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Schreie hallen durch die Schule und überall fliegen Flüche umher, aber sie muss ihn finden. Er darf nicht Tod sein, nicht hier und nicht heute.
"Achtung" ruft Harry und stoppt Hermine mit seinem Arm, fast wäre sie in einen Todesfluch gerannt. "Puh, danke Harry." bedankt sie sich und sie rennen weiter. "Protego." schreien sie einige Male. Bis sie in der großen Halle ankommen. In jeder Ecke liegt eine verletzte oder tote Person. Hermine sucht akribisch nach einer bestimmten, aber sie kann sie nicht finden. Erleichtert atmet sie aus. "Scheiße, Molly kämpft gegen Bellatrix." flucht Harry und eilt zu ihr. Hermine sucht den Raum weiter nach diesen unverkennbaren Haaren ab, doch sie findet sie nicht. Ein schrecklicher Frauenschrei geht durch die Menge und Bellatrix Lestrange fällt tot nach hinten um. Alle Todesser beenden ihre Kämpfe und verpuffen in eine schwarze Wolke.

"Ihr habt tapfer gekämpft, aber Harry Potter ist immer noch nicht bei mir aufgetaucht. Er will wohl eure Familien auseinanderbringen, bevor er sich mir stellt. Ich gebe euch eine halbe Stunde, um ihn mir zu bringen. Kümmert euch gut um eure Toten und Verletzten." schnarrt Voldemorts Stimme in allen Köpfen. Hermine geht zu den Weasley und guckt nach ob bei ihnen alles gut ist. "Geht es euch gut?" fragt Hermine nervös. "Ja, nur Fred und George fehlen." sagt Ron und blickt ein wenig panisch umher. "Wir brauchen Hilfe." schreit auf einmal jemand und als Hermine sich umdreht gefriert ihr das Blut in den Venen. Durch die Tür kommen Fred und George gerannt und an ihrer Seite ist Draco Malfoy welcher eine riesige Wunde am Bauch hat. Hermine achtet gar nicht auf die anderen und rennt zu den Dreien. "Was ist passiert?" fragt sie panisch. "Er hat Fred vor einem Explosionsfluch gerettet, aber dieser hat ihn gestriffen. "Verdammt." flucht Hermine leise und tränen bilden sich in ihren Augen. Diese blinzelt sie aber schnell weg. "Legt ihn hier hin." schreit Molly und deutet auf eine kleine Liege auf dem Boden. Sie legen den blonden darauf ab und gehen zu ihren Familienmitgliedern. "Molly kannst du ihn retten?" fragt Hermine und blickt sie mit feuchten Augen an. "Ich tue was möglich ist, Hermine." meint sie und murmelt schwierige Heilzauber. Hermine nimmt dracos Hand in ihre und streicht sanft darüber. "Ich bin da, du wirst wieder gesund. Alles wird gut." murmelt sie und lässt eine Träne aus ihren Augen entweichen. "So, ich habe getan was ich konnte. Jetzt liegt es an ihm ob er kämpft oder aufgibt." sagt Molly ein wenig enttäuscht und geht wieder zu ihrer Familie. Hermine bleibt bei ihm sitzen streicht über seine aufgeschrammte Wange. "Du schaffst das Draco, ich glaube an dich. Du bist stark und du wachst wieder auf." sagt sie zu ihm und küsst seine Stirn. Sie bemerkt nicht, dass sie von jedem im Raum komisch angestarrt wird und auch nicht das Narcissa Malfoy und Lucius Malfoy ein wissendes Lächeln auf ihrem Gesicht tragen. Außerdem merkt sie nicht, dass ein wütender Ron auf sie zu stapft. "Sag mal geht es dir noch gut. Du hast gerade das Frettchen auf die Stirn geküsst. Einen Todesser und außerdem was ist mit dir falsch gelaufen, wir sind für einander bestimmt und du küsst einfach diesen Todesser." brüllt er sie an. Bei seinen harten Worten zuckt sie zusammen. "Ich sollte lieber fragen was in deinem Kopf vor sich geht. Warum schreist du mich an und behauptest, wir seien für einander bestimmt. Das ist doch völliger Blödsinn. Ich kann entscheiden wen ich liebe und das ist nun mal Draco, du affenhirniger Rotschopf." schreit sie zurück. "Und was ist mit dem Kuss?" fragt er sie brüllend und jeder anwesende zieht die Luft ein. "Das war kein Kuss, du hast mich an dich dran gepresst und mich abgeleckt. Ohne dass ich es wollte." sagt sie und verschränkt ihre Arme. "Ronald Weasley, hör auf so mit deiner besten Freundin zu reden. So habe ich dich nicht erzogen." brüllt Molly durch die schweigende Halle. Ron senkt seinen Kopf ein wenig eingeschüchtert. "Entschuldige dich." fordert sie ihn auf. "Tut mir leid Hermine, dass ich so ausgerastet bin. Ich habe wohl überreagiert." entschuldigt er sich. Hermine löst ihre verschränkten Arme und nickt "Gut ich verzeihe dir." Harry kommt zu den Beiden und sagt. "Alles gute Hermine, ich hoffe du bist glücklich mit Malfoy. Ich werde jetzt gehen, ich habe euch lieb." Hermine und Ron nicken verständlich. In Hermines Augen bilden sich nun wieder tränen. "Oh Harry, ich habe dich auch lieb." sie umarmt ihn fest. Ron umarmt ihn auch brüderlich und alle lassen Harry Potter in den Wald zu Voldemort gehen.

