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Erschöpft erscheinen Draco, Harry, Ron, Kingsley, Mad-Eye und Arthur im Wohnzimmer des Grimmauldplatzes zwölf. Müde lassen sie sich in die Polster des Sofas fallen. Keiner von ihnen wagt es zu sprechen. Die Expedition auf der Suche nach einem weiteren Horkrux wurde durch eine Gruppe von Todessern durchkreuzt. Mehrere Männer haben sie verloren. Draco welcher sich schnell wieder fängt fragt "Wo ist Hermine?" Ron zuckt mit den Schultern, sein Gesicht eine einzige Maske. "Wahrscheinlich kommt sie gleich, wenn sie sich aus den Fängen dieser Mistkerle befreit hat." meint er emotionslos und schließt seine Augen. Das dämmrige Licht hebt seine dunklen Augenringe hervor und man meint fast er hätte keine Augen, so dunkel setzten sie sich auf seiner hellen Haut ab. Draco knirscht mit seinen Zähnen. Doch da Ronald sich seit dem Tod von Fred immer so verhält kann er es nachvollziehen. Ein Plopp ertönt und Hermine landet nun auch in dem Wohnzimmer des Grimmauldplatzes. Sie wischt sich mit Handrücken über die Wange, um den Staub davon zu entfernen. Sie dreht sich zu den Jungs und ihre Augen glitzern als sie Draco unbeschadet entdeckt. "Sag mal wo warst du bitteschön? Du hast das Kommando zum Disapparieren mitbekommen, dann befolge es gefälligst." echauffiert sich Draco und nimmt ihr Kinn grob in seine rechte Hand. Er dreht ihren Kopf wild herum und überprüft ob sie irgendwelche Kratzer hat. Erleichtert lässt er es wieder los als er sieht das sie unbeschadet ist. "Tut mir leid ich wurde von den Todessern aufgehalten und musste mich noch währen." entschuldigt sie sich kleinlaut und senkt ihren Kopf auf ihr Schlüsselbein. Ihre braunen Locken fallen ihr in Gesicht und Draco streicht sie weg. "Die Hauptsache ist das es dir gut geht." murmelt Draco und nimmt die kleine Brünette in den Arm. "Gut, wenn ihre beiden fertig mit euren Liebeleien seit könnten wir nun Bericht erstatten gehen." grummelt Ron hinter den beiden. Draco löst sich widerwillig von seiner Freundin und zusammen begeben sie sich in den Besprechungsraum.

Am späten Abend begeben sich Hermine und Draco auf ihr Zimmer und genießen ihre Zweisamkeit. Hermine zieht sich um und legt sich erschöpft ins Bett. "Liest du heute den gar nicht?" fragt Draco verwirrt. "Nein, ich bin zu erschöpft." murmelt Hermine in ihr Kissen. Merkwürdig, denkt sich Draco, eigentlich würde sie immer vor dem Schlafen noch ein wenig lesen, selbst wenn sie erschöpft währe. Er nimmt es hin und legt sich neben sie. Nicht lang braucht es bis Draco einschläft. Bevor seine Augen sich schließen wird das Licht von Hermine gelöscht und sie klammert sich an ihn.

