Laute Tropfen klopfen gegen die Fenster des Malfoy Manors und der fünf jährige Scorpius versteckt sich ängstlich unter seiner Decke. Es war mitten in der Nacht und er konnte nicht mehr schlafen durch den Krach und er hatte angst das es nicht nur Regen war, sondern große Wichtel. Sein Onkel Ron hat erzählt das diese Wichtel kleine Kinder wie ihn entführen. Seine Mutter hatte es ihm ausgeredet und gemeint das Onkel Ron nur Blödsinn erzählt. Er hatte es geglaubt bis jetzt. Was ist, wenn es wirklich die Wichtel waren und sie ihn jetzt holen werden? fragt er sich und kauert sich noch mehr unter seiner Decke ein. Er wollte unbedingt zu seinen Eltern denn die würden ihn beschützen, aber um zu ihnen zu kommen muss er über den dunklen Flur laufen, dort könnten auch die Monster der Dunkelheit sein. Nach mehreren Überlegungen entschied er sich seinen ganzen Mut zusammen zu nehmen und sich durch den dunklen Flur zu seinen Eltern zu kämpfen. Im Flur brannte zu seinem Glück aber eine kleine Kerze, welche die Dunkelheit wenigstens ein wenig vertrieb. Auf Zehenspitzen schlich er über den Flur und als er vor einer großen Tür stehen blieb musste er die nächste Hürde überwinden. Die große und schwere Flügeltür, welche seine Eltern besaßen, war für den Kleinen ziemlich schwer zu öffnen, aber mit viel Kraft bekam er sie auf. Er tapste durch den großen Raum zu dem Bett seiner Eltern. Auf der Seite seiner Mutter blieb er stehen. "Mama, kannst du aufwachen? Ich habe angst." flüstert er und stups sie mehrmals an. Verschlafen reibt sie sich über die Augen und wispert "Scorpius. Komm kleiner." sie hob ihre Decke hoch und der kleine krabbelt drunter. "Wovor hast du denn Angst?" fragt ihn seine Mutter besorgt. "Vor den Wichteln." seine Stimme zittert vor angst und er kuschelt sich bei seiner Mutter ein. "Onkel Ron hat diese Wichtel Geschichte nur erfunden, sie entführen keine Kinder und außerdem sind sie in der Umgebung hier gar nicht zu finden." beruhigt ihn seine Mutter.
Die beiden Schweigen eine Weile und sind kurz davor wieder einzuschlafen, doch dies wird durch einen gewaltigen Donner unterbrochen. Scorpius schreit ängstlich auf und kuschelt sich noch mehr in die Arme seiner Mutter. "Shh, kleiner wir wollen doch nicht Papa aufwecken." murmelt Hermine und küsst ihren Sohn auf den Schopf. "Zu spät." grummelt Draco neben ihnen und schaltet das Licht an. Scorpius entspannt sich ein wenig, aber dies hält nicht lange denn der nächste Donner grollt über das Land hinweg. Er zuckt zusammen und er zittert. "Hey Cowboy setz dich doch in unsere Mitte dann kann dir nichts passieren." fordert ihn Draco liebevoll auf. Der kleine Mann klettert über seine Mutter in die Mitte des Bettes. "Weißt du warum es donnert?" fragt ihn sein Vater. Scorpius schüttelt nur seinen Kopf, um zu signalisieren das er die Antwort nicht kennt. "Nun das liegt daran das drei Riesen heute Geburtstag feiern. Es gibt im Himmel daher ein großes Fest. Zuerst stoßen sie mit Bier an, aber sie überfüllen ihre Gläser immer so sehr, dass das meiste auf die Erde fällt, wir nennen es zwar Regen, aber es ist eigentlich das Bier." erzählt ihm sein Vater. Scorpius Augen glänzen und er hängt gespannt an den Lippen seines Vaters. "Und warum donnert und blitzt es?" fragt er wissbegierig. "Das Cowboy liegt daran, dass die Riesen ein großes Feuerwerk in den Himmel schießen. Nur leider gibt es im Himmel keine große Auswahl an Farben daher sind es nur gelbe Feuerwerkskörper, aber sie mögen sie trotzdem. Um die Geburtstagsparty ausklingen zu lassen spielen sie Bowling, doch das Poltern der Bowlingkugeln ist so laut das der Donner entsteht." setzt Draco die Geschichte fort. "Wow, was ein schöner Geburtstag." nuschelt Scorpius bevor er einschläft. Draco und Hermine lächeln hinunter auf ihren Sohn.
"Eine Muggelgeschichte also? Ich wusste gar nicht, dass du sie kennst." flüstert Hermine und lächelt ihren Mann an. "Naja, ich bin eine sehr überraschende Person." Draco zuckt mit den Schultern und kuschelt sich in seine Decke ein. Er löscht das Licht und Hermine folgt seinem Beispiel und macht es ihm gleich. "Gute Nacht Draco." haucht sie in die Dunkelheit. "Gute Nacht, Granger." gähnt Draco und keine Sekunde später hört man ihn leicht schnarchen. Hermine verdreht lächelnd ihre Augen. Granger, so hat er sie seit ihrer Hochzeit nicht mehr genannt. Wenige Minuten später zerrt der Schlaf an Hermine und sie schläft beruhigt ein.
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Dramione OneShots
Fanfiction!Abgeschlossen! Wie man schon im Titel liest, findet man hier Dramione One-Shots. Das Fandome ist Harry Potter. Die Rechte gehören J.k Rowling. Die einzelnen Storys habe ich, aber selbst geschrieben. Die Bilder kommen von Pinterest. Legende: 🌸 ~ f...