Die Todesser marschieren fröhlich in den Hof und Voldemort schreit. "Harry Potter ist tot." mit gehässigen Lachen und klatschen freuen sich diese wiederwertigen Todesser. Ein schriller Schrei ertönt und Ginny will zu Hagrid rennen, welcher den Toten Harry im Arm hält. Arthur zieht sie schnell zurück. "Nun ist der Moment gekommen, um euch uns anzuschließen, es sei denn ihr wollt einen qualvollen Tot sterben." sagt Voldemort und breitet einladen seine Arme aus. Neville tritt humpelnd nach vorne. Die schwarze Menge beginnt zu lachen. "Oh wie süß." kann man jemanden schreien hören. "Ich möchte etwas sagen." verkündet Neville. "Dann sprich." fordert ihn der Mann ohne Nase auf. "Harry ist nicht umsonst gestorben. Jeden Tag sterben Menschen. Wir haben heute einige verloren, Collin, Lavender, Remus oder Tonks. Sie sind alle Ehrenvoll gestorben und wir werden sie sehr vermissen. Aber ihr tot wird eine Bereicherung aller sein." brüllt Neville und holt das Schwert von Gryffindor aus dem sprechenden Hut, Nagini will ihn angreifen, aber Naville schneidet ihren Kopf mit dem Schwert ab. Ein Jubeln geht durch unsere Reihen und auf einmal geht alles ganz schnell. Harry rollt sich aus Hagrids armen und rennt vor Voldemort hin. "Hier Harry." ruft Hermine und wirft ihm ihren Zauberstab hin. Er schießt einen Expelearmus zu Voldemort dieser kontert mit einem Avada Kedavra. Die beiden Zauber treffen sich in der Mitte und ringen um die Macht. Voldemorts Augen weiten sich als der Expelearmus von Harry seinen Avada weiter zu ihm drück, nur kann er nichts dagegen machen, denn Harry ist stärker. Der Avada prallt auf Voldemort zurück und tötet ihn. Er sinkt auf den Boden und zerfällt zu Staub. Alles Jubeln, freuen sich und umarmen ihre Familie. Hermine aber geht mit einem glücklichen Lächeln wieder in die Halle. Doch als sie dort ankommt verschwindet ihr Lächeln, Draco und alle anderen verwundeten sind weg. Panisch rennt sie wieder nach draußen und sucht Madame Pomfrey, welche als letztes die Halle verlassen hat. "Madame Pomfrey, wo ist Draco?" fragt Hermine panisch. Madame Pomfrey lächelt beruhigend und legt eine Hand auf Hermines Schulter. "Es geht im gut, er ist im Sankt Mungos und wird dort betreut." Hermine konnte sich noch nicht mal bedanken, da ist sie schon disappariert.

In dem großen Krankenhaus ist die Hölle los. Sie rennt zur Rezeption und fragt "Wo ist Draco Malfoy." "Er wurde gerade operiert, er ist jetzt auf der Aufwachstation. Im 4.Stock wäre das." meint die ältere Dame. Hermine rennt die Treppen nach oben und sucht die Räume ab. An der Rezeption der jeweiligen Station bleibt sie schweratmend stehen. "Wo finde ich Draco Malfoy?" "In Raum 13. Seine Eltern sind gerade bei ihm..." sie sieht wie die Rezeptionistin noch etwas sagen möchte, aber Hermine ist schon davongerannt. Vor Zimmer 13 bleibt sie keuchend stehen und lässt ihren Atem beruhigen. Nach ein paar Minuten des Durchatmens betritt sie das Zimmer. In einem großen Krankenbett liegt er. Seine blonden Haare liegen ihm verwuschelt im Gesicht und sein Brustkorb hebt und senkt sich regelmäßig, um ihn herum stehen seine Eltern. Welche sich aber umgedreht haben, als Hermine die Tür aufmacht. "Hermine, wie geht es dir? Wie ist es ausgegangen?" fragt Narcissa aufgeregt. "Mir geht es gut, wir haben gewonnen. Wie geht es euch?" fragt Hermine. "Uns geht es auch gut. Die Heiler meinten dracos Wunde ist vollkommen geheilt und er wird in ein paar Stunden oder Tagen aufwachen." sagt Narcissa und lächelt. Die beiden Frauen umarmen sich und über Narcissas Wange rollen ein paar Tränen. "Narcissa kannst du bitte aufhören zu weinen, sonst muss ich auch weinen." meint Hermine und eine kleine Träne kullert ihre Wange hinunter. "Es wird alles gut werden, wir müssen nur warten." meint nun Lucius und umarmt seine Frau von der Seite.

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