Chapter 12

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Miki war fast fertig mit der Analyse, doch etwas fehlt. "Man, muss ich wieder nach irgendein Buch suchen.", jammert sie und steht auf. Sie durchstreift durch die Gänge und sucht gleichzeitig nach einen bestimmten Buch. "Über die Unsterblichkeit steht wirklich gar nichts, außer man puzzelt die Einzelteile zusammen.", murmelt Miki dabei und streckt dabei ihren ganzen Körper,  "2:34 Uhr schon? Na das wird ne harte Nacht."
Im Blickwinkel sieht sie die Gebrüder Elric und sieht dann das gesuchte Buch, den Edward gerade in der Hand hält.
Die werden doch eh nichts herausfinden. ", dachte Miki zuerst, bis die Alphonse Worte hört.
"Ed, brauchst du Hilfe? Zumindest hab ich Gott sei Dank die Sprache, die in Xing gesprochen wird, gelernt. Wir können doch mal versuchen diese zu kombinieren.", fragt Alphonse ihn, doch Ed wollte seine Hilfe nicht annehmen. "Nein nein, schon gut ich krieg das gebacken. Studier du dein Zeug und ich meins, am Ende können wir es zusammentragen."

Sofort geht Miki unbewusst rückwärts und knallt gegen einem Regal, wobei einige Bücher runterfallen. Sofort zieht Miki die ganze Aufmerksamkeit zu sich. Auch die Elric Brüder schauen in ihrer Richtung. Sie können aber leider sie nicht mehr sehen. "War bestimmt wieder diese Miki.", sagt Edward völlig unmotiviert. Plötzlich steht Alphonse wie aus dem heiterem Himmel auf. Edward macht einen irritierten Ton und schaut geschockt zu  seinen jüngeren Bruder. "Wieso hab ich es nicht daran gedacht?", gibt Alphonse vor sich hin und schaut dann Edward an. "Diese Bibliothek ist doch nur für Staatsalchemisten? Wie kommt sie hierher?"
In diesen Moment steht auch Edward auf und war auf einmal aktiv. Schnell gehen sie zu Miki, wo sie sie zuletzt getroffen haben. Bücher sind zwar da, aber keine Miki weit und breit. "Ich geh nach ihr suchen", meint Edward, während Alphonse in die Hocke geht und ihre Notizen anschaut. "Mach das Bruderherz. Aber sei vorsichtig."
Nachdem die Aufteilung klar war, rennt Edward auf der Suche nach Miki.

Zur gleichen Zeit war Luki immernoch wach und schaut aus dem Fenster. Obwohl sie stundenlang leise war, bemerkt Roy sie und geht auf sie zu. "Luki, wieso bist du noch wach? Geh schlafen." Er hatte einen Gästezimmer und gibt ihr ein großen Freiraum und wollte auch, dass sie sich wohl fühlt. Aber irgendwas fehlt. "Ich kann nicht.", meinte sie leise und betrachtet dabei die Sterne. "Sag mir, was hast du denn? Brauchst du irgendwas?", fragt Roy vorsichtig. Sie schüttelt den Kopf. "Alles gut, mir fehlt nichts. Es ist einfach nur..ungewöhnt für mich, das ist alles.", antwortet Luki monoton. Das Vertrauen zu mir. Das fehlt., denkt Roy und seufzt dabei. "Sag mir, wenn irgendwas ist. Gute Nacht, Kleine.", verabschiedet Roy sich und geht zu seinem Bett. Sie seufzt. Miki..Warum tust du mir das an?, denkt sie.

