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Das Rauschen der Wellen und die kühle Seeluft, die sich um ihre Beine schmiegt, beruhigt sie auf irgendeine Art und Weiße. Schon lange hat sie sich auf diesen Urlaub gefreut, in letzter Zeit musste sie viel arbeiten und darum ist diese Auszeit für sie wohlverdient. Der Wind streif durch ihre lockigen, braunen Haare und sie atmet die salzige Luft ein. Doch die Ruhe wird durch ein schreiendes Kind unterbrochen.

"Daddy, da vorne ist Mama." ruft ein kleiner blondhaariger Junge hinter ihr und zappelt an dem Arm seines Vaters. Dieser lässt die Hand seines Sohnes los, der kleine Spatz rennt, so gut es geht, durch den Sand zu seiner Mutter. Die braunhaarige Frau dreht sich um und fängt ihren Sohn auf und wirbelt ihn durch die Luft. "Na kleiner habt ihr es dann doch raus geschafft?" lacht die Frau und setzt ihren Sohn wieder ab. Er taumelt ein wenig, fängt sich aber schnell. "Ja, Daddy hat die Stranddecke nicht gefunden. Ich habe ihm geholfen und dann haben wir sie gefunden." verkündet ihr Sohn stolz. "Jap, du warst mir eine große Hilfe Scorp." sagt sein Vater und wuschelt ihm durch die Haare. Ein wenig beleidigt schaut der Junge auf den Boden und richtet heimlich seine Haare. Die Eltern bekommen davon aber überhaupt nichts mit, denn sie küssen sich liebevoll. "Ihh, das ist ja eklig." mault der kleine Engel und verzieht sein Gesicht angewidert. Die beiden Erwachsenen müssen lachen. "Glaub mir Cowboy, wenn du älter wirst machst du das selber." meint sein Vater. "Nein, so was mache ich niemals." dementiert sein Sohn und verschränkt seine Arme vor der Brust. "Wenn du meinst." lacht sein Vater und legt seinen freien Arm um die Hüfte seiner Frau. "Ich habe Hunger. Lasst uns essen." meint die braunhaarige.

Die Drei setzen sich auf die grün, silbern karierte Decke und packen die Sandwiches aus. Der blondhaarige Mann greift in die Gefriertasche und holt eine Sektflasche hervor. "Liebling, wir sollten auf diesen Tag anstoßen." meint ihr Mann und reicht ihr ein Sektglas. "Gerne." Die Flasche wird mit einem lauten Plopp geöffnet und die beiden stoßen an. "Auf wunderbare Ferien." wünschen sie sich. Der kleine Scorpius nimmt sich eine Caprisonne und stoßt mit den beiden an. Sie trinken einen Schluck und stellen die Gläser wieder ab. "So was möchtet ihr essen, wir haben Pute-, Käse-, Salami- und Frischkäsebrötchen?" fragt Draco und holt eine große Auswahl an Broten aus der Tasche. "Ich glaub das war ein wenig viel." meint Hermine lächelnd. "Ich möchte Salami." ruft der kleine Scorp und streckt gierig seine Arme aus. "Was sagt man Scorpius?" fragt ihn seine Mutter. "Bitte." antwortet Scorpius schnell und erhält als Belohnung sein Salamibrot. "Für dich Liebling?" fragt Draco. "Eins mit Frischkäse bitte." antwortet sie. "Bitteschön." er reicht ihr ihr Brötchen.

Als alle aufgegessen hatten stand der kleine Scorpius auf und flitzt in Richtung Meer. "Scorpius warte." schreit ihm Hermine hinterher. Er hört nicht auf sie und rennt fröhlich weiter zu dem großen Gewässer. "Oh Merlin, dieser Junge kommt viel zu sehr nach dir." seufzt Hermine und rennt ihrem Sohn hinterher. Der kleine Blondhaarige taucht seine Zehen in das salzige Wasser und quietscht vergnügt auf. "Mami, das Wasser kitzelt." Er kniet sich hin und patscht mit seiner Hand in dem Wasser herum. Hermine tritt nun neben ihren Sohn und lächelt selig. "Mami können wir baden gehen?" fragt der kleine sie und blickt sie flehen an. "Hast du denn mit Papa deine Badesachen eingepackt und ein Handtuch?" frägt sie ihn und kniet sich zu ihm hinunter. Enttäuscht schüttelt er nur den Kopf. "Nein." "Wir können ja morgen noch einmal gehen." schlägt Hermine vor und Scorpius klatscht freudig in seine Hände. "Oh ja. Dann nehmen wir auch das Sandspielzeug mit und bauen Sandburgen und gehen Baden und..." brabbelt er drauf los, doch er wird von Dracos belustigter Stimme unterbrochen. "Langsam kleiner. Wir müssen erst einmal das Wetter morgen abwarten." traurig schiebt Scorpius seine Unterlippe nach vorne. "Aber Papa, ich will doch unbedingt schwimmen." quengelt er und Draco kniet sich zu seinem Sohn hinunter. "Ich weiß, aber wir können dich auch heute an das Wasser ranführen." meint Draco und krempelt seine Hose hoch. "Was hast du vor?" fragt Hermine verwirrt und Draco grinst nur. "Das wirst du schon noch sehen meine liebe Gattin." er lächelt nur verschmitzt und widmet sich seinem nächsten Hosenbein. Als er fertig ist schnappt er sich seinen Sohn und wirft ihn über die Schulter. "Papa." kreischt er lachend auf. "Was machst du?" fragt Scorpius kichernd. "Ich werde dir das Meer zeigen." meint Draco und läuft tiefer in das Wasser. Durch die rauschenden Wellen saugt sich Dracos Hose ein wenig mit dem salzigen Meereswasser voll. "Und jetzt?" fragt Scorpius neugierig. Draco hebt den kleinen Blondschopf von seiner Schulter und hält ihn bis zu den Knien ins Wasser. Scorpius kichert begeistert und klatsch in seine Hände.

Hermine derweil am Ufer holt eine Kamera aus dem Flechtkorb und fotografiert das Geschehen im Wasser. Grinsend steckt sie diese wieder weg und setzt sich auf die Stranddecke. "Boa Junge du wirst schwer." stöhnt Draco als er seinen Sohn am Ufer wieder absetzt. Scorpius lacht nur und grinst frech. "Nein Papa du wirst einfach nur alt." Hermine bricht auf diese Aussage in Gelächter aus. Draco verzieht nur sein Gesicht und wuschelt durch die Haare seines Sohnes. "Du bist sehr frech kleiner Mann." "Nicht Papa." murrt Scorpius und versucht seine Haare wieder zu richten. Wie der Vater so der Sohn, denkt sich Hermine belustigt. Ihre beiden Jungs kommen zu ihr und setzten sich zu ihr. Die Sonne hat sich mittlerweile hinter den Wolken verkrochen und der Wind bläst nun orkanartig über den Strand. Die Wolken verdunkeln sich und Hermine ist sich sicher, dass es bald anfangen zu regnen wird. Kritisch blickt sie in den Himmel und meint. "Wir sollten nach Hause gehen. Es wird bald regnen." Nach diesem Satz landet auch schon der erste Regentropfen auf ihrer Nase. Draco nickt und sie packen ihre Sachen zusammen. Wenige Minuten später beginnt es aus Eimern zu schütten. Die kleine Familie rennt, wie als wäre Voldemort persönlich hinter ihnen her, zurück in ihre Strandhütte. Pitschnass kommen die drei dort an. Hermine wringt ihr luftiges Sommerkleid aus und einige Mengen an Wasser lösen sich daraus und landen mit einem lauten platschen auf dem Boden. "Mama du machst alles nass." lacht Scorpius und rettet sich vor dem spritzenden Wasser. Draco lächelt nur und macht alle mit einem Zauber trocken. "So, wir wollen doch nicht krank werden." meint Draco. Hermine küsst ihn als Dank und von Scorpius kommt wieder nur ein angewidertes "Ihh." Die beiden Erwachsenen müssen lachen und umarmen ihren Sohn. 

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Hallöchen liebe Leser,

ein fettes Danke an die vielen Votes, Reads und Kommentare in der letzten Zeit. Ihr glaub gar nicht wie glücklich ihr mich damit macht. Danke. 

Angel😇

Dramione OneShotsGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt