uns nicht mehr, auch nicht, als Natalie uns zum Essen rief. Mingi fragte lediglich: "Hast du hunger?" Doch ich schüttelte nur mit dem Kopf. "Gut ich auch nicht", sagte er dann und wir blieben einfach so liegen. 

Wir genossen die Zeit, die wir zu zweit hatten, denn wer konnte schon wissen, wie lange wir noch so viel Zeit für einander hätten, denn meine Therapie würde mit Sicherheit viel Zeit in Anspruch nehmen und auch seine Karriere würde eines an Zeit für sich beanspruchen. Wie viel Zeit würde uns also beleiben, um solche Momente, wie diesen, zu genießen?

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Hier ist auch schon das nächste Kapitel~

Wir hoffen, dass es euch gefallen hat 

Bis zum nächsten Mal~

Promise -Ateez-Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt