Sie rannte immer weiter durch den Wald, immer weiter. Sie durften sie nicht bekommen. Durch die geblendete Sicht von Tränen stolperte sie über eine Wurzel. Ihre Knie bluteten, aber dies kümmerte sie wenig. Sie rappelt sich auf und rennt weiter durch den Wald. Nach mehreren Minuten kommt sie an einer Lichtung an. Vorsichtig zückt sie ihren Zauberstab und geht weiter auf die Lichtung. Ihr Atem geht schnell und ihr Herz klopft wild gegen ihre Brust. Am Ende der Lichtung sieht sie eine kleine Holzhütte. Sie nähert sich ihr und öffnet die Tür mit einem schnellen Schwung. Als sie erkennt das niemand in der Hütte ist schließt sie die Tür und versiegelt sie mit diversen Schutzzaubern. Die braunhaarige Frau seufzt und holt eine Kette unter ihrem dreckigen Pullover hervor. Es sind jetzt schon 3 Jahre seid, dem er ihren besten Freund umgebracht hat und er alle Muggelgeborenen brutal ermordet hat. Jeder der gegen seinen Willen handelt, wird direkt qualvoll getötet. Zum Glück ist es ihr gelungen zu entkommen. Ihren anderen Freunden ist es nicht gelungen zu entkommen, sie sind alle gestorben. Bei diesem Gedanken bilden sich Tränen in den braunen Augen. Sie ballte ihre Hände zu Fäusten und versuchte nicht zu weinen. Überleben ist jetzt wichtiger als in Trauer zu versinken.
Sie setzt sich auf das verstaubte Bett und legt sich nun doch komplett auf dieses. Der Tag war lange und wenn sie weiter flüchten würde dann würde es ihr nichts bringen, weil sie mindestens auf halber Strecke wieder zusammenbrechen würde. Zwei Tage rannte sie jetzt durch die Wälder und sie wusste nicht, wo sie genau war, aber hier sollte sie wohl niemand finden. Sie schließt ihre Augen und zwingt sich in den Schlaf und nach mehreren Stunden des herum gewälzte zieht die Müdigkeit sie in einen albtraumreichen Schlaf.
Durch ein lautes Krachen wurde sie wieder wach. Kampfbereit zückt Hermine ihren Zauberstab. "Granger?" keucht jemand überrascht. Hermine erkannte diese Stimme. "Malfoy? Was machst du hier?" fragt sie verwundert und ängstlich. Er schließt die Tür hinter ihm. "Eigentlich sollte ich dich umbringen, aber..." er bricht sich ab und fährt sich gestresst durch die wasserstoffblonden Haare. "Was aber... Mach es einfach. Ich habe eh nichts mehr zu verlieren." meine ich schwach. Fahrig dreht er sich um. "Hermine sag so etwas nicht." haucht er geschockt. "Ach auf einmal wieder Hermine." fauche ich ihn an. "Du hast das Recht verloren mich so zu nennen als du dich auf die Seite von ihm gestellte hast." "Hermine du verstehst das nicht. Ich musste es tun. Er hätte dich umgebracht. Ich dachte danach würde es wieder normal werden, dass Potter diesen Wahnsinnigen umbringt. Ich hatte vertrauen, aber ich habe nicht gedacht das er tatsächlich stirbt. Es tut mir verdammt nochmal leid." erklärt er ihr in lauter Stimmlage. "Du lügst." Haucht sie. Über die letzten Jahre hat sie die Beziehung der beiden ganz genau überprüft und nach der Zeit hat sie ihr Vertrauen in Draco verloren. Er hat mich öfter angelogen, weil er eben sich diesem verdammten Lord angeschlossen hatte. "Ich lüge nicht, denn sonst hätte ich dich schon längt umgebracht und außerdem liebe ich dich immer noch. " meint er und kommt auf sie zu. Daraufhin rutscht sie in dem Bett weiter nach hinten. "Wie kann ich dir trauen? Wie kann ich mir sicher sein, dass du mich nicht anlügst?" frägt sie ihn den Tränen nah. Er bleibt stumm und blickt sie an. Seine Augen wandern über ihre Statur und bleiben an der Kette hängen. "Du trägst sie noch?" fragt er fassungslos. "Ich habe sie nie abgelegt." Haucht sie. Es würde ihr eh nichts bringen ihn anzulügen. "Hermine vertrau mir bitte. Ich will mit dir fliehen." seufzt er. "Wie kann ich mir sicher sein, dass das keine Falle ist?" fragt sie ihn immer noch verängstigt. "Hermine hast du etwa alles was wir zusammen erlebt haben vergessen. Du weist ich könnte dir nie etwas antun." haucht er fassungslos. "Bitte Hermine." fleht er sie an. "Gut dann fliehen wir zusammen." seufzt sie ergeben. Für einige Zeit ist es still zwischen den beiden. "Wie hast du mich überhaupt gefunden?" fragt sie ihn interessiert. "Die Todesser haben eine Karte von ganz England wir haben jede versteck Möglichkeit ausgekundschaftet und ich sollte heute einige abklappern und dann die Verräter umbringen." erklärt er kühl. "Hast du schon jemanden umgebracht?" fragt sie ihn mit zitternder Stimme. "Nein, sie haben mir nicht vertraut nachdem ich Harry den Zauberstab zugeworfen habe und nun haben sie mir vertraut das ich Menschen umbringen muss. Ich hätte es eh nicht gekonnt." erzählt er ihr. "Es tut mir leid." Meint sie und nimmt seine Hände in ihre. "Warum entschuldigst du dich Hermine? Du hast nichts getan. Ich sollte mich wohl eher entschuldigen." meint er verwirrt. "Es tut mir leid, dass du durch dieses Leid musstest, ohne einen Ausweg." entschuldigt sie sich weiter. "Hermine hör auf dich zu entschuldigen." sagt Draco nur und nimmt ihr Gesicht in seine Hände. "Entschuldige dich nie wieder für so eine Lappalie." haucht er gegen ihre Lippen. Hermine nickt nur apathisch. Ohne das einer der beiden darüber nachdenkt neigen sie ihre Gesichter näher zu einander und sie küssen sich. Es ist kein fordernder Kuss eher ein leichter, ja gar vorsichtiger Kuss. Die beiden werden vertrauter und setzen mehr Gefühl in den Kuss. Draco lehnt sich nun über Hermine und will seine Hand unter ihren Pullover schieben, als die Tür mit einem lauten Knall aus ihren Angeln gerissen wird.
Mit strammen Schritten kommt Lucius Malfoy in die kalte Hütte. Die beiden Liebenden lösen sich voneinander. "Draco Lucius Malfoy. Was hast du zu schaffen mit diesem Schlammblut? Du hattest eine Aufgabe und nicht mal da bekommst du hin. Du solltest einen einfachen Zauber sprechen, aber nein lieber machst du mit Verrätern rum. Du bist eine Schande, ein Nichtsnutz. Du hast noch nie etwas in deinem Leben hinbekommen. Es hätte mich gewundert hättest du es dieses Mal hinbekommen." brüllt er seinen Sohn an. Draco greift nach Hermines Hand und drückt sie. "Vater..." will Draco sich erklären, wird aber durch den älteren Malfoy unterbrochen. "Du hast das Recht verloren mich so zu nennen als du dich gegen uns gestellt hast. Du hast unsere Familie verraten." brüllt er ihn an. "Du hast es verdient zu leiden." zischt er hinterher und zückt einen Zauberstab aus dem edlen Gehstock. Auch Draco und Hermine ziehen ihre Zauberstäbe. Mit einer schnellen Bewegung hat Lucius die beiden entwaffnet. Mit einem lauten klacken landen die beiden Stäbe auf dem dunkelbraunen Holzboden. "Nun Draco. Komm zu mir wir werden das zu Hause klären." meint der ältere Malfoy und streckt seine Hand nach seinem Sohn aus. "Nein." währt sich Draco mit fester Stimme. "Nein?" fragt Lucius verdutzt und wütend. "Sohn, ich sollte dir wohl eine Lektion erteilen." säuselt der ältere Herr. "Incarcerus." brüllt er nun und Seile beginnen sich fest um Dracos Körper zu schlingen. "Lassen sie ihn in Ruhe." ruft nun Hermine. "Komm zu mir mein Sohn. Levicorpus." er lässt seinen Sohn neben sich schweben. Dieser wehrt sich gegen die Seile, doch kann nichts gegen diese tun. "Nun Draco. Sie zu und lerne, wie man eine solche Aufgabe erledigt." schnarrt sie kalte Stimme von Lucius erneut.
Er richtet seinen Zauberstab auf Hermine und brüllt gehässig lachend "Crucio." Hermine geht daraufhin schreiend zu Boden. Sie windet sich unter den Qualen des Zaubers. Draco beobachtet das Geschehen geschockt. In diesem Moment bricht sein Herz ein Stück weiter. "Hör auf." brüllt er über die schreie seiner Liebsten. "Lass sie in Ruhe." "Oh Draco ich habe gerade erst angefangen." säuselt der ältere wieder und schießt erneut einen Crucio auf Hermine. "Das mein Junge ist deine Lektion." erklärt der Malfoy. Der Alte lässt kurz von Hermine ab. "Irgendwelche letzten Worte Schlammblut." zischt er in Hermines Richtung. "Ich liebe dich Draco." kommt es leise von ihr. "Ah wie rührend, findest du nicht Draco?" fragt er seinen Sohn. Draco antwortet darauf nicht und starrt nur auf den Körper von Hermine. "Ich liebe dich auch, Engel." flüstert er. "Gut hätten wir das auch. Also dann auf nimmer Wiedersehen miss Granger." verabschiedet sich Mister Malfoy von ihr bevor er den Avada Kedavra ausspricht. Draco schreit und währt sich gegen die Fesseln. "Nein." Tränen bilden sich in seinen Augen und er findet es nicht schlimm sie sein Kinn hinunter rinnen zu lassen. Hermines Körper zuckt kurz und bleibt dann beweglos liegen. "So Draco, ich hoffe du hast deine Lektion gelernt und jetzt komm wir müssen nach Hause." meint der Alte streng und löst Dracos Fesseln. Dieser folgt aber nicht seinem Vater aus der Tür, sondern setzt sich neben Hermine. Er nimmt ihren schlaffen Körper in seine Arme und wiegt sie vor und zurück. "Es tut mir so unendlich leid, Engel." schluchzt er und vergräbt sein Gesicht in ihrer Halsbeuge. "Ich hoffe wo auch immer deine Seele jetzt ist das es dir gut geht." flüstert er und küsst ihre kalten Lippen.
"Draco kommst du jetzt." brüllt Lucius und tritt erneut in die Hütte. "Ich werde niemals mit dir kommen. Lieber sterbe ich." meint der junge Malfoy stark und richtet sich auf. "Das lässt sich einrichten Junge." meint Lucius kalt und richtet seinen Zauberstab erneut auf. "Gut, töte mich. Töte deinen einzigen Sohn. Deinen einzigen Erben, denn jetzt habe ich keinen Grund mehr weiter zu leben, denn du hast meinen einzigen Lebensinhalt genommen." brüllt ihn Draco an und stellt sich bereit in die Mitte des Raumes. "Du wolltest es nicht anders Sohn." schnarrt Lucius und lässt den grünen tödlichen Zauber auf seinen Sohn los. Als dieser von dem Zauber getroffen wird fällt er wie ein Brett nach hinten. Ohne jegliches Gefühl von Reue dreht der alte Malfoy seinen Rücken zu den beiden Leichen. Mit einem lauten Plopp appariert er in der Dunkelheit.
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Dramione OneShots
Fanfiction!Abgeschlossen! Wie man schon im Titel liest, findet man hier Dramione One-Shots. Das Fandome ist Harry Potter. Die Rechte gehören J.k Rowling. Die einzelnen Storys habe ich, aber selbst geschrieben. Die Bilder kommen von Pinterest. Legende: 🌸 ~ f...