"MIKI!!", brüllt Edward. Nachtruhe? Von wegen, das geht mir jetzt am Arsch vorbei!
Er sucht und sucht und am Hintereingang findet er sie. "Na endlich! Lust?!"
Miki dreht sich wegen seiner Stimme um. Das einzige, Was Edward zu sehen bekam waren Mikis Tränen. Am liebsten würde er aus Instinkt mit seiner Alchemie Miki retten, denn Lust stand direkt hinter ihr. "Edward?",Miki konnte gerade so seinen Namen aussprechen, doch aus Mikis Bauch kam etwas spitzes heraus. Das war Lust's Fähigkeit. Sie kann beliebig ihre Fingernägel verlängern. "MIKI!", brüllt Edward und rannte auf sie zu.
"Oh je, der arme Edward Elric, der keine Alchemie verwenden kann.", grinst Lust vergnügt und schmiss Miki nach hinten, wobei Gluttony sie auffängt. "DU SCHLAMPE!", wurde Edward wütend.
"Lust!", ruft Gluttony zu Lust als Warnung, dass Edward sie angreifen will. Auch ohne Gluttonys Warnung konnte Lust ihn ausweichen. "Geh du schon mal vor, Gluttony. Ich komm mit den kleinen Knirps klar." Er nickte und verschwindet mitsamt Miki.
Als sie beiden nicht mehr in Reichweite waren, drehte Edward durch. "WAS SOLL DAS?! EINE FRAGE DIE DU UNBEDINGT BEANTORTEST: WAS SOLL DAS GANZE?!"
Lust lacht und mit ihrer verlängerten Zeigefinger sticht sie in Edwards Hand. "Beruhige dich, Bursche. Du kannst sie nicht beschützen, eigentlich niemanden. Das musst dir doch klar sein, oder?" Edward reißt seine Augen auf. Lust provoziert ihn weiterhin: "Das weiß du doch ganz genau. Dein niedlicher Bruder kann nicht immer dir zur Seite stehen. Ach ja er ist ja auch jetzt nicht gerade an deiner Seite, oder?" Er begann mit den Zähnen zu knirschen. "Egal was du sagst, eurer Plan werden wir so oder so wieder in die Luft sprengen!" Lust's Grinsen wurde breiter. "Darauf freu ich mich, dass wir uns wiedersehen werden." Langsam fängt ihr Zeigefinger wieder in die Normale Größe zu verwandeln. Vor Schmerz stöhnt Edward sich auf und hält dabei seine verletzte Hand. Lust verschwindet.
Alphonse konnte nicht glauben was er gelesen hatte und schaut sich um. "Wo ist mein Bruder?" Wenn man vom Teufel spricht! Edward geht zu ihm und atmet schnell. "Ed, deine Hand! Was ist passiert?!", wurde Alphonse panisch. "Miki wurde geschnappt. Ich konnte sie nicht mal retten..Wenn nicht sie dann kann ich auch Luki und dich nicht mal vor die Bösen beschützen...Roy hat recht, ich bin so ein nutzloser Pack!!'" Als Edward diese Worte ausspricht, zittert er auf beiden Händen vor Frust.
"Ed, beruhige dich", sofort nimmt Alphonse ihn in den Arm, "Ein Grund mehr, auf diese Mission zu konzentrieren." Edward nickt und versucht sich zu beruhigen.

Am nächsten Tag. Steht Luki auf, weil Roy einfach nicht leise ein kann. Langsam verlässt sie mit Acht den Raum und folgt langsam Roys Gebrabbel. Frühstück ist fertig. Luki reißt die Augen auf. "Oh guten Morgen, Kleine. Frühstück ist bereit.", begrüßt er freundlich, bis sein Telefon klingelt. Seine Mine war sofort wieder im Keller. Luki setzt sich hin und fängt an zu essen, dabei beobachtet sie Roy.
"Ganz ruhig, Leutnant. Was ist passiert?"
Es dauerte nicht lange und Roy legt sofort auf. "Diese Mistkerle..." So wütend wie er war, könnte er jetzt das Haus abfackeln, wenn er es wollte. Natürlich tut er es nicht und setzt sich gegenüber Luki hin und setzt sein gefakten Lächeln auf. "Was ist los?", wollte Luki wissen.
"Alles gut, Kleines. Es ist nur die Arbeit." Mehr wollte Roy ihr nicht verraten.

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