Erschöpft liegt ihr Kopf auf ihrer Brust. "Nun sprich Schlammblut. Sag uns, wo sich deine treuen Freunde befinden und wir werden dich verschonen." säuselt Antonio Dolohow und bewegt seinen Zauberstab mit seinen Fingern. "Niemals werde ich meine Freunde verraten." brüllt Hermine und Dolohow bleckt seine Zähne. "Das war die falsche Antwort." knurrt er und feuert einen Crucio auf die zierliche Hexe. Ein elender Schrei hallt an den Steinwänden des dunklen Kellers wider und Dolohow lacht laut darüber. Die Tür des Kellers öffnet sich quietschend und eine schwarzhaarige Hexe betritt mit einem verrückten Grinsen den Raum. "Wie langweilig, der Crucio doch ist. Wir haben doch so viele schöne Folterflüche." quietscht sie und Dolohow unterbricht sein Tun. "Lass mich mal ran." meint sie und grinst diabolisch. Hermines Augen wollen sich schließen doch die schwarzhaarige Hexe lässt dies nicht zu. Aus ihrem Rockhalfter zieht sie ein schwarzes Messer. "Nun wenn du nicht freiwillig reden möchtest müssen wir dich wohl dazu bringen oder nicht?" meint die verrückte Hexe und beugt sich über die kleine Brünette. Leicht lässt sie die Messerspitze über die zarte Haut von Hermine gleiten. Das rote Blut rinnt an ihrem Arm herab und Hermine beginnt schmerzhaft zu wimmern. "Nun möchtest du deine Klappe öffnen und uns sagen wo sich deine ach so tollen Freunde befinden." quietscht die ältere. Hermine hebt ihren Blick und blickt die Todesserin kalt an. "Niemals. Lieber würde ich sterben." murmelt sie und die Frau ihr gegenüber beginnt zu lachen. "Das lässt sich einrichten." "Aber Bellatrix wir brauchen sie noch. Der Lord hat es befohlen." stottert Dolohow. "Das weiß ich doch auch. Ich wollte ihr lediglich Angst einjagen." brüllt sie und blickt ihn tödlich an. Er nickt und verschwindet schnell aus dem modrigen Keller. "Nun lass uns beginnen." säuselt Bellatrix Lestrange und blickt Hermine mit wilden Augen an. Sie rammt das Messer in das zarte Fleisch der jungen Hexe. Diese schreit auf und Tränen rinnen an ihrer Wange hinunter. Bellatrix ritzt mit einem breiten Grinsen weiter in Hermines Arm herum. Die verrückte Hexe beginnt diabolisch zulachen und dies wird durch Hermines leidende Schrei untermalt.

Schweißnass erwacht Draco aus seinem Albtraum und tastet neben sich, doch die Seite ist leer und kühl. Wie von der Tarantel gestochen springt er aus dem Bett und sucht Hermine. Mit polternden Schritten stampft er durch das Haus und blickt in jedes Zimmer. Mit jedem Raum welcher leer ist verstärkt sich seine Panik. Sein Weg führt ihn schließlich in die Küche und dort trifft er zum Glück auf seine Freundin. "Oh Draco." meint sie überrascht und blickt ihn aus müden Augen an. Er antwortet ihr nicht. Er kommt zu ihr und umarmt sie fest. "Ich dachte ich hatte dich verloren." murmelt er in ihre Halsbeuge. "Wovon redest du?" fragt sie und umarmt ihn dennoch fester zurück. Doch ihre Berührungen sind anders als sonst, bemerkt Draco. "Geht es dir gut?" fragt er sie zur Sicherheit. "Ja. Mir geht es super." meint sie mit einem Grinsen. Polternde Schritte kommen die Treppen herunter und Harry steht mit dunklen Augenringen in der Küche. "Morgen." murmelt er und gießt sich eine Tasse Kaffee ein. "Morgen Potter." begrüßt ihn Hermine. Draco und Harry blicken sie verwirrt an. Noch nie in ihrem Leben hatte Hermine Harry, Potter genannt. Harry zuckt nur mit seinen Schultern und widmet sich seinem Kaffee, doch Draco studiert seine Freundin. Ihr Merkwürdiges verhalten verwirrt ihn. In ihrer Tasse befindet sich Kaffee, dabei trinkt Hermine zum Frühstück oder generell nach dem Aufstehen einen grünen Tee. Er beachtet sie nicht weiter und versucht ihr merkwürdiges Verhalten auf die gestrige Expedition zu schieben.

Nach dem Frühstück verschwindet Draco in seinem Büro, um die Berichte von Gestern nachzuholen. Er protokoliert alles was er noch weiß. Doch bei einem Punkt bleibt seine Feder über dem Pergament schweben. Hermine hatte die Gruppe verlassen, um etwas nachzusehen und dann kam sie nicht mehr zurück, erst nachdem das Signal über die Münze zum Disapparieren gegeben wurde ist sie verspätet aufgetaucht. Draco legt seine Feder ab und verlässt sein Büro. Eventuell übertreibt er, doch man kann sich nicht sicher sein wem man noch trauen kann. Selbst wenn er falsch liegen würde, wäre es eine berechtigte Vermutung. Er findet Hermine in ihrem gemeinsamen Zimmer. Naja, zumindest dachte er das es Hermine wäre, doch ihm gegenüberstand stand eine kleiner, mopsartige, Frau. "Parkinson." 


Dramione OneShotsGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt